Tag 5: Scheiß depri-Jugendjahre…

Heute wird es ziemlich persönlich, denn es geht um eine Zeit wo ich daran dachte mein Leben zu beenden. Das hört sich jetzt mega dramatisch an, aber bevor ihr jetzt denkt, dass ich mir wirklich schon mal die Pulsadern aufscheniden wollte, kann ich euch beruhigen. Aber dennoch gab es eine (lange) Zeit in  meinem Leben, wo ich ziemlich verzweifelt war. Rein aus privatsphäre-Gründen werde ich nicht zu sehr ins Detail gehen.

Ich kann nicht genau sagen, wann es anfing, dass ich mein Leben scheiße fand, aber es war wohl vor vier Jahren oder so. Ich war noch nie jemand, der von Freunden nur so umringt wurde, eigentlich eher genau das Gegenteil. Schon in der Grundschule war ich eine kleine Außenseiterin und das hat sich auf der Weiterführendenschule nicht unbedingt geändert. Natürlich hatte ich Freunde, aber es war trotzdem nicht immer leicht. Vor allem durch meinen doch eher bunten Kleidungsstil bin ich schnell aufgefallen und wurde deshalb aufgezogen (zum Teil aus Spaß und zum Teil aus Ernst).

Mich hat das alles mehr mitgenommen als man mir angesehen hat. Nach außenhin war (und bin) ich immer recht „Stark“ und tu so, als wäre mir alles scheißegal, aber eigentlich… naja. Jedenfalls wenn ich mir meine alten Tagebucheinträge so durchlese, wird mir wieder bewusst, wie fertig ich war. Ich fühlte mich pausenlos einsam und missverstanden. Zeitweilig war ich davon überzeugt, dass es für alle beteiligten besser wäre, wenn ich einfach weg wäre.

Aber glücklicherweise habe noch die Kurve gekriegt und habe wieder die schönen Seiten gesehen und vor allem habe ich meine Freunde gesehen, die für mich da sind und habe mehr oder weniger den Kontakt mit den Freunden, die eigentlich keine sind, abgebrochen.

Heute bin ich größtenteils sehr zufrieden mit meinem Leben und wenn ich mal einen schlechten Tage habe, dann ist das halt so. Dennoch trage ich auch heute noch sehr oft eine Maske und verstecke meine wahren Gefühle vor anderen aber auch vor mir selbst.

Ich hoffe, dass ich bei dir jetzt keinen mega depressiven Eindruck hinterlassen habe und dich somit verschreckt habe. Denn ich bin im allgemeinen sehr Lebensfroh und lache unnatürlich viel und oft. 🙂

Warst du schon mal in einer ähnlichen Situation?

See you, Saskia xxx

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3 Kommentare zu “Tag 5: Scheiß depri-Jugendjahre…

  1. Wow, ich finde mich selbst in diesem Text wieder. Ich kann dich voll verstehen und mir geht es noch oft genauso. Beruhigend in solchen Momenten ist, dass man auch mit diesen Problemen nicht alleine ist, selbst wenn es erst so scheint. Ich wünsche dir, dass so eine längerfristige Zeit nicht wiederkommt 🙂

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  2. Pingback: 30 Tage Challenge | lifewithsaskia

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