Die Tribute von Panem (Mini-Rezi)

Ich habe innerhalb von einer Woche alle drei Panem Bücher durchgelesen und das, obwohl ich am Anfang nicht gerade begeistert war. Irgendwie hat der Schreibstil mir nicht so zugesagt und ich habe zu Beginn nur so schnell gelesen, um es hinter mir zu haben. Aber sobald Katniss in der Arena war hat sich das Blatt gewendet und ich konnte gar nicht mehr anders als zu lesen.

Das zweite Buch war schon von Anfang an fesselnder, aber ich finde es etwas blöd, dass nur etwa 100 der 400 Seiten von der Arena handeln. Ein ticken weniger Vorgeschichte und Rahmenhandlung hätten es auch getan. So auch im letzten Buch. Es war komplett spannend, dass wage ich nicht zu bezweifeln, aber der eigentliche Teil war dann doch verhältnismäßig kurz. Da hätte ich mir mehr Szenen direkt im Kapitol vorgestellt und gewünscht, als nur das ganze „Gerede“ davor. Aber nicht nur der entscheidende Kampf im Kapitol kommt recht kurz, sondern auch das Ende der verzwickten Liebesgeschichte.

Ich war von vornherein ein Peeta und Katniss Fan und letztendlich war es auch die einzig logische Lösung (auch wenn ich finde, dass es in den Filmen die ich bisher gesehen habe, eher so rüberkommt, als würde Gale die wichtigere Rolle spielen. Somit wird im Film mehr auf die Beziehung zwischen Gale und Katniss gesetzt, wogegen diese im Buch doch recht knapp ist und stattdessen ist dort Peeta der ständige Begleiter von Katniss‘ Gedanken.) Für mich war einfach Gale immer ihr bester Freund, aber Peeta ihre wirkliche Liebe. Aber ein paar mehr Wörter dazu, wie die beiden nun letztendlich zusammen gekommen sind, hätten wirklich nicht geschadet, immerhin war diese Liebesgeschichte (zumindest für mich) einer der spannendsten und interessantesten Teile.

Aber abgesehen davon, war ich beim Lesen hin und weg und habe sogar vergessen etwas zu essen, weil ich so gefangen war. Im Laufe der Seiten hat die Trilogie mich wirklich überzeugt! Man konnte sich super in die verschiedenen Situationen hineinversetzen, weil alles unglaublich realistisch (und für meinen Geschmack etwas zu ausführlich) beschrieben wurde.
Panem ist irgendwie anders als die anderen Bücher, die ich gelesen habe und ich kann die Bücher auch nicht vergleichen, ich kann nur sagen, dass man die ersten 100 Seiten auf sich nehmen sollte, um dann die wahre „Schönheit“ (dezente Ironie irgendwie) wahrnehmen zu können.

Der Spannungsbogen wurde mit den Seiten immer weiter und weiter gespannt und jedes Mal dachte ich: „Weiter geht nicht! Jetzt schnellt der Pfeil nach vorne und zerstört alles!“ Aber dadurch, dass die Spannung immer mal wieder ganz kurz und auch nur ein kleines Bisschen nachgelassen hat, konnte der Bogen immer und immer wieder straffer gespannt werden. Leider wurde er am Ende dann doch ein Hauch zu abrupt losgelassen.

Und vor allem würde ich gerne wissen, wie die Welt „jetzt“ aussieht. Also, wie die Regierung ist und wie es in den verschiedenen Distrikten jetzt aussieht und ob das Leben jetzt wirklich besser ist. Ob die verschiedenen Distrikte kontakt zu einander haben oder nicht und ob Katniss Gale noch einmal wieder gesehen hat oder nicht… diese ganzen Fragen und noch viel mehr sind noch offen und unbeantwortet in meinem Kopf.

see you, Saskia xxx

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6 Kommentare zu “Die Tribute von Panem (Mini-Rezi)

  1. Super schöne Rezension 🙂
    Die Bücher stehen bei mir wie gesagt auch noch bereit, aber irgendwie kommt doch immer wieder etwas anderes dazwischen. Ich hoffe aber, dass ich in den kommenden Wochen anfangen werde 🙂

    Gefällt 1 Person

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