on the road (part 1): Adelaide – Great Ocean Road

Letzte Woche wurde es dann mal so richtig spannend für mich, denn ich bin nicht einfach nur in den „Urlaub“ gefahren, nein,  viel mehr war hier tatsächlich mal der Weg das Ziel. Zusammen mit Pia und Rebecca habe ich mir einen Van gemietet und uns dann auf den Weg gemacht.

Mit etwas Verzögerung konnten wir dann am Mittwoch (14.12.16) gegen Mittag zu unserem Abenteuer aufbrechen. Sooooo spektakulär war der erste Tag eigentlich gar. Wir haben einen Umweg über Viktor Harbour gemacht und uns eine Insel angeschaut und ansonsten sind wir durchs Niemandland nach Mount Gambier gefahren und haben Party gemacht in unserer Klappermühle.

Abends um 9PM, also nach etwa sieben Stunden fahrt haben wir unser erstes Ziel erreicht und festgestellt, dass wir noch ganz dringend einkaufen müssen… mehr müde als wach wollten wir dann unseren ersten Schlafplatz ansteurn, direkt hinter der Grenze zu Victoria. Alles schön und gut, wenn dieser Campingplatz überhaupt existieren würde!! Wir sind drei Mal an der Stelle vorbei gefahren, aber da war einfach NICHTS! Wir sind dann wieder ein Stückchen zurück, wo wir schon einen anderen Van gesehen hatten, wurden von einer Scharr von Kangaroos in Empfang genommen und sind quasi direkt eingeschlafen.

Ach ne, stimmt ja gar nicht!

Ich habe die Nacht im Van geschlafen und nicht mal eine Minute geschlafen!! Wir waren direkt an einer stark befahrenen Straße (von Trucks), es war arschkalt und an die harte Matte im Van musste ich mich auch erst gewöhnen… *wuhuu*

Aber erstaunlicherweise war ich trotzdem noch gut gelaunt am nächsten Morgen und nachdem ich das Zelt von Pia und Rebecca etwa 2 Stunden angestarrt habe, sind sie auch endlich aufgewacht und wir haben angefangen unsere Sache zusammen zu packen, um am Blue Lake zu frühstücken. Währenddessen haben wir den Typen aus dem anderen Van beobachtet, der vergeblich versucht hat seine vier Räder zu starten (auch unsere Überbrückungskabel haben nicht geholfen). Irgendwann kam er wie ein begossener Puddel zu uns und hat uns gefragt, ob wir ihn mit in die Stadt nehmen könnten. Da wir nur einen Dreisitzer hatten durfte er es sich hinten auf der „Ladefläche“ gemütlich machen.

Am Blue Lake hat der arme Belgier uns dann verlassen und wir haben unser Frühstück am Nachbarsee vom Blue Lake eingenommen, wo ich meinen Chai aus einer Schüssel schlürfen durfte, weil die Tassen… naja… nicht appettietlich ausschauten.

Dann wollte Rebecca auch mal fahren und mir war schon vorher klar, dass das kein Vergnügen wird, weil sie einfach nicht die sicherste Fahrerin ist und Chep (der Van) sehr eigenwillig ist, sodass ich schweißgebadet neben ihr saß und für sie geschaltet habe… sorry Rebecca!dsc03903

Als nächstes stand Port Fairy auf unser Liste an Orten, die wir sehen wollen. Ein süßer kleiner Ort mit einer süßen Insel, aber umgehauen hat es uns nicht direkt, ABER immerhin hatten wir Spaß und haben uns mit „Stups der kleine Osterhase“ auf Ostern eingestimmt, die Osterhasen werden eh nächste Woche schon in den Supermärkten zu finden sein 😀

Schon etwas spektakulärer war der Tower Hill Walk, den uns die Dame im Infocenter empfohlen hat. Das ist irgendwie ein alter Vulkankrater, mit einem See, wilden Tieren und einem schönen Walk… war auf jeden Fall schön!

Von da haben wir uns auf den Weg zum Campingplatz in Warrnambool gemacht (der einzige in der ganzen Woche für den wir bezahlt haben… hätte man sich auch sparren können) und uns erst Mal was zu Essen gekocht, weil das am Tag zuvor ja nicht mehr geklappt hat. Jedoch durfte ich drei Mal Nudeln kochen, damit es für alle reicht, weil der Topf so winzig klein war.

Danach sind wir aber noch in den warmen Pool, ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Rolle unter Wasser gemacht und Rebecca für tot gehalten, obwohl sie nur getaucht hat.

Die tolle Stimmung wurde dann dadurch, dass mein Handy einen kompletten Breakdown hatte, gemildert, aber wir sind ja schlaue Köpfe und haben mein Handy wieder zum Leben erweckt (Google hat möglicherweise geholfen :D)

Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg zur Great Ocean Road gemacht und ab dann wurde es eigentlich erst so richtig spannend! Was genau wir da so getrieben haben, könnt ihr beim nächsten Beitrag nachlesen (wird sonst zu lang hier… :D)


Habt ihr schon einmal einen Roadtrip gemacht? Wenn ja, wann, wo, wie, wieso?!!

See ya, Saskia xxx

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9 Kommentare zu “on the road (part 1): Adelaide – Great Ocean Road

  1. Hi Dude!
    (Vielleicht wirst du ja ein Surferdude und dann kann ich das immer sagen!)
    Das klingt atemberaubend! Also so Freiheit, Abenteuer und lange Gespräche am Abend über hochphilosophische Gespräche.
    Und dieser Bus hat es mir wirklich angetan!
    Mehr, mehr, mehr!
    Liebe Grüße und flieg auf der Euphorie!!
    Itchy

    Gefällt 1 Person

    • Chep ist genial oder? 😍😍
      Habe meinen nächsten Beitrag angefangen aber bin jetzt Auf’m weg zu meiner anderen Tante und habe meinen Laptop nicht dabei also kommt der erst am 26.12. Oder so🙈😄
      Liebe Grüße 😘

      Gefällt 1 Person

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