Rezension: Mein Sommer nebenan

Ein erfrischends Buch für zwischendurch, dass dich in eine mehr oder weniger wundervolle Welt eintauchen lässt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Titel: Mein Sommer nebenan

Autor: Huntley Fitzpatrick

Verlag: cbj

Seitenanzahl: 512

Format: Hardcover

3--25038-PutzenSamantha ist die Tochter einer Senatorin und hat eigentlich alles, was das Herz begehrt und doch sitzt sie oft aufdem Dach und beobachtet die Garretts von nebenan. Während bei ihr zuhause alles klinisch Rein ist herscht bei der Großfamilie Garrett Choas und Leben. Es ist dort niemals still, da eines der acht Kinder immer was zu melden hat. Und doch sehnt Sam sich ihr ganzes Leben nach dieser Familie. Nach einem spontanen Besuch von Jase Garrett auf ihrem Dach kommt es irgendwie, dass sie fester Bestandteil der Familie wird. Wäre da nicht ihre überkorrekte Mutter, ihr neuer seltsame Freund und Tim, der mit der Drogensucht zu kämpfen hat, könnte ihr Leben geradezu perfekt sein.

Aber sie muss schnell lernen, dass das Leben einfach alles Andere als perfekt ist.

3--25038-

Nachdem ich eine längere Leseflaute hatte war das Buch einfach perfekt, da es einfach zu lesen ist und die Worte einem einfach so zugeflogen kommen. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Und hätte ich nicht arbeiten müssen hätte ich es sicher auch an einem Tag gelesen, aber so musste ich die letzten 100 Seiten auf den nächsten Morgen verschieben.

Der Schreibstil und vor allem die Dialoge haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Sam und Jase haben einfach einen klasse Humor, sodass sie sich prima ergänzen. (Ich habe glaub ich auch noch nie so viele Fotos von lustigen Stellen gemacht. Am Liebsten würde ich euch alle zeigen, aber dann spoiler ich womöglich etwas, aber echt, da sind mega witzige Sachen bei!)

„Zeit für dich die Fliege zu machen, George. Discovery Cannel läuft“

George setzt zum Rückzug an, aber nicht, ohne mir vorher noch zuzurufen: „Sein Bett ist total gemütlich. Und er pinkelt nicht rein.“

-dazu muss man wissen, dass George 4 Jahre alt ist und kurz davor einen bösen Albtraum hatte, falls ihr versteht…

Von Anfang an war Sam mir symapthisch und auch wenn ich vom Typ her selbst komplett anders bin konnte ich mich gut in sie hineinversetzen, auch wenn sie mir zeitweilig vielleicht etwas naiv war, aber nun gut, ich war auch noch nicht in ihrer Situation.

Jase ist einfach zum Verlieben, auch wenn ich glaube, dass das so ein Charakter ist, den es nur in Büchern gibt. Aber ganz ehrlich, wir lesen doch genau deshalb Bücher! Eben weil es dort „Sachen“ gibt, die so eher unwahrscheinlich sind. Jase ist mein neues Bild von männlicher Perfektion (ohne, dass er groß was dafür tun muss). Er ist charmant, witzig, liebevoll, fürsorglich, geschickt, sportlich, selbstlos, schlau, … soll ich weiter machen?

Sam und Jase passen zusammen wie Arsch auf Eimer und jeder vergöttert den Anderen und würde alles für ihn/sie tun. Was ich ja besonders schön finde: die beiden kommen (Achtung eventuell Spoiler) nicht erst auf den letzten drei Seiten zusammen und reiten glücklich und zufrieden in den Sonnenuntergang – und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch Heute. Es hört nicht da auf, wo sie glücklich sind, es geht endlich mal weiter und schildert die Beziehung der beiden.

„Voldemort ist weg“, ruft er atemlos.

„Shit“, murmelt Jase besorgt, und während ich mich noch frage, ob die beiden so leidenschaftliche Harry-Potter-Fans sind, dass ihnen die Bücher wirklich so nahe gehen, fragt er […]

„Voldemort ist…?“, frage ich Duff.

„Jase‘ Kornnatter. Ich hab sie so getauft.“

-ist das nicht genial??? Eine Schlage, die Voldemort heißt?! hach, brilliant!!

Aber es geht ja um viel mehr als um die tolle Liebesgeschichte der beiden. Worum genau werde ich jetzt nicht sagen, aber auch die Nebenhandlung ist in eigentlich die Haupthandlung, sodass alles was passiert irgendeine Bedeutung hat.

Das Einzig was ich kritisieren kann ist, dass der Zeitliche Rahmen nicht passen kann. Das Buch schildert die 6 Wochen Sommerferien, aber eigentlich werden mindestens zwei bis drei Monate dargelegt (zumindest nach meinem Empfinden). Auch waren manche Handlungsforläufe doch etwas unrealistisch, wie Tims weitere Situation oder Nans Verhalten. Aber es muss ja nicht immer alles logisch sein, wie ich finde.

Vor allem für zwischendurch ist es hervoragendes Buch und ich kann es nur jedem Empfehlen, der Lust auf eine schöne (und villeicht doch etwas… dramatische?) Liebesgeschichte hat. Zumal das Buch auch zum Denken anregt: Ist unsere Gesellschaft wirklich so verkorkst? Sind Politiker tatsächlich so berechnend? Wer bin ich in diesem Buch?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Für 5 Herzen hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt, aber ich bin dennoch hin und weg!

See you, Saskia xxx

Advertisements

3 Kommentare zu “Rezension: Mein Sommer nebenan

  1. Oh das Buch klingt echt toll. Ich liebe es, in einem Buch solchen Wortwitz zu finden. Da muss man ja einfach nur lachen.
    Und Voldemort ist natürlich das coolste 😀 😀

    By the way: mein Autochen heißt ja auch Hermine 😀 Ich kann sowas also sehr gut verstehen 😀

    Gefällt 1 Person

Erzähl mal...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: