Versteht ihr mich, ihr leseintensiven Leser dadraußen?

Hallo meine leseverrückten Freunde,

ich habe da mal eine Frage…

bin ich wirklich so verrückt wie ich denke oder ist das normal für leseintensive-Leser?

blaIrgendwie bin ich beim lesen immer etwas zu… emotional und damit meine ich nicht einmal, dass ich andauernd weine oder so (tue ich in der Regel nählich nicht… da hört es bei mir mit den Emotionen auf – who knows why?!). Aber ich tauche manchmal so tief in eine Geschichte ein (manchmal ist vielleicht etwas untertrieben…), dass ich das Verhalten der Charaktere persönlich nehme. D.h. ist das Mädel sauer auf den Kerl, nehme ich das persöhnlich und rege mich übelst auf. Ach, ich bin dann aber nicht sauer auf den Kerl, der womöglich tatsächlich was doofes getan hat, nein, vielmehr hasse ich das Mädel dafür, dass sie sauer auf den Kerl ist. Dumm? Ich weiß!

Mir ist sowieso aufgefallen, dass egal was die männliche Hauptperson auch getan hat, in der Regel bin ich immer auf seiner Seite. Vermutlich, weil ich das Verhalten der Mädels einfach zu nervig finde.. obwohl… ich glaube darum geht es nicht mal, denn er könnte das selbe tun wie sie und ich wäre wahrscheinlich trotzdem eher auf seiner Seite. Er müsste schon echt blöd sein, damit ich ihn nicht in Schutz nehme (rein platonisch natürlich nur, da die Situation ja bloß fiktiv ist). Auch dumm? Ich weiß!

Aber unabhägig vom Geschlecht (ich hab das gerade ernsthaft mit „ä“ geschrieben :D) kann ich es gar nicht leiden, wenn eine Person so tut, als würde sie Person2 hassen, wegen xy, obwohl sie die Person eigentlich unbeschreiblich liebt, aber nicht dazu steht, weil… ehm… man könnte ja verletzt werden, oder man müsste den ersten Schritt machen… und das wäre (logisch) total fatal! > diese Situation kommt das ein andere Mal bei „Bad Romeo & Broken Juliet 2“ (was ich gerade lese) vor, aber dennoch ist es prima Buch! (Bei der After-Reihe wurde es mir damit aber zu viel und ich habe aufgegeben, also zu viel ist manchmal einfach… naja… ZU VIEL!)

Das lustige ist aber, dass ich mir sowas nicht nur denke beim lesen, sondern meinen Gefühlen freien lauf lasse, sodass es durchaus vorkommt, dass ich mein Buch anschreie und noch wahrscheinlicher ist es, dass ich beim lesen alle paar Minuten einen Lachkrampf erleide – also so richtig – andauernd. Da macht es auch kein Unterschied, ob ich Zuhause, in der Schule oder sonst wo in der Öffentlichkeit bin; wenn etwas lusitg ist muss ich lachen (zumindest kichern), wenn etwas schickierend ist ziehe ich scharf die Luft ein und reiße meine Augen weit auf, und wenn ich etwas scheiße finde stöhne ich auf oder murmle (Zuhause: schreie) ich Beleidigungen ins Buch. Creapy?

Prinzipiell ist das aber immer ein gutes Zeichen für das Buch, weil wenn ich ganz leise und ohne Regungen lese heißt das, dass das Buch mich einfach nicht erreicht.

So manch eine Person habe ich mit meinem Leseverhalten schon genervt und wirklich, ich habe ernsthaft versucht das dann zu unterdrücken, aber echt jetzt, dass geht nicht! Meine Leseschwester (A) findet es allerdings nicht nervig, sondern total süß und freut sich immer einen halben Keks, wenn ich wieder mal eine Konversation mit meinem Buch führe. Naja, und meine Mutter ist schon das ein oder andere Mal verwirrt (oder auch etwas panisch) in mein Zimmer gestürmt, um nachzusehen, ob ich vielleicht gerade sterbe oder gequält werde. Sorry.

So und jetzt zu euch: Habt ihr auch solche Momente? Versteht ihr mich? Bitte sagt mir, ich bin nicht die einzige auf der Welt, die so schräg ist!!! 😛

See you, Saskia xxx

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16 Kommentare zu “Versteht ihr mich, ihr leseintensiven Leser dadraußen?

  1. Im Prinzip bin ich genau wie du, weißt du ja 😛 Aber ich kenne niemanden der manche Sachen soo persönlich nimmt die in Büchern passieren wie du XD was manchmal echt total witzig ist, wenn du dich über etwas aufregst oder einfach total mitfieberst wo ich dann eher ziemlich gelassen bin :)) Aber auch ich habe manchmal das Gefühl, dass ich ziemlich emotional beim lesen bin, wenn ich bei einem Buch drei Packungen Taschentücher brauche, benutzen andere gar keine, was mir manchmal ein bisschen zu denken gibt 😛 Aber das ist NORMAL den Bücher sind schließlich einfach genial!!! ❤

    Gefällt 2 Personen

    • Danke 😊
      Ja darüber könnte ich quasi ein Buch schreiben. .. aber dann würde das ja nur ein weiteres Medium sein um meine Umgebung zu nerven 😂 … vil sollte ich das Doch mal ernster in Betracht ziehen … 😜

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  2. Also ich verstehe dich und kann dich nachvollziehen. Ich bin auch der Mensch, der bei traurigen, berührenden Szenen losheult. Da laufen die Tränen und ich kann eigentlich gar nichts mehr erkennen. xDD Und manchmal muss ich auch echt lachen. xDD In der Öffentlichkeit versuch eich das zu unterdrücken. Es ist nicht ganz so extrem wie bei dir xDD

    Gefällt 1 Person

  3. Hallöchen 😀
    so geht es mir auch XD manchmal rege ich mich so auf oder muss so sehr beim Lesen lachen, dass ich meine Gefühle dann in einen Tweet packe oder einer Freundin schreibe. Mein Leseverhalten ist also auch von Emotionen geprägt. XD
    Liebe Grüße
    Jule

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  4. Super Idee Nele! XD Ich weiß was, wenn wir Samstag auf Kirmes gehen müssen wir uns einfach „Single“-Herzchen kaufen, dann endert sich das gaaanz schnell :O 🙂 Aber über die option lässt sich gegebenfalls noch diskutieren 😛

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  5. Nun… ich kichere, ich schmunzele und lache auch mal lauter … ich schüttel auch gerne mal mit dem Kopf und ich habe mich auch schon dabei ertappt, dass ich vor mich hin brabbel, wenn mir etwas gar nicht passt oder ich die Handlung der Protagonistin nicht nachvollziehen kann.
    Ich habe auch schon Minuten dagesessen (mit offenem Mund versteht sich) und war einfach nur geschockt, weil ich mit dem Handlungsverlauf nun überhaupt nicht gerechnet hätte…
    Und manchmal werde ich so emotional, dass mir auch die Tränen in die Augen steigen (wenn ich mich richtig erinnere, dann ist mir das zuletzt bei ‚Solange wir lügen‘ passiert🤔). Demnach kann ich dich sehr gut verstehen und mir geht es auch so ;D

    Und wenn wir schon beim Thema sind: „egal, was die männliche Hauptperson auch getan hat, in der Regel bin ich immer auf seiner Seite.“ Diesen Satz unterschreibe ich sofort und es ist keineswegs dumm, sondern total verständlich.
    Sag wir mal zu 85% könnte man 50 Seiten eines Romanes darin verkürzen, dass die Protagonistin sich einfach mal auf die männliche Hauptperson zubewegt, um sich auszuSPRECHEN. Aber nein… man wird sauer auf das Verhalten von der weiblichen Person, weil sie dazu scheinbar nicht in der Lage ist. Dabei ist doch alles nur ein MISSVERSTÄNDNIS… und deshalb ist unsere Reaktion völlig verständlich und keineswegs dumm 😛

    Liebe Grüße
    Bonny (von ‚Nur ein Buch‘)

    Gefällt 1 Person

  6. Pingback: Mystery Blogger Award | lifewithsaskia

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