Radelnd auf Rottnest Island

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher schreiben, aber ich war die letzten Tage ziemlich krank und auch jetzt noch begleiten Taschentücher, Hustensaft und Schmerztabletten mich auf Schritt und Tritt, aber es wird besser.

rottnestisland

Jedenfalls war ich letztes Wochenende auf Rottnest Island (dort war ich überings auch schon krank, aber ich habe über $100 für den Trip hingeblättert, also habe ich all meine Kräfte zusammengesucht und hab getan was getan werden musste) und hatte eine Menge Spaß.

Am Samstagmorgen ging es (nachdem ich mir die erste Tablette eingeschmissen hatte) los nach Freementle, von wo aus uns (Birte und mich) die Fähre sicher nach Rottnest Island gebracht hat. Dort angekommen haben wir schon einmal für den Campingplatz eingecheckt und unsere Fahrräder geholt. Unser Gepäck mit Zelt und allem Drum und Dran wurden direkt zum Campingplatz gebracht, während wir uns mit unseren Rücksäcken auf den Weg gemacht haben, die Insel zu erkunden.

Ich möchte dazu gerne erwähnen, dass ich schon seit EWIGKEITEN (laut Mama seit der Realschule, was dann gut 4 Jahre her sein dürfte) nicht mehr auf einem Fahrrad saß, was daran liegt, dass ich absolut kein Fan davon bin, aber kleiner Spoiler: es war gar nicht so schlimm und ich bin auch nicht hingefallen!

Nachdem wir zwei Mal die falsche Abzweigung genommen hatten, haben wir es dann endlich geschafft auf den richtigen Weg zu kommen und nach dem ersten Hügel haben wir auch schon beim ersten Strand Halt gemacht. Ich werde jetzt einfach mal eine Reihe von Bildern hier einfügen, da im Grunde der Rest des Tages genau so aussah: Wir sind von Hügel zu Hügel, haben immer mal wieder die Aussicht bewundert und uns an den Strand geflätzt und ich habe mich mit Medikamenten vollgepumpt – und ja ich weiß, dass ins eiskalte Meer gehen wahrscheinlich nicht die schlauste Methode ist, eine Erkältung loszuwerden!

 

Gegen fünf Uhr sind wir dann, nachdem wir die ganze Insel umrundet hatten – wir wollten heute eigentlich nur die Hälfte machen und den Rest dann am nächsten Tag sehen, aber nö – im Settlement angekommen, sind etwas verpeilt herumgeirrt und haben dann endlich unser Gepäck und unseren Schlafplatz entdeckt.

Von da aus sind wir zum „Settlement“ und haben in einer der Hotelbars gegessen, während wir von Möwen angegriffen wurden und haben uns dann fix auf den Weg zur anderen Seite der Insel gemacht, um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen – auf dem Weg dahin sind wir den unglaublich süßen Geschöpfen Quokkas begegnet, aber dazu „Morgen“ mehr – und wurden auch nicht enttäuscht.

Am Strand sitzend und von Bremsen belagert haben wir einen unglaublich traumhaften Sonnenuntergang bewundert. Da uns die Bremsen jedoch gehörig auf die Nerven gingen sind wir ziemlich schnell ins Zelt gefallen, wo wir noch etwas geredet haben, um dann um neun Uhr in unseren Schlafsäcken zu liegen und zu schlafen.

Wobei schlafen bei mir eher relativ war. Wie schon an der East Coast habe ich nur auf einer Yogamatte geschlafen, was auch ok gewesen wäre, wenn ich auf dem Bauch hätte liegen können, doch sobald ich das tat lief meine Nase ohne entkommen. Das Endergebnis war eine ziemlich schlaflose Nacht, inder ich ungelogen jede halbe Stunde mein Näschen schnäutzen musste, um nicht zu ersticken.

Mehr tot als lebendig bin ich dann am nächsten Morgen aus dem Zelt geklettert. Wir haben unser Lager abgebaut, haben was gefrühstück, mich mit neuen Taschentüchern ausgestattet und haben uns, mit unseren schmerzenden Hintern, auf unsere Fahrräder gewungen und den nächsten Strand gesucht. Da wir am Vortag eignetlich schon die große Tour (über 22km) gemacht hatten, waren wir froh, dass wir uns am erstbesten Strand einfach niederlassen konnten, ohne uns Sorgen über den Rest der Insel zu machen.

Da wir früh unterwegs waren, war unser Fleckchen Strand schön leer (nicht ganz so mystisch, wie unsere einsame Lagune am Vortag, aber immer noch toll). Wir saßen einfach nur rum, haben gelesen, ich bin fast auf eine aggressive tödliche Schlange getreten, sind schwimmen gegangen – ganz normaler Morgen also 😀

Gegen Mittag wurde unser Fleckchen Strand dann doch auch von anderen Menschen entdeckt und wir haben uns wieder Richtung Inland begeben, um ein perfektes Selfie mit einem Quokka zu machen – der eigentliche Grund, warum wir nach Rottnest gefahren, denn diese grinsenden Tierchen gibt es nur auf diesem winzigen Fleck Land.

Mit der Zeit hatten wir den Trick raus, wie wir die Quokkas anlocken konnten und ich sage euch – als jemand der Angst vor allem hat, was auch nur irgendwie nach einem Tier ausschaut – sie sind einfach nur zauberhaft!

Bis zur Abfahrt der Fähre saßen wir dann eigentlich nur noch rum und haben geredet – der Vortag hat uns wirklich geschafft und wir bedenken jetzt bitte, dass ich krank war (bin) und ich die Nacht nicht mehr als 30 Minuten am Stück geschlafen hatte!

Und auch wenn es sich jetzt vielleicht so anhört, als hätte ich bloß gelitten; ich habe das Wochenende auf Rottnest sehr genoßen und ich bin unendlich froh da gewesen zu sein! LOHNT SICH!!!

See ya, Saskia xxx

P.S. Ihr wollt gar nicht wissen, wie viele Taschentücher ich benutzt habe, alleine beim schreiben dieses Beitrages -.-

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2 Kommentare zu “Radelnd auf Rottnest Island

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