Zurück… was nun?!

Tjahaa, da bin ich wieder, naja fast jedenfalls. Wenn ihr das hier lest bin ich hoffentlich schon auf dem sicheren Weg nach Deutschland.

Während ich jetzt also hier im Flieger sitze (eigentlich sitze ich gerade ja auf dem Sofa, aber wir nehmen es jetzt einfach mal nicht so genau mit der Gegenwart und Zukunft, gell?!) und einem Leben entgegenfliege, von dem ich noch nicht genau weiß, wie sehr es mir gefallen wird, sitzt ihr ganz sicher zuhause, in der Bahn oder sonst wo und stellt euch die Frage: Ja was für eine Zukunft denn, liebe Saskia? Du bist doch völlig planlos!

Ahaaa! Dachte ich’s mir doch, aber da habt ihr euch gewaltig geirrt, ich habe nämlich wohl einen Plan, ob ihr’s mir glaubt oder nicht. Naja, zumindest schlummert da eine Idee in meinem Oberstübchen und dass ist schon mehr als ich vor ein paar Wochen behaupten konnte.

Zugegeben, meine Idee macht mir etwas Angst und ich weiß nicht wie um alles in der Welt ich das schaffen soll und ob ich das überhaupt kann, aber dazu gleich mehr.

Jetzt liegt das große Abenteuer, auf dass ich mich so gefreut hatte schon hinter mir, was ehrlich gesagt ziemlich beunruhigend ist, denn mein Lebenstraum ist nun Wirklichkeit geworden und vor allem vorbei! Da kann einem schon mal etwas der Schweiß ausbrechen.

Ich habe mich aber dazu entschieden, jetzt nach dieser Leistung nicht mein Leben zu beenden, aber am Ball zu bleiben und auch den Rest meines langen Lebens als Abenteuer zu betrachten. Langweilig, normal und sicher kann doch jeder, also warum nicht mal – wie sonst ja nie *hust* – auf dem Rahmen hüpfen und nach den ganz großen Sternen greifen? Richtig, es gibt keinen Grund es nicht zu tun…

Manch ein Menschen könnte gleich behaupten, dass das kommende Jahr eine totale Zeitverschwendung wird, aber für diese Geschöpfe habe ich gleich zwei Antworten parat:

Erstens, interessiert es mich nicht im mindesten, was du von mir und meiner Lebenseinstellung hälst, immerhin sage ich dir auch nicht, wie du dein Leben zu leben hast.

Zweitens, bin ich noch jung und habe das ganze Leben noch vor mir in dem ich mich langweilig an die Norm halten kann. Und überhaupt ist ja nicht so, dass ich nichts machen werde.

So, alles schön und gut, aber was ist mein Plan/ deine Idee denn nun?

Ich habe mir in mein Köpfchen gesetzt, dass ich Mediendesign/ Kommunikations-Design studieren möchte – und jeder der jetzt schon etwas dagegen auszusetzen hat, darf sofort die Biege machen und seine Meinung für sich behalten.

Warum ich davor so viel bammel habe?

Viele Menschen finden diesen Beruf ziemlich toll, aber vergleichsweise gibt es nur wenige Studien- und Ausbildungsplätze. Zudem muss man bei der Bewerbung ein Portfolio einreichen, was ich tierisch einschüchternd finde.

Ja, ich bin nicht komplett auf die Nase gefallen, als das künstlerische Talent meiner Familie bei mir vorbeigekommen ist und habe demnach gut was abgestaubt, aber ich habe es nie als mehr als ein Hobby betrachtet und dem Ganzen viel zu wenig Aufmerksamkeit in meiner Vergangenheit geschenkt. Ich hatte nie Zeichenunterricht oder ähnliches (Schule zählt jetzt einfach mal dezent nicht) und habe auch noch einiges zu lernen. Dafür aber das kommende Jahr.

Ich werde mein Zimmer mit Kunstartikeln vollstopfen und alles ausprobieren, dass ich interessant finde. Eventuell werde ich etwas Unterricht nehmen und dann im nächsten Jahr meine Bewerbungen losschicken.

Natürlich kann ich nicht garatieren, dass es was wird, vielleicht stelle ich nach ein paar Monaten fest, dass es absoluter Mist ist oder ich finde dadurch etwas anderes, dass mir viel mehr zusagt, oder was weiß ich. Die Hauptsache ist, dass ich etwas mache, dass ich auf etwas hinarbeite und vielleicht meinen Traumjob finde.

Und wenn es nichts wird? Dann habe ich es immerhin versucht und werde später nicht dieses lästige „was wäre wenn“ mit mir rumschleppen.

Nebenbei werde ich natürlich noch arbeiten und Geld verdienen, geht ja leider doch nicht ohne und da ist auch so ein kleiner gigantischer Schuldenhaufen, der darauf wartet abgearbeitet zu werden – geht nie ohne Geld reisen, wird nichts!

Soviel zu meinen Plänen, wie schaut es bei euch aus? Was treibt ihr so, was sind eure Zukunftspläne?

See you, Saskia xxx

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25 Kommentare zu “Zurück… was nun?!

  1. Heyho!
    Ich finde es bewundernswert, dass du dir sofort ein nächstes großes Ziel setzt, das du erreichen möchtest – Respekt!
    Kunst bzw. Design ist was Tolles (zumindest meistens) und kann einem viel an kreativer Schaffensenergie geben. Ich hatte das Fach, das du studieren willst drei Jahre lang als Schwerpunkt im Abitur und fand es wirklich interessant (also falls du ein paar Erfahrungsberichte haben willst, kannst du mich gerne anschreiben. :-D)
    Viel Erfolg noch und alles Gute für die Zukunft!

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    • Oh, danke erstmal für die lieben Worte! Ich glaube wenn ich nicht zumindest ein annäherndes Ziel hätte, würde ich in den nächsten Wochen völlig verzweifeln oder untergehen 😲😅
      Und vielleicht komme ich auf den Angebot zurück, danke!

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  2. Klingt doch super!
    Ich mach jetzt dann auch nicht gleich einen auf Student sondern Praktika und Reisen.
    Wie arbeiten noch lange genug und das nicht zu wenig, warum dann nicht mal etwas ausprobieren/seine Zeit in sich selbst und Kunst investieren?
    Ich finde das super!
    „You can go your own way!“

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  3. Also erst einmal willkommen zurück! Das klingt doch nach einem guten Plan und du kannst dir ruhig so viel Zeit lassen wie du brauchst, manche Dinge brauchen halt einfach ihre Zeit. Ich habe auch mal überlegt so etwas zu studieren, aber mir wurde leider das künstleriche Talent nicht in die Wiege gelegt und deshalb studiere ich ab Oktober dual Digitale Medien – Medienmanagement und Kommunikation und ich wage es zu behaupten, dass das wirklich mein Traumstudium ist.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall noch viel Spaß und Erfolg auf deinem weiteren Weg liebe Saskia 😚
    Und so ganz nebenbei: sieht man sich auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober?

    Liebe Grüße

    Pascale

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  4. Saskia! Wie gesagt, eine Freundin von mir fängt jetzt dann an, es zu studieren, und sie hatte zwar auch Angst, nicht aufgenommen zu werden, aber letztendlich hat sie doch einen Platz bekommen. Zwar „nur“ an einer privaten Schule, aber ganz ehrlich? Ist doch egal.
    Egal was du machst, du schaffst das alles und ich unterstütze dich bei allem. Hoffe, das weißt du ❤

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  5. Finde ich sehr cool! Eine Freundin von mir wollte auch Kommunikationsdesign studieren, hat sich jetzt letztendlich aber nochmal umentschieden. 😀
    Mediendesign als Ausbildung hatte ich auch mal überlegt, habe auch ein Praktikum in dem Bereich gemacht und es macht echt Spaß. Dazu gibt es normalerweise auch ziemlich viele Stellen.
    Ich bin mir ganz sicher, dass du das Richtige finden wirst und wünsche dir gaaaanz ganz viel Erfolg. Däumchen sind gedrückt. :*

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