10 WTF moments back in Germany

So, da bin ich wieder… da WAR ich wieder?! Genau genommen bin ich gerade mal wieder nicht in Deutschland, sondern in England. Läuft bei mir.

Trotzdem bin ich auch nicht mehr am anderen Ende der Welt und das wird mir ehrlich gesagt vor allem in den kleinen Situationen klar. Wisst ihr es ist komisch wieder hier zu sein. Auf der einen Seite ist es erschreckend normal und auf der anderen Seite ist alles völlig verdreht. Und genau um diese verdrehten Momente geht’s jetzt, also los:

1. Alle sprechen Deutsch

Ich weiß, dass ist irgendwie vorhersehbar, aber habt ihr eine Ahnung wie oft ich mich die ersten Tage umgedreht habe, weil irgendwer deutsch gesprochen hat? Ich weiß es auch nicht, aber OFT, dass versichere ich euch! Natürlich macht das Sinn und ehrlich gesagt war es gar nicht so unwahrscheinlich auf Deutsche zu treffen dort unten, aber dann war es immer etwas besonderes, irgendwas, dass verbunden hat. Jetzt müsste ich mich ja wortwörtlich mit JEDEM verbunden fühlen. Nein, danke!

2. Rechtsverkehr

Man sollte meinen, Rechtsverkehr sei für mich einfacherer, so nachdem ich damit aufgewachsen bin, aber zugegeben, die erste Kreuzung, der ich Auge zu Auge gegenüberstand, hat mich ausgetrickst und ich wäre fast in den Gegenverkehr gefahren.

3. Was ist los mit den Ampeln

Bleiben wir mal ganz kurz auf der Straße, ist euch mal der Gedanke gekommen, dass es ein einfacheres Ampelsystem gibt, als das, welches wir haben? Nein? Mir auch nicht vor Australien. – mit einfacher meine ich übrigens entspannter – Ampeln nicht nur auf der Straßenseite, wo ihr steht, aber auch auf der gegenüberligenden Seite erleichtern dein Leben und das deines Nackens enorm. Echt. Denkt mal drüber nach, wenn ihr das nächste Mal an einer Ampel dreht und euch völlig verdreht, um den Farbwechsel mitzubekommen.

4. höhe Häuser

Hierzu muss ich erstmal erklären, dass ich mit hohen Häusern nicht einmal Hochhäuser meine, sondern ganz normale, deutsche, zweistöckige Häuser. Sowas findest du nur selten in Australien. Wieso?! Im Obergeschoss würde es im Sommer einfach viel zu warm/ heiß werden. Mein Hostkind – schläft sonst in einem Hochbett – hat im Sommer auf einer Matratze auf dem Boden geschlafen, weil er sonst krepiert wäre. Says it all.

5. Grün soweit das Auge reicht

Klar es ist Sommer und das heißt, dass alles in saftig grüne Farbe getunkt wurde. Aber in Australien ist das gar nicht so selbstverständlich, eher das genaue Gegenteil. Im Sommer ist alles trocken und rot oder braun und im Winter trauen sich dann auch mal vereinzelte Grässer aus der Erde. Aber selbst dann ist es nichts im Vergleich zu hier.

6. Jahreszeitendreher

Jeder weiß, dass es dort unten Weihnachten im Sommer gibt, aber habt ihr euch mal darüber Gedanken gemacht, dass ALLE Jahreszeiten dort verdreht sind? Auch wenn mich alle nur belächeln, wenn ich das sage, aber JA es gibt auch Winter in Australien. Sicherlich nicht so kalt wie in Deutschland, aber mit kann keiner erzählen, dass es hier noch wirklich, wirklich kalt ist im Winter. Und überhaupt, der momentane Winter dort unten ist sehr regnerisch und gespickt mit ein paar schönen – nicht wirklich – Überschwämmungen.

7. Tageslänge

Ok, im Winter wird es in Deutschland auch recht früh dunkel, so zwischen fünf und sechs, gell? Aber Im Sommer bleibt es schon hell bis neun oder auch zehn. Der Winter in Australien ist relativ ähnlich, fünf wird es dort duster, im Sommer jedoch geht die Sonne auch schon um sieben zu Bett. Ich finde das ziemlich krass.

8. Mit der Sonne leben

Damit meine ich nicht die Hitze, sondern tatsächlich die Sonne. Während es in Deutschland normal ist erst um Mitternacht und später ins Bett zu gehen, bist du Down Under schon eine Nachteule, wenn du um zehn Uhr noch auf den Beinen bist. Dafür sind die Menschen dort auch schon früher wach, was ich eigentlich gar nicht so dumm finde.

9. Alles viel entspannter

Jeder kennt den Ruf der Australier: relaxed, entspannt und gut drauf. Und es stimmt; dort begegnen dir die Menschen viel offener und fröhlicher. Es herrscht nicht so eine Hektik und man nimmt das Leben dort mehr wie es kommt, anstatt sich pausenlos zu beschweren. Natürlich kann man das nicht so pauschal sagen, aber ich habe im Allgemeinen schon die Erfahrung gemacht, dass ich mit offenen Armen begrüßt und viel öfter angelächelt wurde. – Mein erster Gedanke, als ich in Deutschland wieder in der Stadt war: heilige Scheiße, was haben wir hier für eine Assi-Jugend?! Natürlich kann man auch das nicht verallgemeinern, aber nun ja… ich war geschockt…

10. Nobody cares

Hierzu wann anders mehr 😀 – gemein, oder?!


Was sagt ihr dazu? Habt ihr euch schon einiges davon gedacht, oder hat euch doch was überrascht?

See you, Saskia xxx

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2 Kommentare zu “10 WTF moments back in Germany

  1. Das würde ich so unterschreiben 😀 jede einzelne Situation ist so was von true 😛
    Die Ampeln, der Rechtsverkehr, das Deutschreden, etc… Alles Probleme / Umstellungen mit denen ich mich auch konfrontiert sehe :’D

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Da bin ich wieder – who cares?! | lifewithsaskia

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