Rezenssion: Die Sache mit dem Glück

00Titel: Die Sache mit dem Glück (Audio-CD)

Original Titel:The Good Luck Of Right Now

Autor: Matthew Quick

Gelesen von: Boris Aljinovic

Verlag: Random House Audio; Auflage: Ungekürzte Lesung (15. Dezember 2014)

CD-Anzahl: 6

Länge: 7 Stunden 47 Minuten

3--250headshotMatthew Quick wurde 1973 in Oaklyn, New Jersey geboren. Nach der Schule studierte er Anglistik und wurde Englischlehrer, jedoch hängte er nach einiger Zeit den Job an den Nagel und machte sich auf eine Reise durch Südamerika und Afrika. Heute lebt er mit seiner Frau in Holden, Massachussets.

Sein Roman „Silver Linings“ wurde bereits verfilmt und gewann den Golden Globe und einen Oscar in der Kategorie beste Hauptdarstellerin. Die Filmrechte von dem Roman „Die Sache mit dem Glück“ wurden ebenfalls schon verkauft, jedoch ist noch nichts konkretes in Planung (soweit ich rausgefunden habe).

3--25038-PutzenDer 39 jährige Bartholomew Neil wohnt noch immer bei seiner Mutter und wird vor eine schwere Proble gestellt, als sie stirbt. Er hat in seinem Leben noch nie gearbeitet oder irgendwas anderes getan, als sich um seine Mutter zu kümmern. Er findet in ihrer Unterwäscheschublade einen Befreit-Tibet-Brief von ihrem Lieblingsschauspieler Richard Gere. Wegen diesem Brief und wegen der Tatsache, dass seine Mutter ihn in den letzten Wochen vor ihrem Tod ihn nur noch mit „Richard“ angesprochen hat, beginnt er dem Schauspieler Briefe zu schicken.  Aber nicht irgendwelche Briefe, sondern Briefe, indem Bartholomew ihm sein ganzes Leben, seine Gefühle und Gedanken erzählt. Noch nie war er so ehrlich wie in diesen Briefen.

Außerdem zieht kurzerhand Father McNamee, ein von Gott berufener Priester, der seinen Job an den Nagel gehängt hat, weil Gott nicht mehr mit ihm spricht. Mit Hilfe der Briefe und zusammen mit Father McNamee und der Illusion von Richard Gere meistert er sein Leben und begibt sich auf eine Reise nach sich selbst, stets begleitet von der Philosophie der Mutter bezüglich Glück des Augenblicks (für alles Schlechte, was uns passiert, passiert irgendwo etwas Gutes).

Jedes Kapitel ist als Brief an Richard Gere geschrieben, wo er auch persönlich angesprochen wird, zudem geht es sehr oft um >so tun als ob< und um den tiefen Glaube den Bartholomew, aber auch  seine Mutter und der Father, hat.

Ich will gar nicht mehr erzählen, weil dann braucht ihr das Buch ja gar nicht mehr zu lesen. 🙂

3--25038-Mein erster Gedanke war, dass ich womöglich noch ein bisschen zu jung bin (18 Jahre), da das Buch sehr philosophisch angehaucht ist. Aber als ich mich reingehört hatte, kam ich ganz gut klar. Man muss schon ein bisschen mitdenken und kann sich nicht einfach nur so nebenbei avon berieseln lassen. Hätte ich das Buch selbst gelesen und nicht als Hörbuch gehört, wäre ich vielleicht auch von Anfang an besser drin gewesen.

Sehr interessant fand ich allerdings die Idee, dass jedes Kapitel ein Brief an Richard Gere war. Zum einen wurde man so selbst in die Geschichte mit eingeflochten, da man durch die Art des Briefes das Gefühl hatte, als wäre man selbst der Empfänger der Briefe, zum Anderen ist Richard Gere eine Person aus dem realen Leben, weshalb der Roman einem nicht fiktiv vorkam. Vor allem hat mich die Frage „Liest Richard Gere diese Briefe wohl?“ begleitet; damit meine ich allerdings nicht unseren realen Richard Gere, sondern den aus dem Roman. Die Briefe sind nur von Bartholomew und man kommt einfach nicht drumherum sich zu fragen, ob seine Briefe (abgesehen von uns) ungelesen bleiben, oder ob sie wirklich und wahrhaftig einen interessierten Empfänger hatte.

Ich glaube, wäre ich etwas älter, würde ich manche Beweggründe von Bartholomew besser verstehen, da ich dann möglicherweise schon in seiner Situation gewesen wäre.

Fazit: Meiner Meinung nach ist es definitiv kein Jugendbuch, da es dafür einfach zu „philosophisch“ veranlagt ist, dennoch finde ich das Buch sehr interessant und auch spannend. Man kann durch die Form des Briefes gut mir Bartholomew mitfühlen und bis zum Ende bleibt es spannend, da nach und nach immer mehr aufgelöst wird. Außerdem regt das Buch zum Nachdenken, über sein Leben und seine Prioritäten, an. (Bezüglich des Hörbuches: Der Leser hat eine angenehme Stimme, der man gut und gerne zuhören kann)

Ich persönlich gebe dem (Hör-)Buch:

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See you, Saskia xxx

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