Weihnachten im Hause „Klein-Saskia“

Wer meinem Blog aufmerksam folgt hat höchstwahrscheinlich noch im Kopf, dass ich am 6. Dezember einem Beitrag bezüglich meiner Nikolaustradition gepostet habe und da dachte ich mir, die Weihnachtszeit hat ja noch mehr… Eigenheiten.

Ich habe einige Geschichten auf Lager. Heute werde ich euch erzählen, wie „Klein-Saskia“ immer Weihnachten gefeiert hat und in den nächsten paar Tagen erfahrt ihr noch zwei bis drei weitere (& soviel sei gesagt, ich bin zu Weihnachten nicht immer in Deutschland).

Jetzt aber:

Weihnachten! Weihnachten! Weihnachten! mit diesen Gedanken wacht Klein-Saskia auf und obwohl es noch früh ist, kann sie es kaum noch erwarten, dass es endlich Abend wird. Das Haus ist noch still, keiner ist wach und sie hat nichts zu tun.

Der Baum steht schon seit über einer Woche und die Lichter und glänzenden Kugeln strahlen sie an, sobald sie das Wohnzimmer betritt. Heute Abend werden dort ganz viele tolle Geschenke liegen. Neben dem Baum steht die Krippe mit Maria, Josef, Ochs und Esel. Warte, wo sind noch mal… ah ja! auf dem Regal etwas weiter entfernt sehen die drei Könige. Aufgeregt eilt sie zu ihnen und versetzt sie um ein kleines Stückchen näher an den Stall. Das wäre erledigt. Hinter dem Stall entdeckt sie auch das Jesuskind, doch sie entscheidet sich dafür, dass Jesus erst abends in den Stall gehört.

Der restliche Tag ist für Klein-Saskia eigentlich recht unspektakulär. Während ihre Mutter völlig gehetzt durch die Gegend rennt, um das Essen auf die Beine zu stellen und all den Rest auf die Reihe zu bekommen.

Aber dann doch schneller als gedacht wird es Zeit, dass Klein-Saskia und ihre Familie sich auf den Weg in die Kirche machen müssen. Schnell etwas hübsches anziehen und schon sind sie in der Kirche und frieren sich im Stehen die Füße ab, da sie mal wieder zu spät losgefahren sind und die Kirche restlos überfüllt ist.

Nachdem dieser Teil des Abends auch abgehakt ist, fahren sie wieder nach Hause. Während ihre Mutter „kocht“ geht Klein-Saskia mit ihrem Bruder, ihrem Vater und ihren Freunden aus der Nachbarschaft im Dorf spazieren, um auf die Suche nach Renntierspuren im Schnee zu machen. Das könnte ein Renntier gewesen sein… oh warte, war da gerade was im Himmel? Aufmerksam, wie nur einmal im Jahr stapfen sie durch den Schnee, doch irgendwann ist der Drang den Geschenkehaufen doch so groß, dass sie sich von den Freunden verabschieden und jeder in sein Haus geht.

Verrückt! Er ist noch da! Da ist seine Jacke!!! Der rote Mantel vom Weihnachtsmann hängt tatsächlich in der Zwischentür, doch leider versperrt er die ganze Sicht aufs Wohnzimmer. Aufgeregt versuchen Klein-Saskia und ihr Bruder ins Zimmer zu gelangen, doch sie werden entschlossen davon abgehalten. Unfair, dass Mama beim kochen den Weihnachtsmann treffen kann und wir nicht!

Im Kinderzimmer bekommen sie eine Geschichte vorgelesen bekommen und spekulieren zusammen, was der Weihnachtsmann wohl gerade im Wohnzimmer tut, als es ans Fenster klopft. Oh Gott, es ist so weit!!! Ohne auf Erlaubnis zu warten, rennen sie ins Wohnzimmer (der Mantel ist weg) und entdecken viele, bunte Geschenke und ganz nebenbei nehmen sie wahr, dass es himmlisch riecht.

Jeder darf sich ein Geschenk aussuchen und vor dem Essen öffnen, der Rest muss noch etwas warten. Mit bedacht wählt Klein-Saskia ein Geschenk aus und reißt das Geschenkpapier in kleine Stücke. Oh, wie toll!!!


 

Wie habt ihr als Kind Weihnachten gefeiert? Hattet ihr auch Rituale?

See you, Saskia xxx

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11 Kommentare zu “Weihnachten im Hause „Klein-Saskia“

  1. Pingback: Weihnachten in “England” | lifewithsaskia

  2. Ich erkenne mich gerade in Klein-Saskia wieder!
    Meine Eltern ham früher immer mit einer Kamera gefilmt, da ist auch das ein oder andere Weihnachten dabei… So schön, wenn man sich das dann Jahre später wieder anschauen kann!

    Gefällt 1 Person

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