Meine persönliche „Schreibgeschichte“ – wieso, weshalb, warum?

Ganz am Anfang habe ich euch erzählt, wie ich zum Schreiben gekommen bin (meine „Schreibgeschichte“), also solltest du das noch nicht gelesen oder entdeckt haben, schau ruhig mal vorbei! Heute will ich euch mitteilen, wieso ich schreibe und was mich daran so… fasziniert.

Früher habe ich da gar nicht so drüber nachgedacht, ich habe einfach geschrieben, was mir in den Kopf gekommen ist, aber mittlerweile ist mir bewusst geworden, was so toll ist am Schreiben, also am Geschichten schreiben. Um zu erklären, was mir daran gefällt will ich euch erst einmal ganz kurz sagen, was ich am lesen mag.

Beim Lesen kann ich in eine völlig andere Welt abtauchen, in der mein reales Leben keine Rolle spielt. Meine Gefühle und Probleme existieren dort nicht. Ich nehme mich der Gefühle der Person im Buch an und lebe, während ich lese, ihr leben. Für einen Moment bin ich nicht ich, sondern jemand ganz anderes (zumindest wenn das Buch gut geschrieben ist, ist es das nicht, kann ich mich nicht einfach so in die Handlung und in die Person fallen lassen) und für diesen Moment ist das einfach wundervoll. Ich muss mir keine Gedanken über Entscheidungnen machen, weil der Charackter bzw. der Autor das für mich schon erledigt hat. Ich muss die niedergeschriebene Handlung nur noch lesen und dadurch leben.

Das ist bezaubernd und gut, ich kann mich fallen lassen, was durch kein anderes Medium so gut geht. Filme gucken ist dagegen nichts, weil egal wie gut der Film ist, manche Gefühle und „Handlungen“ kann man nur leben, wenn man sie liest und sich dazu eine eigene Welt vorstellt, aufgebaut auf den Beschreibungen des Autors.

Wenn ich selbst eine Geschichte schreibe, kann ich mich zwar nicht darauf verlassen, dass schon alles geplant ist, aber ich habe die Fäden selbst in der Hand. Ich muss mich nicht mit irgendeiner der Entscheidungen des Autors zufrieden stellen, weil ich selbst entscheide, was passiert und trotzdem kann ich aus meinem Leben flüchten. Ich alleine erschaffe eine Welt und Personen, die machen, was ich möchte. Wenn man so will habe ich die Macht über alles was darin passiert.

Es ist unglaublich schwer zu beschreiben, was genau am Schreiben so toll ist und ich weiß nicht, ob ich es verständlich niedergeschrieben habe, aber ich kann mir teilweise einfach nichts besseres vorstellen, als mich an meinen Laptop zu setzen und meine Gedanken nieder zu schreiben. Beim Schreiben kann ich meine persönlchen Gefühle verarbeiten, ganz ohne, dass ich groß darüber nachdenke.

Ich flüchte dabei aus einer Welt, die nicht immer so will wie ich, in eine Welt, wo alles nur deshalb passiert, WEIL ich es will. 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHalbwegs verstanden worauf ich hinaus will? Falls ihr noch Fragen habt, oder falls ihr es ähnlich oder ganz anders seht, lasst es mich wissen!

See you, Saskia xxx

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Ein Kommentar zu “Meine persönliche „Schreibgeschichte“ – wieso, weshalb, warum?

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