MenschenFürMenschen – gespendet

Nach vielen Hochs und Tiefs habe ich es endlich geschafft – die erste Ladung Klamotten ist gespendet!

Aber ich sag euch, dass Schicksal schien irgendwie dagegen gewesen zu sein, egal was, nichts hat auf anhieb geklappt – wirklich NICHTS.

Naja, vom Desaster, erstmal an Ort und Zeit zum Spenden zu kommen habe ich ja schon berichtet. Naiv wie ich bin dachte ich, dass jetzt ja nichts mehr schiefgehen kann. Ich hatte ja den Zeitpunkt (sogar mehrere), den Ort und Klamotten, die nur darauf warten gespendet zu werden – ha, denkste!

Früher waren wir oft auf Klamottenmärkten und haben unsere alten Sachen verkauft, sodass wir mit der Zeit Unmengen an Anziehsachen im Keller hatten. Und meinen Kleiderschrank miste ich auch regelmäßig aus, sodass ich immer kaum „unbenutzte“ Sachen im Schrank habe.

Zuversichtlich gehe ich dann in den Keller mit der Gewissheit auf Taschen und Tüten mit unseren alten Sachen darin zu stoßen. Als ich dann den Raum betratt, waren da auch Säcke mit Anziehsachen, aber nicht die Sachen, die ich im Sinn hatte, sondern nur die alten Sachen von meinem Opa. Irritiert schaute ich in jedem Sack nach, aber nichts schien von mir zu sein. Auch sonst habe ich in jedem Raum nachgesehen, doch überall wurde ich von gähnender Leere empfangen. Prima!

Schon kurz davor zu verzweifeln viel mir noch der Dachboden ein (also ungefähr eine Stunde vor geplanter Abgabe der Spenden) und siehe da: Meine Tüten mit meinen alten Anziehsachen und eine große Reisetasche, wo von uns allen Klamotten drin waren.

Nachdem ich ein wenig aussortiert hatte kam ich auf vier Tüten mit Anziehsachen und Jacken (bei der einen viel es mir echt schwer sie einzupacken, aber eigentlich trage ich sie eh nicht mehr und ich habe ehrlich gesagt genug Jacken…)und eine Tüte mit Schuhen. Gepäck im Kofferraum verstaut rechne ich damit, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann – Atsch; als ob! Mein Auto spackt ab (steht mitten auf der Straße und will nicht mehr anspringen). Unsicher (nachdem es dann doch irgendwann wieder angegangen ist) fahre ich zurück auf unser Grundstück, aus Angst mitten im Nirvana leigen zu bleiben. Nach langem hin und her versuche ich es dann doch noch mal und meine Sofi (das Auto) ist dann sogar so gnädigt und schnurrt wie eine Katze.

An der Adresse angekommen habe ich nach kurzem Suchen (fragen..) auch die Abgabe gefunden. War echt voll da – schön zu sehen, dass tatsächlich so viele Menschen hier bereit sind zu spenden. Dort ging aber alles so schnell, dass ich kurz überlegen musste, ob ich überhaupt was dabei hatte/ abgegeben hatte, oder ob ich mir das nur eingebildet hatte. 😀

Die erste Portion Klamotten bin ich jedenfalls losgeworden und Speilzeug wird erst Anfang November wieder benötigt, da wir nicht genug Lagerkapazitäten haben. Hoffenlich läuft da alles etwas besser ab.

Habt ihr schon gespendet?

See you, Saskia xxx

P.S. neben meiner kleinen Pechsträhne hatte ich aber auch etwas Glück, denn wie es aussieht habe ich wieder einen Job! 🙂

P.P.S. Freue mich schon uuuuunglaublich auf die Buchmesse!!!

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