Da bin ich wieder – who cares?!

Ich habe es schon in meinem letzten Beitrag bezüglich der „10 WTF Moments back in Germany“ angedeutet und nun wollte ich dann endlich ausführen, was ich damit meine, dass es niemanden interessiert.

Bevor ihr mir gleich wieder alle gut zureden wollt, total lieb aber nicht notwendig; ich dramatisiere gerne mein Anliegen, aber es ist keine wirkliche Belastung, mehr eine Feststellung. Zudem auch niemanden gegenüber als Vorwurf gemeint, also cool down.

Drei Wochen ist es her, dass ich dieser Seite der Erdhalbkugel entgegengeflogen bin und eine der Wochen habe ich sogar in England verbracht – läuft – und jeder fragt mich, wie es ist wieder daheim zu sein. Macht ja Sinn, immerhin war ich ein ganzes Jahr weg, sowas fällt auf.

Aber sobald ich dann berichtet habe, dass ich wieder zurück will, es aber trotzdem erschreckend normal ist wieder hier zu sein, scheint für die Meisten das Thema damit abgehakt zu sein. Ist ja auch völlig ok und ich habe auch schon von anderen Zurückgekehrten gehört, dass es genau so sein wird, aber in meiner Vorstellung lief das alles doch etwas anders ab.

Mein Gehirn hat sich ein Bild von mir gemacht, das völlig absurd und kindisch ist, aber so ist mein Hirnchen halt. Absurd und kindisch. Ich dachte ich werde als verlorengeglaubte Heldin gefeiert, die es auf ganz dramatische Art und Weise geschafft hat Down Under zu überleben. Ich glaubte Leute wollten jedes noch so kleine Detail meiner Reise erfahren und würden mit offenen Mündern meine Abenteur bestaunen. Irgendwie habe ich mir vorgemacht, dass doch jedem hätte auffallen müssen, dass ich weg war und mich jeder überschwänglich wieder willkommen heißen würde. Also JEDER.

Logischerweise ist dem nicht so. Vielleicht auch zum Glück. Und vielleicht ist es auch zum Teil meine eigene Schuld wenn man so will.

Zum Einen bin ich niemand der von alleine loslegen und alle Stories auspacken würde, da ich immer Sorge habe, dass es eigentlich niemanden interessiert – hier ist das was anderes, ihr MÜSST es ja nicht lesen! Ihr alle, aus die paar unter euch die ich erfolgreich mit meinen Texten folter um Informationen aus euch rauszubekommen, tun dies ganz freiwillig – und ich habe auch so schon das Gefühl in jedem zweiten Satz Australien zu erwähnen und damit jedem auf die Nerven zu gehen. Aber ich vergesse gelegentlich auch, dass mein Leben dort unten zwar für mich der reinste Hammer war, das Leben der Anderen aber auch weitergegangen ist – und zu meiner Entäuschung ist auch niemand an Saskia-Mangel umgekommen.

Überhaupt habe ich wahrscheinlich eh schon zu viel über alles im Laufe des Jahres geredet. In solchen Momenten verfluche ich diese globale Verbindung…

Was ein Dilema.

Aber nun gut, machste nichts, gell?! Solltet ihr mich aber mal sehen und es interessiert euch wirklich, was alles so da unten passiert ist, fragt einfach. Ich rede gerne! Hier ein paar Beispiel-Fragen: Was war für dich essentiell für einen gelungenen Roadtrip? Wie hast du Freude gefunden? Was für strange Situationen sind dir so passiert? Hast du etwas gemacht, was du nie von dir erwartet hättest? Aber egal was, fragt einfach.

Aus reiner Höflichkeit und vorgeheucheltem Interesse frage ich jetzt auch die Gegenfrage: Wie war euer letztes Jahr? Was für abgefahrene Dinge sind euch so passiert? Habt ihr etwas völlig neues gemacht?

Erzählt doch mal!

See you, Saskia xxx

P.S. sehen uns auf der Buchmesse, meine Akkredierung ist durch!

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4 Kommentare zu “Da bin ich wieder – who cares?!

  1. Liebe Saskia!
    Ich habe dich zum „Mystery Blogger Award“ nominiert. Vielleicht hast du ja Lust, mit zu machen 🙂

    Ich verstehe übrigens was du meinst. Irgendwie. Man möchte ja irgendwie seine Erfahrungen und Erlebnisse mitteilen! ICh würde auch jedem davon erzählen! Vielleicht rührt das „Desinteresse“ davon, dass andere im Gegenzug nicht von ihrem Alltag erzählen wollen? Oder vielleicht sind sie auch ein bisschen neidisch? Naja, wer weiß…

    Liebe Grüße,
    Pia!

    Gefällt 1 Person

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