Rezension: Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden

Ersteinmal Danke an Bloggerportal, dass ihr mir das Buch als Rezesnionsexemplar zugeschickt habt!

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Titel: Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden

Autor: Kevin Emerson

Verlag: heyne>fliegt

Format: Taschenbuch

Seitenanzahl: 426

3--25038-Putzen

Owen lebt in einer zerstörten Welt, wo man nicht mehr ohne Schutz nach draußen gehen kann. Er lebt unter der Erde, hat aber die Zusage für eine Art Feriencamp erhalten, Camp Eden. Dort lebt man unter einer Kupel, die die gefährlichen Sonnenstahlen dimmt.

Vom totalen Außenseiter, der die Schwimmprüfung vergeigt, weil er kurz davor ist zu ertrinken steigt er innerhalb einer Woche zum Helden auf, denn er ist etwas ganz besonderes. Er und ein paar andere Kids, darunter die wunderschöne und schafsinnige Lilly, haben in diesem Camp Kiemen entwickelt, womit sie ohne Probleme unterwasser atmen können.

Doch gerade diese Entwicklung bringt vor allem Owen, aber auch die Anderen in große Gefahr.

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Auch wenn die Story an sich wirklich gut durchdacht und spannend ist, vor allem, da es gar nicht so abwegig ist, dass auch unsere Welt einmal so enden wird, hat mich das Buch nicht so sehr gepackt, wie ich es erhofft hatte. Die angesprochenen Themen, Umweltprobeleme und auch weitere Aspekte der Biologie und Genetik sind wirklich sehr interessant und real und regt dazu an über unsere Zukunft nachzudenken.

Owen ist ein Charakter, der alles aber nicht perfekt ist. Er ist schmächtig, ungeschickt, schüchtern und etwas… anders. Aber genau das macht ihr doch recht sympatisch, auch wenn mich seine extreme Unsicherheit an manchen Stellen genervt hat, hat es zu ihm gepasst. Eben dadurch, dass er nie weiß, wie er sich, vor allem Lilly gegenüber, zu verhalten hat, macht er irgendwie alles richtig.

Lilly ist das genau Gegenteil. Sie ist hübsch, schlau, pfiffig und schlagfertig. Sie steht zu sich und scheut sich nicht ihre Meinung zu offenbaren. An manchen stellen war sie schon fast zu perfekt.

Auch die anderen Charaktere sind alle irgendwie stimmig, auch wenn die Meisten, außer vielleicht Paul und Leech, wirklich nur grob angerissen werden.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch in Punkto Spannung nicht so recht überzeugt hat, denn vor allem durch die ersten 200 Seiten habe ich mich eher durchgequält. Zum Ende hin wurde es doch noch ganz aufregend, aber so gefesselt wie andere Bücher hat es mich einfach nicht.

Manchmal wurde zu viel und zu detailiert beschrieben und teilweise hat mir einfach irgendwas gefehlt, ich kann aber nicht genau benennen, was das ist.

Es gibt noch weitere Teile von „Die Vertriebenen“, aber ich muss gestehen, dass die Wahrscheinlichkeit doch eher gering ist, dass ich sie lesen werde. Aber nichts desto trotz bereue ich nicht das Buch gelesen zu haben.

Somit gebe ich diesem Buch:

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See you, Saskia xxx

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