Loveletter to books

An meine kleinen Schätze,

Da steht ihr, ordentlich aufgereiht in meinem Regal und träumt vor euch hin. Ihr seid immer da, ihr seid wie Freunde, nur, dass ihr nicht spontan genug von mir habt und mich verlasst. 1

Es tut mir leid, dass ihr die meiste Zeit unseres Lebens nur im Regal steht, aber ihr seid ja nicht alleine, ihr habt einander. An dieser Stelle muss ich auch einmal meinen größten Respekt an euch aussprechen; ihr stammt aus so vielen verschiedenen Welten und doch geht ihr friedlich miteinander um und respektiert euch gegenseitig. Bücher werden nicht aus dem Regal geschmissen und ihr gebt euch gegenseitig halt. Da sollte sich die Menschheit wirklich was bei euch abgucken.

Die Zeit, die ich dann aber doch ganz direkt mit euch verbringe ist immer magisch. Ihr lasst mich in eine Welt, die nur euch gehört und ihr doch so bereitwillig mit mir teilt. Mit euch kann ich Abenteuer erleben, lachen und auch weinen, aber egal was, ihr lasst mich dann nie alleine. Ihr passt auf mich auf, ich kann mich an euch festhalten.6

Hier dann auch direkt mal eine Entschuldigung für die Momente, wo ich euch angeschrien und eventuell auch halb durchs Zimmer geschmissen habe. Es liegt nicht an euch, wirklich, ihr habt mich nur so in den Bann gezogen, dass ich einen Moment brauchte, um zu realisieren, dass alles ok ist, dass es verschiedene Welten sind und ich gerade nur Zuschauer und nicht Teilhaber bin. Aber echt jetzt, manche von euch sind unglaublich gut darin, diese feine Liene extrem schwanken zu lassen. MEIN HERZ! MEINE NERVEN!

Habe ich mal einen schlechten Tag, entführt mich an einen weitentfernten Ort und habe ich einen sehr guten Tag, verschönert ihr ihn noch – außer bei euch passiert gerade etwas ganz übles, dann zieht ihr mich auch schon mal runter, aber das ist ok, wir sind ja für einander da.

Und auch an die Bücher, wo ich vielleicht nicht so mitgefiebert habe, auch euch weiß ich wertzuschätzen. Ihr seid alle wichtig für mich und für die Menschheit, aber wie es mit Menschen ist, so ist es auch mit Essen und Büchern: man kann nicht alle gleich mögen.

Ich gebe mein Bestes euch ein schönes Zuhause zu bieten und wenn bei euch Leserillen/ Narben entstehen, dann nur, weil ein gelebtes Leben nicht komplett glatt und perfekt ist. Jeder Mensch, der gelebt hat, hat seine Narben – mal mehr, mal weniger sichtbar – so ist es auch mit euch, meine lieben Bücher. Ihr habt gelebt, ihr LEBT!2

Danke meine Schätze, für all die Stunden, Tage und Wochen zusammen.

Danke meine Schätze, für all die schönen Momente.

Danke meine Schätze, fürs tägliche Lebenretten!4

Ich hab euch alle ganz doll lieb!

Read you, Saskia xxx

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#fbm17 – wo Blogger Blogger finden

Der Tag fing ja schon gut an, aber ich hatte keine Ahnung, wie toll er enden sollte. Spoiler: FANTASTISCH TOLL!

Manch ein Teil von euch kichert jetzt leise vor sich hin, weil sie schon wissen, wovon ich rede und der andere Teil hört eventuell gerade ein mässigüberzeugtes „okeeeeey“ durch seinen Kopf fliegen.

Also nun verständlich für alle: Ich war gestern (Samstag) auf der Frankfurter Buchmesse und hatte einen wundervollen Tag, wieso erfahrt ihr jetzt im weiteren Bericht.sdr

Wie erwähnt fing der Tag schon super an, als ich ein bekanntes Gesicht am Bahnhof rumstehen sah: die zauberhafte Tabea (einbuchkommtseltenallein) Im Zug trennten sich zwar unsere Wege wieder, aber es war ein schöner Auftackt.

Als ich mir dann meinen Weg durch die Security – glücklicherweise nicht mehr durch die Kartenschlagen; ein Hoch auf den Presseausweis! – erkämpft hatte, fand ich mich schon bei meinem ersten Punkt auf meiner nicht sehr langen ToDoMesseListe wieder: der WakeUpSlam, wo ich dann auch direkt – geplant – auf Pascale (Heart.Beat.Life) und ihre Freunde gestoßen bin. Ohne gorßen Plan haben wir dann die Halle 3.0 erobert und haben uns gegenseitig ausgetauscht, was zugegeben schwierig werden kann, wenn es so voll und laut ist, aber ist nichts, was mich vom Reden abhalten würde.

Nun war es schon fast 12 Uhr und die liebe, wundervolle, zauberhafte Sandra (nana-fkb) hat uns – ebenfalls geplant – beim WasIstWas stand gefunden und sich uns angeschlossen. Schnell durften wir feststellen, dass größere Gruppen mitten im Gemenge eher unpraktisch sind und Pascale, Sandra und ich haben uns von der Gruppe abgelöst und sind auf Leseexemplare-Jagd gegangen – was wir definitiv eher Freitag hätten tun sollen. sdr

Irgendwann hat Pascale sich dann wieder ihren Freunden angeschlossen und irgendwann hab ich dann Sandra verlassen, um mich für Jennifer L. Armentrout anzustellen, blabla. Über eine Stunde VOR Beginn der Signierstunde bin ich die überlange Schlange entlang gegangen und habe dann Tabea entdeckt und mich ganz dreist dazu gestellt – das Ende der Schlange habe ich nie erblickt und bin auch dezent dankbar dafür.

Zusammen mit ihren Freunden Nathalie und Zuzanna haben wir den Eingang zum LYX Verlang gebildet und sehr viel Spaß gehabt. Mit der Zeit hat sich dann noch Debora und angeschlossen und wir haben es geschafft sie für Twitter zu begeistern und jetzt müssen wir es nur noch fürs Bloggen schaffen! Aber auch sonst war es sehr lustig, sogar so lustig, dass wir nicht einmal vor spontanen Tanzpartys zurückgeschreckt haben.bty

Nach über zwei Stunden anstehen wurden wir dann mit dem wundervollen Lächeln und Autogramm von Jennifer L. Armentrout belohnt. Sie hatte für jeden von uns total liebe Worte übrig – Achtung, hier kommt es wieder, wer es schon gehört hat „IN DECKUNG“: Sie mag meine türkisen Haare und hat mich darüber ausgefragt! *grins* DA habt ihrs! Bunte Haare sind der Oberhammer!!

11emily

made by Emily

OH, ab hier bin ich dann übrigens mit Emily (StopfisBuecherwelten) weitergestiefelt und haben uns im „Freundeskreis“ niedergelassen, wo in einer Weile das Bloggertreffen stattfinden sollte. Und was ein Treffen das war!!!

Ich habe nicht gezählt, aber zwischenzeitig waren sicher um die 40 Leute da. Ach, was haben wir gelacht. Ich habe versucht mit jedem Mal ins Gespräch zu kommen und habe tatsächlich total viele wundervolle Menschen kennengelernt, die ich am liebsten alle zusammengeknuddelt in meine – nicht vorhandene – Hosentasche gequetscht hätte. Es war einfach so cool, Gesichter zu den mir-schon-bekannten Blogs zu haben und es war fast noch cooler so viele Neue Blog zu entdecken.

Rein aus Faulheit kann ich euch nicht alle Blogs hier verlinken, aber ich bin so gemein und picke mir 5 Blogs raus, die ich vorher noch nicht – bewusst – kannte und wirklich, wirklich gut leiden konnte:

Elodie – meinleseblog

Nadine – WortKunstSalat

Diana – LeseWelle

Jennifer – jenlovetoread

Felia – libraryofworldsblog

Alle anderen waren natürlich auch der Oberhammer und wenn ihr Twitter besitzt, könnt ihr eigentlich alle tollen Freaks unter #bloggerfriends ausfinding machen!

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made by Nadine

Übrigens, habt ihr eigentlich eine Ahnung, WIE abgefahren es ist, wenn du vor Leuten stehst, die du nicht kennst und die plötzlich sagen, dass sie dich/ deinen Blog irgendwie kennen? Ist auf jeden Fall sehr, sehr genial!

Ich hatte einen wundervollen Tag und hoffe so manch einen wieder zu treffen und in meinem Leben noch ganz viele weitere, tolle Menschen/ Blogger kennenzulernen; DANKE!mde

Wie waren eure Messe-Erlebnisse oder wie war euer Wochenende?!

See you, Saskia xxx

P.S. ich glaube ich habe noch nie so viele Komplimente für mein Lachen bekommen, wie gestern. Immer her damit 😀

Mystery Blogger Award

Die wundervolle Pia (Pialalama) hat mich für den Mystery Blogger Award, von der mir unbekannten – aber sicher wundervollen Person – Okoto Enigma nominiert und ich nehme die Nominierung natürlich händeschüttelnd an und werde jetzt auch nicht lange um den heißen Brei herum reden und direkt loslegen:

3 fantastische Fakten über meine Wenigkeit:

1. Ich habe mir wirklich vorgenommen nächstes Jahr Mediendesign zu studieren (mich zu bewerben) und dieses Vorhaben hat meine kreative Ader auf jeden Fall auch ausgeprägt, dennoch habe ich in der letzten Woche meine Zukunftspläne mit meiner Persönlichkeit abgeglichen und bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es doch nicht das Richtige für mich wäre.

Bei dem Job geht es vor allem auch darum die Wünsche und Vorstellungen Anderer zu akzeptieren und umzusetzen, womit ich sicher meine Probleme hätte. Ist jemand anderer Meinung zu etwas, dass ich gemacht habe, nehme ich dies immer viel zu persönlich und es fällt mir dann schwer meine eigenen Vorstellungen in den Hintergrund zu packen.

Aber das ist ja nicht schlimm, so bin ich halt. Was mir jedoch auf jeden Fall liegt ist die Arbeit mit Kindern. Schon mein ganzes Leben lang habe ich mich irgendwie sozial engagiert und bin deshalb jetzt zu dem Schluss gekommen, Soziale Arbeit zu studieren. Mal sehen, wie lange dieser Plan anhält 😀

2. Wenn ich meinen Selbstgesprächen so zuhöre, verstehe ich manchmal, wieso ich noch keinen Freund habe – da sind sicher nicht mehr alle Tasse an ihrem Platz in meinem Oberstübchen. Und glaubt mir, ich bin dem lieben Kerl da oben unglaublich dankbar, dass Menschen keine Gedanken lesen können!

3. Maskottchen machen mir angst. Ich meine da stecken Typen in diesen ganz-Körper Kostümen und können relativ anonym tun und lassen, was sie wollen. Woher soll ich den Wissen, wer da unter dem Hasenkopf steckt?! In Melbourne habe ich mit einer Freundin genau darüber geredet und ratet, wen/ was wir Gitarre spielend auf dem Gehweg gesehen haben?! Einen pinken Hasen. Wir sind beide stehen geblieben, haben doof geguckt und sind umgedreht und woanders hergegangen.

5 Fragen von der zauberhaften Pia:

Gibt es ein Buch, bei dem euch ein Nicht-Happy-End besser gefallen hätte?

Ich weiß mit relativ eindeutiger Sicherheit, dass ich einmal ein Buch gelesen habe und mir dachte, dass ein nicht-Happy-End das Ganze noch verbessert hätte. Ich muss euch hier und jetzt jedoch gestehen, dass ich keine Ahnung mehr habe, welches Buch das war.

Habt ihr schon Biografien gelesen? Wenn ja, wie sagt euch dieses „Genre“ zu, wenn nein, woran liegt’s?

Nein, habe ich noch nicht und habe ich auch prinzipiell nicht vor, da ich irgendwie schon alleine den Gedanken daran zum einschlafen finde. Ich lese im Grunde Bücher, um in eine andere, nicht existente Welt zu fliehen, ich glaube da ist eine Biographie dann einfach zu real… und langweilig.

Was würdet ihr dazu sagen, wenn man auf der ganzen Welt nur eine Sprache sprechen würde?

Auf der einen Seite würde ich sagen: „Wurde auch mal Zeit“ – aber das sagt eigentlich nur der faule, bequeme Teil von mir – auf der Anderen fände ich es unglaublich schade, die verschiedenen Kulturen zu verlieren, die Sprache mit sich bringt. Natürlich ist es beim reisen einfacher mit anderen zu reden, wenn sie die gleiche Sprache sprechen, aber dafür ist es mit verschiedenen Sprachen um Längen spannender!

Gibt es eine bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Jahrhundert, in dem ihr gerne gelebt hättet?

Ich glaube ganz allgemein bin ich ganz froh mit der Zeit in der ich jetzt lebe – jetzt mal von der aktuellen Weltsituation abgesehen – wäre es aber nur für eine bestimmte Zeit würde ich glaub ich unglaublich gerne zurück in die fünfziger reisen.

In Film und Buch gibt es unzählige Vorstellungen von der Zukunft. Gibt es eine futuristische Idee, die ihr gerne erleben würdet?

Da alles Zukunft mäßige, was ich lese in Dystopien stattfindet, sage ich Nein-Danke dazu, aber eine aktuelle Zukunft ohne Idioten, wie Trump und Kim Jong Un an der Macht, hätten auf jeden Fall etwas verlockendes!

Meine 5 besten Beiträge:

LoveAroundTheWorld – Challenge – dieser Beitrag/ diese Aktion ist wie ein kleines Baby meinerseits. Ich bin so unglaublich stolz auf diese Challenge und vor allem darauf, wie weit diese sich schon verbreitet hat. Wenn ich damit auch nur einer Person ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte, weil diese sich geliebt gefühlt hat, hat sich das alles schon gelohnt!

p.s. ich liebe dich – da berichte ich über eine Geschenkaktion, die ich vor ein paar Jahren mal verschenkt habe und auch wenn ich diese Aktion immer noch total feier, frage ich mich manchmal, wie es kommt, dass dieser Beitrag noch heute so viele Aufrufe bekommt.

Versteht ihr mich, ihr leseintensiven Leser dadraußen – der Beitrag kam damals bei euch echt gut an und ich selbst finde ihn auch ziemlich gelungen.

Ich könnte AUSRASTEN, wenn ich sowas lese – ich habe diesen Beitrag damals voller Emotionen geschrieben und war/ bin auch sehr zufrieden mit dem, was meine Emotionen dort niedergeschrieben haben.

10 Dinge, die ich nie vergessen werde – ein ziemlich persönlicher Beitrag, der wie schon erwähnt, von positiven Situationen berichtet, die mir (Stand letztes Jahr) widerfahren sind.

Jetzt ist es an euch…

Chiara von Angelicbooks

Charline von Sternenbriese

Isa von IsasBuecherregal

Neyla von NelyaKunta

(falls ihr schon nominiert wurdet oder teilgenommen habt… opps)

… meine 5 Fragen zu beantworten:

Hast du mal etwas gemacht und währenddessen schon gewusst, dass es eigentlich falsch/ sinnlos oder dumm ist, und es trotzdem durchgezogen?

Bist du mehr der WG-Mensch oder brauchst du eher deine eigene Wohnung? Begründe!

Schreibe einen Klappentext für DEIN Buch.

Was ist für dich der wichtigste Tag in einem Jahr?

Hast du einen Tick oder eine Macke, die dich einzigartig macht?

Regeln (gestohlen von Pialalama):

*Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
*Platziere das Award Logo oder Bild in deinen Post.
*Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Post.
*Erzähle deinen Lesern 3 Dinge von dir selbst.
*Beantworte die Fragen des Nominierenden.
*Nominiere selbst 10-20 Blogger.
*Frage deine Nominierten 5 originelle Fragen deiner Wahl.
*Teile 5 Links zu Deinen besten Blogposts.
*Benachrichtige deine Nominierten, indem du in Ihrem Blog kommentierst

See you, Saskia xxx

 

Der Trott des Nichts-tun

Tja, da bin ich jetzt. Habe ganz viel Zeit und kriege doch nichts gebacken. Ich meine, wann ist mein letzter Beitrag erschienen? Richtig, eine gefühlte Ewigkeit her und dass, obwohl ich eigentlich nichts zu tun habe. So blöd das jetzt auch klingen mag, genau DAS ist der Grund dafür.

HÄ?

Ja warte, ich erkläre ja schon!

Ich weiß jetzt nicht, wie das bei euch so ist, aber wenn ich Langeweile und nichts zu tun habe ist meine kreative Ader meist am schlafen… außer ich will gerade schlafen, dann ist diese hellwach und spielt Orchester in meinem Kopf – herrlich. Je mehr ich aktiv mache, desto mehr… mache ich. Ok, ich höre selbst, wie unlogisch logisch das klingt, aber ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll.

Stehe ich auf mit dem Wissen, dass ich heute nichts machen muss, mache ich auch nichts. Stehe ich jedoch auf mit dem Plan auf großes zu bewirken – und dies auch ernsthaft, mein Hirn lässt sich nicht so leicht austricksen – dann schaffe ich es, wie durch Wunderhand tatsächlich Sachen zu machen. Können dann auch Sachen sein, die nichts mit meinen eigentlichen Plänen zu tun haben. Lustig, oder?!

Heute zum Beispiel. Ich habe mit einer Freundin ausgemacht, dass wir beide heute anfangen uns einen Job (in meinem Fall einen zweiten) zu suchen und siehe da, ich bin aufgewacht und habe mich direkt an den Computer gesetzt und schon zwei Bewerbungen abgeschickt. UND ich schreibe natürlich gerade diesen Beitrag und gleich werde ich dann bestimmt auch noch die Welt verändern, ganz sicher!

Gestern jedoch, bin ich aufgewacht mit dem Gedanken, dass ich ja nichts tun muss, was darin endete, dass ich ganz viel Netflix geschaut habe. Ok, ich habe auch etwas gemalt, aber auch nichts richtig, richtig ernsthaftes.

Wenn ich gerade schon dabei bin hier so rumzuheulen, will ich auch gleich noch was anderes loswerden: ALL MEINE FREUNDE WOHNEN EWIG WEIT WEG! Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine meiner Freundinnen näher als 50min von mir entfernt wohnt. Was ja allgemein auch keine Weltreise ist, aber bei akuter Langeweile ziemlicher Mist. Ich kann nicht mal spontan bei einer Freundin vorbeischauen, zumal die ja auch alle irgendwie ein richtiges Leben mit Studium und allem drum und dran haben – ÄTZEND!

In Australien hätte ich jetzt einfach eine Nachricht in eine der Travel- und AuPairGruppen geschrieben, dass ich Freunde bräuchte, und dann hätte ich Leute getroffen. Solche Gruppen gibt es hier aber nicht, also muss ich wohl alleine bei mir daheim rumsitzen und Däumchen drehen. Ich könnte auch raus gehen, I know, aber… fremde Menschen… bäähhh. Und es ist ja nicht mal mehr gutes Wetter.

Aber jetzt geht es ja wieder bergauf, richtig? RICHTIG???

Ich weiß, dass dieser Beitrag ziemlich sinnlos ist und keine richtige Message mit sich trägt, deshalb hier: meine Message:

Ich wandere aus, Deutschland musste ja unbedingt der USA die Klippe hinterherspringen.

Was ist eure Meinung zu dem Thema?!

See you, Saskia xxx

P.S. ich schreibe diesen Beitrag mit meinem neuen Laptop *-* Ihr seht zwar keinen Unterschied, aber es ist toll zu tippen und GLEICHZEITIG auf dem Bildschirm zu sehen, was genau ich gerade schreibe!

Da bin ich wieder – who cares?!

Ich habe es schon in meinem letzten Beitrag bezüglich der „10 WTF Moments back in Germany“ angedeutet und nun wollte ich dann endlich ausführen, was ich damit meine, dass es niemanden interessiert.

Bevor ihr mir gleich wieder alle gut zureden wollt, total lieb aber nicht notwendig; ich dramatisiere gerne mein Anliegen, aber es ist keine wirkliche Belastung, mehr eine Feststellung. Zudem auch niemanden gegenüber als Vorwurf gemeint, also cool down.

Drei Wochen ist es her, dass ich dieser Seite der Erdhalbkugel entgegengeflogen bin und eine der Wochen habe ich sogar in England verbracht – läuft – und jeder fragt mich, wie es ist wieder daheim zu sein. Macht ja Sinn, immerhin war ich ein ganzes Jahr weg, sowas fällt auf.

Aber sobald ich dann berichtet habe, dass ich wieder zurück will, es aber trotzdem erschreckend normal ist wieder hier zu sein, scheint für die Meisten das Thema damit abgehakt zu sein. Ist ja auch völlig ok und ich habe auch schon von anderen Zurückgekehrten gehört, dass es genau so sein wird, aber in meiner Vorstellung lief das alles doch etwas anders ab.

Mein Gehirn hat sich ein Bild von mir gemacht, das völlig absurd und kindisch ist, aber so ist mein Hirnchen halt. Absurd und kindisch. Ich dachte ich werde als verlorengeglaubte Heldin gefeiert, die es auf ganz dramatische Art und Weise geschafft hat Down Under zu überleben. Ich glaubte Leute wollten jedes noch so kleine Detail meiner Reise erfahren und würden mit offenen Mündern meine Abenteur bestaunen. Irgendwie habe ich mir vorgemacht, dass doch jedem hätte auffallen müssen, dass ich weg war und mich jeder überschwänglich wieder willkommen heißen würde. Also JEDER.

Logischerweise ist dem nicht so. Vielleicht auch zum Glück. Und vielleicht ist es auch zum Teil meine eigene Schuld wenn man so will.

Zum Einen bin ich niemand der von alleine loslegen und alle Stories auspacken würde, da ich immer Sorge habe, dass es eigentlich niemanden interessiert – hier ist das was anderes, ihr MÜSST es ja nicht lesen! Ihr alle, aus die paar unter euch die ich erfolgreich mit meinen Texten folter um Informationen aus euch rauszubekommen, tun dies ganz freiwillig – und ich habe auch so schon das Gefühl in jedem zweiten Satz Australien zu erwähnen und damit jedem auf die Nerven zu gehen. Aber ich vergesse gelegentlich auch, dass mein Leben dort unten zwar für mich der reinste Hammer war, das Leben der Anderen aber auch weitergegangen ist – und zu meiner Entäuschung ist auch niemand an Saskia-Mangel umgekommen.

Überhaupt habe ich wahrscheinlich eh schon zu viel über alles im Laufe des Jahres geredet. In solchen Momenten verfluche ich diese globale Verbindung…

Was ein Dilema.

Aber nun gut, machste nichts, gell?! Solltet ihr mich aber mal sehen und es interessiert euch wirklich, was alles so da unten passiert ist, fragt einfach. Ich rede gerne! Hier ein paar Beispiel-Fragen: Was war für dich essentiell für einen gelungenen Roadtrip? Wie hast du Freude gefunden? Was für strange Situationen sind dir so passiert? Hast du etwas gemacht, was du nie von dir erwartet hättest? Aber egal was, fragt einfach.

Aus reiner Höflichkeit und vorgeheucheltem Interesse frage ich jetzt auch die Gegenfrage: Wie war euer letztes Jahr? Was für abgefahrene Dinge sind euch so passiert? Habt ihr etwas völlig neues gemacht?

Erzählt doch mal!

See you, Saskia xxx

P.S. sehen uns auf der Buchmesse, meine Akkredierung ist durch!

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