Es ist zum Verzweifeln… verfluchtes „Schicksal“!

Es ist ja schon schlimm genug, dass morgen das neue Schuljahr beginnt, aber das Schicksal ist tatsächlich ein richtig mieser Verräter. Nein, es reicht ja nicht, dass Saskia ihren Job verloren hat und nun erfolglos (was zum Teil womöglich auch an mir und meinem Mut liegt… ich kann es echt nicht erklären, aber ich traue mich einfach nicht nach zu fragen. Gibt es soetwas wie Jobsuche-Phobie?) nach einem neuen Job sucht. Und es ist auch nicht tragisch genug, dass Saskia am Freitag auf eine Beerdigung muss. Nein, nein! Das Schicksal findet, dass Saskia nicht schon genug leidet.

Morgen ist der eigentlich wundervolle Tag, an dem mein Bruder wiederkommt. Mein Bruder, denn ich schon seit einem GANZEN JAHR nicht mehr gesehen habe. Wir haben gelegentlich geskyped und Nachrichten geschickt, aber mehr auch nicht. Ein ganzes Jahr war er in Ghana und morgen, der Tag worauf ich schon so lange warte, der Tag an dem er wiederkommt steht direkt, also wirklich direkt vor der Tür.

Aber das liebe (haha) Schicksal hat sich gedacht: „Ach, Saskia, du hast dich schon so darauf gefreut deinen Bruder vom Flughafen abzuholen… aber das dir im Moment mal etwas schönes passiert ist außerhalb des Bereich des möglichen und deshalb, Liebe Saskia, darfst du morgen nicht mit zum Flughafen.“

Verzweifelt schaut Saskia dem Schicksal ins Gesicht und weiß nicht, ob es gerade einfach nur verarscht wird (Kameras sind nirgens zu sehen). „Warum?“

Schicksal lacht: „Morgen ist der erste Schultag, Liebes! Da könntest du ja sooooo viel verpassen und dann kommt noch dazu, dass du Freitag auch nicht in die Schule gehen wirst, da können wir das einfach nicht zulassen. Find dich damit ab, dass du so durchschnittlich sein wirst wie seine Freunde und ihn erst begrüßen kannst, wenn er wieder Zuhause ist.“

Das Schicksal ist übrigens nicht meine Mutter, sondern das Gesetzt. Man braucht einen ärtzlichen Attest oder eine Entschuldigung von der Schule (was ich beides nicht habe, ja ich habe es versucht mit Möglichkeit 2, aber keine Chance… und einen Artz anlügen kann ich nicht und würde jetzt eh auffallen), um am ersten Schultag zu fehlen. Verflucht oder?

Somit werde ich morgen notgedrungen in die Schule gehen und ich schwöre euch, ich werde rein aus Prinzip eine richtige Fresse ziehen, weil ich das so ungerecht finde! Ich meine, ich habe ihn ein GANZES JAHR nicht gesehen! 😦

Falls jemand noch Mal behauptet, dass Leben sei fair…

See you, Saskia xxx

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4 Kommentare zu “Es ist zum Verzweifeln… verfluchtes „Schicksal“!

  1. Oh nein, dich hat es im Moment ja total erwischt 😦 Das ist wirklich nicht fair und eine totale Frechheit dass man in dieser Situation keine Ausnahme machen kann. Als ob am ersten Tag so viel passieren wird…
    Habt ihr dann auch ganz normal einen langen Tag? Oder wenigstens nur einen kurzen?
    Und das mit deinem Job tut mir auch leid. Also nichts mehr mit Eisdiele? Das Schicksal ist wirklich fies zu dir im Moment!

    Gefällt 1 Person

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