on the road (part 3): Grampians

Falls ihr noch nicht wisst, wie ich von Adelaide zur Great Ocean Road gelangt bin, solltet ihr euch vielleicht meine Erlebnisse HIER einmal anschauen.

Das Gleiche gilt für meine Erlebnisse AUF der Great Ocean Road – HIER!


Bevor es mit dem Rest des Roadtrips hier weitergeht, wollte ich euch noch fix ein wundervolles neues Jahr wünschen! Möge es euren Vorstellungen entsprechen 😀


OLYMPUS DIGITAL CAMERADiese Nacht haben wir auf einem Campingplatz in Lorne geschlafen, wo wir nur so mit Ach und Krach ein freies Plätzchen gefunden haben. Dies war übrigens die erste Nacht, wo ich annähernd mal behaupten kann geschlafen zu haben! Dennoch war ich schon gegen 6 Uhr morgens wach und ausgeruht. Ich habe mir mein Buch geschnappt und mich sammt Schlafsack nach vorne auf den Beifahrersitz gelümmelt, bis irgendwann um 9 Uhr unsere verbliebenen Campernachbarn ihre Gitarre rausgeholt haben und ich mir einen Chai gemacht habe.

Oh und dann war da noch dieser freche Papagai, der uns für meinen Geschmack VIEL ZU zutraulich war – ich sage nur: Rebecca-Kletterer und Frühstückdieb!

Lustig wurde es dann, als wir zu den Duschen gefahren sind (Stranddusche – Luxusurlaub und so :D) und kurzerhand beschlossen haben vorher kreischend ins kalte Meer zu rennen, während ALLE uns schräg angeschaut haben. War durchaus erfrischend und die Hochzeit die da gerade ablief haben wir auch nur ganz minimal gestört 😛

Von da sind wir zum Split Point Lighthouse und dann zum Bells Beach, wo wir zwei Stunden einfach nur den Surfern beim Scheitern zugeschaut haben.dsc04791

An Aktivitäten wars das schon, wir sind dann zu unserem nächsten Schlafplatz gefahren, haben eine Tankstellenparty gemacht und sind dann endlich bei den Grampians angekommen. *Wuhuuu*

Wir haben noch einen Spaziergang in den Sonnenuntergang gemacht, Pancakes gegessen und dann wurden wir von einer Armee an Mücken angegriffen… ok, ICH wurde angegriffen *verdreht die Augen* Habe mich dann im Zelt verschanzt und durch einen Spalt am Eingang mit der Außenwelt kommuniziert 😀

So und jetzt ist sie endlich gekommen, die Nacht, wo ich WIRKLICH und LANGE geschlafen habe, also bis 9 Uhr! Nach fünf Nächten wurde das aber auch mal höchste Zeit.

Gegen Mittag haben wir die Silberband Falls besucht, wo ich mich auch direkt UNTER den Wasserfall gestellt habe, um mich zu erfrischen und sind dann Barfuß über den Kieselweg zurück *aua* und bei einem Lookout sind wir bösen Kinder über die Absperrung geklettert und haben uns auf einen der großen Steine gesetzt und direkt in die tiefste Tiefe geschaut.

Außerdem haben wir noch den Reeds Lookout mitgenommen und sind zu den Balconies gelaufen, wo mir auf hälfte der Strecke die Puste ausgegangen ist… naja, fast 😀

Der schönste Wasserfall war übrigens der McKenzie Fall, auch wenn der Weg zurück zum Auto wieder an meiner Belastbarkeitsgrenze gereizt hat. War es aber wert!dsc05009

Ok, Freunde, bis jetzt war ja alles schön und gut, jetzt kommt aber der verrückteste Abend und vor allem die krasseste Nacht!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs war unmenschlich heiß, wir saßen auf unserem Campingplatz draußen und haben uns unter unseren Schals versteckt, weil die Fliegen einfach abartig penetrant waren, irgendwann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe mich in den stickigen Van zurückgezogen. Auch nicht wirklich besser… naja, mit dem Sonnenuntergang kam auch die leichte Abkühlung, verstärkt durch eine inovative Kanisterdusche!

Nach der Abkühlung durfte ich dann feststellen, dass meine Creme im Backpack ausgelaufen ist, sodass ich alles erstmal hübsch säubern durfte *grummel*. Sobald das Schlimmste beseitig war haben wir unser Abendessen zubereitet und ein Lagerfeuer gemacht. Man sollte ja meinen, dass Insekten Feuer nicht ganz so geil finden, aber irgendwie fanden unsere geflügenten Begleiter das Feuer gar nicht schlimm *mist* Irgendwann kam aber plötzlich eine wortwörtliche ARMEE an kleinen Fliegen oder so auf uns zugedonnert. Wir haben sie nicht gesehen, weil es stockfinster war, aber gespürt haben wir sie ÜBERALL!

Schneller als man gucken kann sind wir in unser Zelt und Rebecca in den Van gerannt und haben damit die Nacht eingeläutet. Aber damit hört der Tag ja noch nicht auf, nein! Die ganzen Insekten haben sich auf unser Zelt gestürzt und sich dabei angehört, als würde es regnen… es hat wortwörtlich Insekten geregnet! *IIiihhhhh*

Pia und ich haben noch eine ganze Weile ein Frage-Spiel gespielt, bis wir festgestellt haben, dass es mittlerweile wirklich regnet. Dazu muss ich kurz erwähnen, dass wir das Zelt wegen der Bodenbeschaffenheit nicht festmachen konnten und ich zu allem Überfluss noch so dumm war und die Außenplane falschrum angebracht habe… *schlägt sich mit der flachen Hand gegen die Stirn* Immerhin war das Schicksal so weit auf unserer Seite, dass wir es wie durch ein Wunder geschafft haben NICHT nass zu werden!

Dass ist vor allem deshalb ein Wunder, da es nicht nur geregnet hat, sondern gleich ein dickes, fettes Gewitter mit allem drum und dran direkt über uns hergewandert ist! Es war unglaublich laut und vor allem unglaublich hell! Pia hatte richtig Panik, während ich mich vor Absurdität scheckig gelacht habe. Wie viel Pech kann man eigentlich haben?! Wobei wir, wenn man es genau nimmt ja irgendwie trotzdem Glück hatten… wir haben überlebt und sind trocken geblieben!

Der nächste Tag war eigentlich nur stressig und hecktisch und nicht wirklich der Rede wert… also schließe ich meinen dreiteiler-Bericht mit der krassesten Story der ganzen Fahrt!

Ich hoffe ihr fandet es auch etwas interessant, was ich so erlebt habe, für mich war es einfach nur genial!

Der nächste Roadtrip wartet schon auf mich, dieses Mal aber mit Menschen, die ich noch nie getroffen habe *ahhhhh*, aldo drückt mir die Daumen, dass wir viel Spaß haben werden! 🙂

See ya, Saskia xxx

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8 Kommentare zu “on the road (part 3): Grampians

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