Rezension: Der Sommer in dem die Zeit stehenblieb

Eine wunderschöne und fesselnde (Liebes)-Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Definitiv lesenswert!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA3--25038-PutzenJuli ist unglaublich schlau und gehört eher zu den Außenseitern. Ihre Familie, wenn man es so nennen kann, ist völlig verkorkst und ihre einzige Konstante ist ihre beste Freundin Whoopi. Um ihre wirren Gedanken zu sortieren und um sich einfach mal zu entspannen, flüchtet Juli immer wieder auf „ihre“ Lichtung. Es ist ein himmlischer, fast magischer Ort, an dem sie immer alleine sein kann. Zumindest bis er auftaucht. Eines ist ihr sofort klar: Dieser wunderschöne Kerl ist definitiv nicht von hier. Er ist anders und vor allem scheint da irgendeine seltsame Verbindung zwischen ihnen zu sein. Doch sie hat ja keine Ahnung, wie sich ihre Leben ab jetzt verändern wird.

3--25038-Weltbewegend wäre eine passende Beschreibung!

Die Charaktere sind super beschrieben und passen einfach perfekt in die Geschichte hinein. Juli mit ihre analysirenden Art, die anfängt zu lernen ihre Gedanken zu sortieren; Anjano, der so unglaublich weise, liebevoll und niedlich ist, dass ich mir schon nach seinem ersten Satz gewünscht habe, dass ich auf ihn treffe; und Whoopi, die ein wirklich cleveres Mädchen, aber vor allem eine realistische und treue Freundin ist.

Ich konnte wirklich gut in die Geschichte eintauchen. Nicht nur die Story hat mich vollends überzeugt, sondern auch der Humor und der Schreibstil. Es war nicht zu anspruchsvoll, sodass ich einen Herzinfarkt erleiden musste, aber es war auch keinesfalls langweilig! Es war für meinen Geschmack schon benahe eine perfekte Sommerlektüre!

Wie du vielleicht merkst, bin ich bei dieser Rezi nicht so wortgewand, wie üblich, was vermutlich daran liegt, dass mir die Worte fehlen. Man muss das Buch einfach gelesen haben. Ich könnte jetzt auch weit ausholen und die besonders „nachdenkliche“ Seite erläutern, allerdings würde ich dann die Hälfte des Buches verraten und dann wäre der ganze Spaß für euch ja vorbei. Aber ich kann dir garantieren: es gibt einen (großen) Teil im Buch, der dazu anregt über unsere derzeitige Welt nachzudenken, ohne dass es aufgezwungen wirkt. Es gehört zu der Geschichte dazu.

Würde ich persönlich auf Tanya Stewner treffen, würde ich ihr vermutlich sagen, wie begeistert ich von ihrer Fantasie und ihrem Wissen, aber auch von ihrer Vorstellungsgabe (ich weiß nicht, wie ich es anders nennen soll) bin. Und natürlich würde ich ihr auch ganz nebenbei mitteilen, dass ich ihren Schreibstil wundervoll finde und gewiss nicht lange zögern werde, um mir ein weiteres Buch von ihr anzuschafften.

Ich vergebe diesem wundervollen Werk:

 

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See you, Saskia xxx

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