on the road (part 2): Great Ocean Road

Wenn ihr wissen wollt, wie mein Trip gestartet hat, schaut doch einfach mal HIER nach!

So, nachdem ich die zweite Nacht dann irgendwann endlich eingeschlafen bin, mussten wir auch schon wieder aufstehen, schnell frühstücken und dann auschecken.

Als erstes haben wir heute dem Logan Beach „Hallo“ gesagt, sind aber nicht lange geblieben und weiter zu den Bay of Islands gefahren, begleitet von einem Motoradfahrer, der nur dezent mit seinem Bike angegeben hat. *hust*

Spannend wurde es aber eigentlich erst bei der Bay of Matyres, wo wir auf eine dieser Landzungen – oder wie auch immer man das nennen mag – geklettert sind.

Unsere Chep (der Van) Fotos sind übrigens auch hier entstanden.

The Grotto war unser nächstes Ziel und meiner Meinung nach war das das Highlight der Great Ocean Road, einfach weil es alles hatte und einfach atemberaubend ist! Man muss nur wissen wohin! Wir sind also ganz runter zur Grotte, haben währenddessen über einen süßen Typ da geredet, bis wir bemerkt haben, er ist Deutscher. *peinlich* So, besagter Kerl ist jedenfalls über die kleine Mauer geklettert und durch die „Höhle“ durch, somit haben Pia und ich nicht lange gezögert und sind hinterher und ich sage euch, DIESER AUSBLICK! Traumhaft!!! Und die Wellen sind mindestens fünf Meter an den Felsen hochgeschleudert worden. KRASS!!

Danach haben wir die London Bridge und the Arch begutachtet und letztendlich Pause in Port Campbell am Strand gemacht. Ich bin mit den Füßen ins Wasser *brrr kalt* und wollte Pia weiß machen, dass es schön warm ist (sie ist eine altbekannte Frostbeule!) und meinte „Wenn du reinrennt, renne ich auch rein!“ Erstaunlicherweise fing sie plötzlich an zu rennen und somit bin ich ihr mehr als verwundert hinterher… WAR EINFACH GENIAL!!

Nach einer halben Ewigkeit sind wir dann weiter zur Arch Gorge und dem Thunder Cave – „Es lebt!“, wo ich mir schmerzlichst den Kopf gestoßen habe, sodass es selbst in den folgenden Tagen beim Lachen noch wehgetan hat…

dsc04574Bei den 12 Aposteln wurde es noch mal so richtig spannend, aber weniger wegen dem, was wir gesehen haben, sondern viel mehr wegen dem, was uns danach passiert ist…

Ich bin vom Parkplatz runtergefahren und habe zwei Autos mitten auf der Ausfahrt gesehen, die geredet haben. Ich habe mich ziemlich aufgeregt und wollte elegant dran vorbei fahren, als plötzlich ein Polizist wutentbrannt vor mir stand und mir eine Standpauke darüber gehalten hat, dass man nicht einfach an Polizeikontrollen vorbeifahren kann. Ich schwöre, ich habe ihn nicht gesehen!

Völlig verängstig bin ich dann zurück hinter das Auto gefahren und habe darauf gewartet wieder das freundliche Gesicht des Beamten zu sehen. Immer noch verärgert kam er dann zu uns und ehrlich gesagt kann ich ihm diesen Vorurteil nicht übel nehmen… drei Mädels in einem buntbemalten Van, die versuchen an einer Kontrolle vorbei zu fahren; sieht nicht gut aus… Ich durfte dann meinen ersten Alkohol-Pust-Test in meinem Leben machen (hat doch was) und da ich noch nie Alkohol getrunken habe, war er auch mehr als negativ!

Ich glaube die folgende Strecke war die schlimmste der ganzen Fahrt und das will was heißen, Leute! Schlaglöcher waren an der Tagesordnung, aber DAS konnte man beim besten Willen nicht mehr Straße nennen! Zudem ist die Dämmerungszeit auch die Haupt Kangaroo-springt-auf-die-Straße-Zeit, weshalb ich recht langsam fahren musste, weil mindestens drei Kangaroos sonst das diesjährige Weihnachten nicht mehr hätten feiern können.

dsc04730

big Christmastree 😀

Am nächsten Tag sind wir nicht vor Mittag los gekommen, weil es die ganze Zeit geregnet hat. Aber hey, immerhin waren wir bei Regen im REGENwald; hat doch was! 😀

Ich muss gestehen, was wir heute gesehen haben war eigentlich echt schön, aber ich war unendlich müde weil ich bis jetzt quasi null geschlafen hatte seit drei Nächten und für meine Verhältnisse war ich trotzdem noch echt „gut drauf“.  Anstatt wie sonst alles und jeden anzumekern habe ich so gut es geht einfach meine Klappe gehalten, was dazu geführt hat, dass es ein sehr ruhiger und unlustiger Tag war (ich fühle mich ja schon geschmeichelt, dass sie ohne mich keinen Spaß können *muhahhaa*)

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Erskyne Waterfall

Um euch jetzt nicht damit zu langweilen, wie ich während der Fahrt geschlafen habe, erzähle ich euch nur wie wir bei den Erskyne Waterfalls ein Wicked-Pärchen (die hatten ihr Auto bei der gleichen Agentur gemietet) beim knutschen „unterm“ Wasserfall „erwischt“ haben und einfach auf halber Strecke umgedreht sind, um nicht zu stören. Nett wie ich bin habe ich noch einen Zettel unter deren Scheibenwischer geklemmt mit den Worten: „Have a nice trip/ kiss! Your Wicked-mates“ – hätte gerne deren Reaktion gesehen!


Sooo, die weiteren Tage sind beim nächsten Mal an der Reihe, aber es ist einfach so viel passiert und ich versuche schon es auf das Mindeste zu reduzieren… naja, wer kein Bock drauf hat brauch es ja nicht lesen, gell?!

See ya, Saskia xxx

P.S. Merry Christmas!!!

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4 Kommentare zu “on the road (part 2): Great Ocean Road

  1. Pingback: on the road (part 1): Adelaide – Great Ocean Road | lifewithsaskia

  2. Pingback: on the road (part 3): Grampians | lifewithsaskia

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