Rezension: Emba | Bittersüße Lüge

Erneut ein Buch, dass mir von NetGalley zur Verfügung gestellt würde (DANKE!) und welches ich unter anderen Umständen tragischerweise wohl nie gelesen hätte.

emba

luebbe.de

 

Titel: Emba | Bittersüße Lüge

Autor: Carina Zacharias

Verlag: Bastei Entertainment

Genre: Dystopie/ Jung Adult

Format: eBook

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Embas größter Traum ist kurz davor in Erfüllung zu gehen, auch wenn ihr über alles geliebter Vater nicht ganz einverstanden ist mit ihrem Wunsch eine Jägerausbildung anzutreten.

Sie ist schon fast isoliert von der Außenwelt aufgewachsen, denn ihr Vater ist niemand geringeres als der wichtigste und mächtigste Mann der Zeit (der Kopf von Industria und somit der, der die ganze Welt mit Strom versorgt), doch Emba sucht den Nervenkitzel. Doch ihr Traum scheint schon direkt bei der Aufnahmeprüfung zu zerplatzen, doch irgendwie scheint das Glück auf ihrer Seite zu sein, wenn auch nicht allzu lange.

Irgendwas scheint nicht mit rechten Dingen zu zugehen, aber zum Glück ist Emba nicht länger alleine. Sie hat zum ersten Mal eine beste Freundin (Coco) und einen Freund der ihr beisteht (Fynn).

Doch stimmt die Welt, wie Emba sie kennt wirklich so, oder ist der ganze Frieden doch nicht so friedlich?

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Ich mag an Emba, dass sie ein Dickkopf ist, der weiß sich durchzusetzen (zumindest bei ihrem Vater) und nicht aufgibt, nur weil es gerade nicht weiter geht. Sie ist kein Mädchen-Mädchen, aber trotzdem liebevoll. Und denoch waren manche Handlungszüge super vorhersehbar und „künstlich“ (= sein wir ehrlich, im echten Leben hätte sie manche Sachen nicht gemacht, denn im echten Leben… naja… handelt man so nicht…), was ich etwas enttäuschend fand. Auch wenn zu Beginn dachte, dass dem nicht so ist, hatte sie doch einen gewissen Heldenkomplex. Leider.

Coco ist ein ganz normale Freundin, die eher auf dem Boden geblieben und „normal“ ist. Fynn ist weniger abenteuerlustig, als ich gedacht hätte, was ich durchaus gut finde. Obwohl… wo ich so weiter darüber nachdenke scheint es, als sei er ab der Hälfte des Buches eine völlig andere Person, was dann doch etwas schade ist. Trotzdem – wie sollte es anders sein – mag ich ihn und hätte es durchaus interessant gefunden, wenn manche Teile auch aus seiner Sicht geschrieben worden wären.

Die restlichen Charaktere waren an sich eigentlich auch ganz gut, nur fand ich es schade, dass scheinbar kein Lehrer so WIRKLICH nett zu sein schien.

Zur Story selbst kann ich ganz ehrlich sagen: Ich finde sie toll!

Es gibt ein paar Liebesszenen, die nicht zu kurz kommen, aber auch nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Und es wird mysteriös und spannend, was immer ganz gut ist. Vor allem zum Ende hin wurde ich reichlich überrascht und somit war zumindest ein gewisser Teil des Plotttwist sehr erfolgreich, aber eben nicht ganz, weil ich eine wichtige Sache doch die ganze Zeit geahnt hatte! Es würde vielleicht etwas zu dramatisch angesprochen, sodass da einfach was faul sein musste. Aber gut, that’s life.

Auch der Schreibstil ist überzeugend und spannend geschrieben, sodass es sich gut lesen ließ, ohne an einem vorbei zu rauschen!

Jeder der Dystopien, SciFi und Liebesgeschichten mag, sollte mal einen tieferen Blick ins Buch werfen (und damit meine ich es lesen!!)

Auch wenn ich einiges auszusetzen hatte, hat mich das Buch überzeugt und ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

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See you, Saskia xxx

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2 Kommentare zu “Rezension: Emba | Bittersüße Lüge

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