Die Sache mit dem Alkohol

Ein fast Jeder trinkt es, liebt es und findet sich selbst dabei richtig cool: Alkohol.

Die ganze Sache ist ja schon ein kleines Mysterium für mich, aber mit meinen zwanzig Jahren habe ich nun auch mal angefangen was zu trinken und mir schweben seit dem ein paar Sachen/ Überlegungen durch den Kopf, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Bevor ich dazu komme, werde ich euch erstmal erklären, warum ich so lange gar nicht getrunken habe und dann komme ich darauf zu sprechen, was sich geändert hat und wie ich jetzt zu all dem stehe. Here we go:

Ich hatte noch nie wirklich Interesse daran Alkohol zu trinken. Mir war es egal, dass ich mit sechzehn trinken dürfte, eigentlich hat mich das ganze Ding rund um Partys nicht wirklich begeistert. Zwar habe ich nie Leute verurteilt, die gerne trinken und werde ich auch nie, aber ich habe dieses sinnlose, bewusste Besaufen noch nie verstanden und ganz ehrlich, werde ich auch nie. Wenn ich in der Schule Kommentare gehört habe wie „Lass auch Tequila holen. Schmeckt zwar richtig scheiße, macht aber schnell dicht“, sind sämtliche Fragezeichen über meinem Kopf angesprungen. WIESO??!

Zu diesem ganz prinzipiellen Desinteresse kam dann noch, dass ich auch so ganz, ganz viel Spaß haben kann und man in einem Raum voller besoffener Menschen denken könnte, ich hätte am meisten gekippt. Ich brauchte das einfach nicht. Und so bin ich immerhin am nächsten Morgen aufgewacht ohne Kater.

Erstaunlicherweise haben eigentlich alle meine Freunde meine Einstellung akzeptiert und haben nicht versucht mich doch zu verführen. Es stand einfach fest: Saskia trinkt nicht. Und zugegen, ich war auch stolz drauf.

Warum also was ändern?

Ich weiß nicht, irgendwann kam so langsam das Gefühl, dass ich es auch mal probieren wollte – muss ja irgendwas dran sein – aber bis ich das dann wirklich gemacht habe, ist auch wieder einiges an Zeit vergangen. Ich hatte keinen Lust ein großes Ding daraus zu machen…

Lange Geschichte kurz: dann habe ich Piichen kennengelernt und sie hat mich auf die dunkle Seite gezogen. Wir haben zusammen etwas an Silvester letztes Jahr getrunken und es war ok. Vor ein paar Wochen sind wir dann feiern gegangen, haben getrunken und es war ok. Und letzte Woche habe ich dann auch auf zwei Partys von Freunden getrunken und again: war ok.

Zugegeben, so ganz verstehe ich den Hype darum immer noch nicht so ganz. Eventuell liegt es an mir, aber ich bin mir sicher, ich hätte genau den gleichen Spaß mit oder ohne, nur jetzt mit dem Unterschied, dass mir am nächsten Tag der Kopf dröhnt.

Was ich jedoch als positiv vermerkt habe ist dieses „Gruppengefühl“, wenn man zusammen einen kurzen kippt. Man gehört mehr dazu, was eigentlich lächerlich ist, aber irgendwo ist es halt so.

Da ist aber eine Sache, die mich fasziniert und gleichermaßen irritiert: wo ich gar nicht getrunken habe, hat quasi nie jemand versucht mich umzustimmen, jetzt aber versucht man regelrecht mir Getränke aufzuzwingen, die ich nicht trinken will.

Ja, ich trinke, aber ich entscheide selbst, was ich trinken will und ich werde nicht etwas in mich reinkippen, dass ich nicht mag oder ganz simple nicht will. Während ich sonst nur einmal sagen musste, dass ich nicht trinke, muss ich jetzt mindestens zehn Mal sagen, dass ich ein bestimmtes Getränk nicht will. Komisch, oder?

Mein Fazit ist: ich werde auch in Zukunft noch trinken, aber nicht, um mich sinnlos zu besaufen und mich auch nicht zu etwas überreden lassen, dass ich nicht will.

Und ihr solltet euch auch nicht zu etwas überreden lassen, was ihr nicht wollt. Es ist euer Körper und damit auch völlig euer „Bier“, was ihr damit macht. Wer bin ich euch zu verbieten Alkohol zu trinken? Aber auch, wer bin ich, dass ich das Recht habe euch zu etwas zu zwingen, dass ihr eigentlich nicht wollt?

Wie ist eure Meinung zum Alkohol? Irgendwelche Storys, die ihr teilen wollt??

See you, Saskia xxx

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13 Kommentare zu “Die Sache mit dem Alkohol

  1. Hm…ich muss sagen, dass ich auch kaum Interesse am Trinken habe, außer es handelt sich um Radler, Hugo oder Weißwein. Alles andere lasse ich gerne dem Rest. Aber mal ein kleines Radler ist echt gut, und im Restaurant ein klitzekleines Glas Weißwein auch. Oh, und Cidre! Aber nur süßen 😂
    Sehr speziell bin ich 🤔

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  2. Ich war früher ehrlich gesagt auch so. Habe nie wirklich viel getrunken und dieses „trinken um betrunken zu sein“ konnte ich nie nachvollziehen. Inzwischen habe ich meine Einstellung etwas geändert weil ich gemerkt habe, dass wenn man mit den richtigen Leuten zusammen ist man durchaus Spaß haben kann. Ich fahre auch immer runter wenn ich merke das es zuviel wird. Ich versuche es nie zu übertreiben. Es ist generell so, dass man teilweise witze auch anders auffasst oder die beklopptesten lustigsten Ideen bekommt. Das kann in guter Runde zu viel Spaß führen. Natürlich kann man auch ohne Alk Spaß haben. Man muss einfach eine gewisse Balance finden. 🙂

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  3. Also ich trinke Alkohol ab und zu mal gerne, aber definitiv so, dass ich noch klar denken kann. Ich hab nichts gegen Alkohol, finde vieles gut und wenn wer mit mir was trinken will und ich es nicht will, dann sage ich das auch. Aber ich verstehe nicht die Leute, die trinken bis sie kotzen und sich am nächsten Tag nicht mehr erinnern können. Und dann fragen die mich, warum ich noch nie einen Absturz hatte? Das ist nichts, worauf man stolz sein kann! Und dann müssen die bei mir selbst in der Schule nen Bier trinken, weil sie nicht bis zuhause warten können 🙄😥

    Alkohol ja (vor allem Sekt und Malibu), aber bitte in Maßen😊

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  4. Ich habe auch nie verstanden was an Alkohol so toll sein soll, hab auch einige Male getrunken aber irgendwann hat mein Körper einfach angefangen sich dagegen zu weigern und sobald ich einen Schluck trinke bekomme ich Bauchschmerzen. Mal abgesehen davon habe ich zum Beispiel auch ohne Alkohol Spaß… 🙂
    Liebe Grüße

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    • Ja eben, also ich habe so auch eine Menge Spaß… vielleicht sogar noch mehr, weil ich mir keine Sorgen machen muss, ob ich mich gerade unabsichtlich daneben benehme 😀

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  5. Ich habe schon häufiger mitbekommen, dass Leute zum Trinken gedrängt werden, auch wenn sie sagen dass sie nicht wollen oder dass man zumindest komisch angeschaut wird. Gerade auf Geburtstagen merke ich das oft. Schön dass das bei dir sonst nicht so war, aber blöd dass sich das jetzt geändert hat. Wenn man es nicht mehr strikt ablehnt, haben Leute wohl eher das Gefühl, einen überreden zu können.
    Ich selbst habe nichts gegen Alkohol, solange man nicht übertreibt und trinke selbst zwar auch, aber selten. Ich muss mich nicht jedes Wochenende betrinken, damit ich das Gefühl habe, mein Leben zu genießen. Ansonsten bin ich aber auch oft diejenige, die fährt, sodass ich die perfekte „Ausrede“ habe, weshalb ich nicht trinke und was auch immer akzeptiert wird.

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  6. Eine Kirmes Story hab ich zum Thema Alkohol tatsächlich:D wir haben einen „Einhornpups mit Glitzer “ getrunken… der leider genau so bescheuert geschmeckt hat wie man am Namen erkennen kann XD …aber wir wollten halt unbedingt wissen wie sowas wohl aussieht:P

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