Rezension: Zeitsteinwirrwarr

Titel: Zeitsteinwirrwarr – Das Tagebuch der Amy Stanleys 1

Autor: Isabella Riffel

Art: Paperback

Seitenanzahl: 347

3--25038-PutzenAmy Stanleys ist eine Schülerin der SoC, wo die Mag-Kinder dieser Welt sich in drei verschiedene Gruppen einteilen. In Archivare, Bibliothekare und Monsterjäger. Jede dieser Gruppen hat ein bestimmtes Aufgabenfeld und wenn du dich einmal entschieden hast, dann gibt es im Normalfall auch kein zurück mehr. Amy hat sich damals falsch entschieden, denn anstatt zu den Monsterjägern zu gehen, was eigentlich ihr größter Traum ist, ist sie mit ihrer Adoptivschwester zu den Bibliothekaren gegangen.

Eines Tages wird die SoC angegriffen und eine Frauenstimme verlangt nach Amy Stanleys. Mutig wie Amy ist und mit Hilfe von Roy stellt sich Amy. Nur ganz knapp und dank einer gewissen Person aus der Zukunft entkommt sie ganz knapp dem Tod. Nach diesem Tag ändert sich so einiges in ihrem Leben. Sie bekommt die Chance zu den Monsterjägern zu wechseln, wo sie auf ihre neue Freundin Fynn trifft. Außerdem ist da noch Roy; eigentlich können die beiden sich nicht ausstehen und bekämpfen sich ununterbrochen verbal und mit Schwerter, aber ist es wirklich Hass der die Beiden antreibt?

Jaenne, Amys Adoptivschwester, Fynn und Amy halten nicht sonderlich viel von dem derzeitigen System UC und bilden kurzerhand eine Gilde, wozu sie allerdings noch einen Archivar benötigen. Sie kämpfen und trainieren fast täglich, schaffen es einen Archivar auf ihre Seite zu ziehen und stehen schneller als gedacht vor ihrer ersten Mission.

3--25038-Amy, bzw. Isabella schreibt am Anfang ihres Prologs „Fantasie gehört nun mal zum Schreiben eines Buches, aber warum zur Hölle müssen die [Schriftsteller] so kreativ sein?“ und zumindest auf Isabella bezogen: Du hast definitiv ein Haufen Kreativität in dir!

Die Geschichte ist wirklich spannend und vor allem schlüssig und durchdacht geschrieben. Es ergibt alles Sinn und passt sehr gut zusammen. Es ist alles logisch aufgebaut und die verschiedenen Sachen werden jeweils zu seiner Zeit erklärt. Um in die Welt eintauchen zu können, fand ich es schön, dass die Welt, bzw. die Schule vorher einmal grob erklärt wurde. Dadurch wurde man nicht sofort in die neue Welt hineingeschmissen, sondern man konnte langsam eintauchen und sind auf das „vorbereiten“ was darauf folgt.

Vor allem mag ich die Charaktere, die vorkommen. Manche sind genauer beschrieben als andere, aber in jedem Fall kann man sich gut vorstellen, wie sie sind. Und die Charaktere bleiben ihrer Identität während des Buches treu. Das Verhalten der einzelnen ist sehr gut nachzuvollziehen und wirkt nicht so künstlich, weil meiner Meinung nach gibt es nichts schlimmeres, als wenn ein Charakter unrealistisch übertrieben denkt, fühlt, handelt. Die Handlungen passen zu den Personen und zur Geschichte. Das einzige was mich an den Charakteren ein wenig stört ist das Alter. Laut Buch waren sie am Anfang 13 und am Ende 15 Jahre alt, im meinem Kopf waren sie aber die ganze Zeit schon älter. Da ich mir einfach vorgestellt habe, dass sie etwas älter sind hat es mich nicht gestört beim Lesen, aber ich bin einfach der Meinung, dass deren Handeln doch etwas zu reif für 13-jährige war.  Mein Lieblingscharakter ist Rasmus, der Dämon, der an einen Tiger gebunden wird. Er ist witzig und überaus sympatisch. Wirklich, ich hätte nichts dagegen, wenn Rasmus bei mir Zuhause auftauchen würde.

Das beste am Buch sind aber die kurzen Gedankeneinschübe von der „gegenwärtigen“ Amy. Einmal sind diese Anmerkungen nicht zu lang, sodass man nicht aus der Geschichte rausgeholt wird, zum anderen bezieht sie dadurch auch uns Leser ein, weil sie uns direkt anspricht. Am faszinierensten finde ich aber, dass Isabella es geschafft hat in diesen Einschüben kleine Hinweise zu geben auf das, was noch passieren wird, oder wie es enden wird, aber anstatt dadurch die Spannung zu lösen wird sie nur noch stärker. Ich finde das ist eine Kunst, die jeder hinbekommt.

Fazit: Das Buch hat eine geniale Struktur, die nicht zu komplex ist. Es ist nachvollziehbar. Die Charaktere sind super durchdacht und handeln realistisch und nicht aufgesetzt. Der Schreibstil von Isabella gefällt mir schon in ihren Blogs und im Buch kommt dieser sogar noch besser zu Geltung. Sie schafft es durchgängig einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, der durch kurze Einschübe mit Hinweisen sogar noch verstärkt wird.

Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen und ich freue mich schon riesig auf das zweite Buch, was hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt, denn ich will wirklich wissen, wie es weitergeht!!!

Ich vergebe dem Buch wohlverdiente:

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4 1/2!!!

See you, Saskia xxx

P.S. schaut unbedingt bei Isabella’s Blog vorbei: thechaosdiaries!

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6 Kommentare zu “Rezension: Zeitsteinwirrwarr

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