Rezension: Zwei an einem Tag

OLYMPUS DIGITAL CAMERATitel: Zwei an einem Tag

Autor: David Nicholls

gelesen von: Marie Bierstedt; Markus Pfeiffer

Verlag: der Hörverlag

CD-Anzahl: 2

Spieldauer: 15 Stunden 30 Minuten


3--25038-PutzenEmma und Dexter kennen sich von der Uni, wobei, richtig kennenlernen tun sie sich erst bei der Examenfeier am 15. Juli 1988. Sie verbringen die Nacht zusammen (ohne miteinander zu schlafen) und am nächsten Tag trennen sich ihre Wege wieder. Doch sie bleiben in Kontakt und werden die besten Freunde, obwohl beide insgeheim in den Anderen verliebt sind. Ihre Freundschaft wird einige Male auf die Probe gestellt und es dauert ganze 20 Jahre bis sie sich endlich gegenseitig ihre Liebe gestehen. Bis dahin versucht Emma auf ihre Art die Welt zu bessern, ohne wirklich weit zu kommen und Dexter wird ein kleiner Stern am Promihimmel, der sich dort allerdings nicht lange zu halten scheint – der Alkohol wird sein bester (falscher) Freund.

3--25038-Die Geschichte ist wirklich schön und romantisch, ob als Film oder als Buch. Und auch wenn es für meinen Geschmack etwas zu dramatisch ist, ist es doch ganz gut gelungen.

Die Charaktere sind wirklich gut gelungen und man kann sie sich gut vorstellen. Gut finde ich dabei vorallem, dass oft eher die negativen Aspekte angesprochen werden, wodurch verdeutlicht wird, dass niemand perfekt ist und jeder einzigartig. Es ist nicht schlimm, wenn man mal verkackt. Wichtig ist nur, dass man sich selbst treu bleibt.

Dexter hat zwar einige Probleme und ist garantiert kein Engel, aber er ist ein guter Mensch, der einfach nicht so leicht mit demm Leben fertig wird. Emma hat ihn aus seinem Tief rausgeholt, doch unfreiwillig wieder „zurückgeworfen“. Und trotzdem ist er nicht plötzlich ein ach so perfekter Mann. Er hat immer noch seine Fehler, was ich echt symphatisch finde.

Auch Emma hat es nicht wirklich leicht, denn sie schafft es einfach nicht aus diesem sehr bescheidenen Leben rauszukommen, um etwas fantastisches zu erreichen. Und während sie da vor sich hin vegitiert (vielleicht etwas hart ausgedrückt) erfüllt Dexter sich seine Träume.

Die Stimmen von Emma und Dexter (Synchronstimmen vom Film) passen wirklich gut. Dadurch, dass die Sichtweise immer mal wieder wechselt bekommt einen Einblick in die Gefühlswelt von Beiden.

Dennoch fand ich das Hin- und Hergewechsel etwas anstrengend. Allgemein finde ich die Geschichte etwas sehr lang gezogen – einige Stellen hätte man einfach verlassen oder kürzen können, denn dadurch wurde das ganze nur unnötig dramatisch (im negativen Sinne), da jedem klar war, worauf es hinauslaufen wird (nicht unbedingt das Ende-Ende, das ist sehr gut und unvorhersehbar, aber das „Ende“ der nur-Freundschaft und der Beginn der Beziehung. Manchmal ist weniger mehr!

Dadurch war ich teilweise genervt und habe mich nur gefragt, wieso keiner von beiden einfach mal den Mund auf macht?!

Fazit: Eine wundervolle Liebesgeschichte, die leider künstlich unnötig in die Länge gezogen wurde. Von mir gibt es:

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See you, Saskia xxx

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4 Kommentare zu “Rezension: Zwei an einem Tag

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