meine „Schreibgeschichte“

Also alleine die Tatsache, dass ich diesen Blog habe zeugt ja schon davon, dass ich gerne schreibe, aber ich wollte euch gerne mittleilen, wieso das eigentlich so ist:

„Wieso bzw. seit wann schreibe ich so gerne?“

Das interessante ist ja, dass ich früher echt nicht so gerne geschrieben habe, oder vielleicht muss ich eher sagen, dass ich eine leichte Lese-Rechtschreib-Schäche hatte und deshalb alleine schon nicht sonderlich gut in  Deutsch war, wodurch mir der ganze Spaß an der Sache genommen wurde. Trotzdem habe ich irgendwann bemerkt, dass ich mir gerne Geschehnisse ausdenke und zu Papier bringe. Irgendwann als ich in England bei meiner Oma war und nichts zu tun hatte, habe ich mir dort ein Büchlein gekauft und angefangen eine Geschichte zu schreiben. Ein ganzes Jahr lang habe ich das Buch andauernd mit mir rungetragen und jede Minute, wo ich eine Idee hatte, genutzt, um weiterzuschreiben. Zwar habe ich das Buch nie zuende geschrieben, und vermutlich ist die Rechtschreibung auch grotten schlecht, aber da habe ich so richtig angefangen meine Leidenschaft fürs Schreiben zu entdecken.

So in der Zeit haben wir im Unterricht Kurzgeschichten durchgenommen (9. Klasse glaub ich) und ich habe eine  Geschichte geschrieben und abgegeben, woraufhin meine Lehrerin meinte, dass ich echt gut schreiben kann und vor allem diese Momente drauf habe, wo ich Situationen hinauszögere. Das erste Mal von jemanden zu hören zu bekommen, dass man irgendetwas gut kann, hat echt gut getan.

Mit meinem Schulwechsel habe ich auch einen neuen Lehrer bekommen, wo wir (zu meiner Freunde) auch wieder das Thema Kurzgeschichten durchgenommen haben. Beim Tag-der-offenen-Tür wurden dann im „Literatur Cafè“ ein paar von unseren Kurzgeschichten vorgelesen, wo ich dann natürlich auch mit von der Partie war.

Das beste Erlebnis war es aber, als mich daraufhin meine jetztige Deutschlehrerin angesprochen hat und gefragt hat, ob ich nicht bei einem Schreibwettbewerb von allen Schulen aus der Umgebung mitmachen möchte (2014). Da ich das Thema „Alles rund um Liebe und Herzschmerz“ ganz schön fand und einfach aus Spaß habe ich daran teilgenommen. Als ich einen Brief bekommen habe, dass ich zu den Glücklichen gehöre, die einen Preis gewonnen haben, war ich schon total aus dem Häuschen. Sobald mein Name bei der Preisverleihung in Zusammenhang mit dem ersten Platz genannt wurde, war ich echt völlig gefläscht. ICH hatte gewonnen!

Mein damaliger Lehrer (und meine jetztige Deutschlehrerin) waren ebenfalls begeistert und haben dafür gesorgt, dass meine Geschichte beim Herbstfest vorgelesen wird, was schon ein seltsames Gefühl war. Ich meine seine Gesichte selbst zu lesen ist die eine Sache und von anderen zu hören ist auch noch ok, selbst wenn dies Leute mit Ahnung von einem Wettbewerb sagen, aber wenn man seine eigene Geschichte laut vorgelesen gehört bekommt (vor Publikum) ist das eine komplett andere Sache!

In der Zwischenzeit habe ich angefangen ein „Buch“ zu schreiben und bin mittleriweile bei 35 Kapiteln. Außer meinem alten Deutschlehrer (dem ich regelmäßig weitere Kapitel schicke) und mir hat noch keiner so wirklich das Buch gelesen. Zwar wissen meine Freunde worum es etwa geht und am Anfang hat eine andere Freudin auch drübergelesen, aber iwie ist es ein komisches Gefühl die unfertige Geschichte jemanden zu zeigen, da ich ja auch immer wieder was ändere oder ergänze. Die Rückmeldung von meinen ehemaligen Lehrer ist jedoch bis jetzt recht positiv. 🙂

Eigentlichlich wollte ich auch noch schreiben, was genau ich am Schreiben liebe, aber ich merke gerade, dass ich mich schon wieder total in den Worten verloren habe (und nicht gedacht hätte, dass mein „Schreibgeschichte“ doch so lang ist), weshalb ich einfach in demnächst einen Post verfassen werde, wo ich explizit auf die Frage, was ich am Schreiben liebe eingehen werde.

Schreibt ihr auch gerne (Geschichten oder eher was anderes)?? Lasst es mich wissen! (:

See you, Saskia xxx

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5 Kommentare zu “meine „Schreibgeschichte“

  1. So fing es bei mir auch etwa an, nur dass ich mir nicht ein Büchlein gekauft habe, sondern meinen ersten PC bekommen habe 😀 es war ein gaaanz alter mit winzigem Bildschirm und Windows 95 oder so 😀 aber Word lief schon, also war er für mich zu gebrauchen 😀
    Wow, 35 Kapitel sind schon eine Menge! Wieviele Seiten hast du denn schon zusammen?

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    • Ja, mein jetztiges „Buch“ schreibe ich auch am Laptop, aber wenn man mit der Hand schreibt hat man halt den Vorteil, dass man immer und überall schreiben kann. 😀 (wäre mir jetzt aber zu umständlich)
      Die genaue Seitenzahl weiß ich nicht, weil ich jedes Kapitel als extra Datei schreibe, aber pro Kapitel zwischen 5-10 Seiten im Durchschnitt (A4) 😀

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