Mystery Blogger Award

Die wundervolle Pia (Pialalama) hat mich für den Mystery Blogger Award, von der mir unbekannten – aber sicher wundervollen Person – Okoto Enigma nominiert und ich nehme die Nominierung natürlich händeschüttelnd an und werde jetzt auch nicht lange um den heißen Brei herum reden und direkt loslegen:

3 fantastische Fakten über meine Wenigkeit:

1. Ich habe mir wirklich vorgenommen nächstes Jahr Mediendesign zu studieren (mich zu bewerben) und dieses Vorhaben hat meine kreative Ader auf jeden Fall auch ausgeprägt, dennoch habe ich in der letzten Woche meine Zukunftspläne mit meiner Persönlichkeit abgeglichen und bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es doch nicht das Richtige für mich wäre.

Bei dem Job geht es vor allem auch darum die Wünsche und Vorstellungen Anderer zu akzeptieren und umzusetzen, womit ich sicher meine Probleme hätte. Ist jemand anderer Meinung zu etwas, dass ich gemacht habe, nehme ich dies immer viel zu persönlich und es fällt mir dann schwer meine eigenen Vorstellungen in den Hintergrund zu packen.

Aber das ist ja nicht schlimm, so bin ich halt. Was mir jedoch auf jeden Fall liegt ist die Arbeit mit Kindern. Schon mein ganzes Leben lang habe ich mich irgendwie sozial engagiert und bin deshalb jetzt zu dem Schluss gekommen, Soziale Arbeit zu studieren. Mal sehen, wie lange dieser Plan anhält 😀

2. Wenn ich meinen Selbstgesprächen so zuhöre, verstehe ich manchmal, wieso ich noch keinen Freund habe – da sind sicher nicht mehr alle Tasse an ihrem Platz in meinem Oberstübchen. Und glaubt mir, ich bin dem lieben Kerl da oben unglaublich dankbar, dass Menschen keine Gedanken lesen können!

3. Maskottchen machen mir angst. Ich meine da stecken Typen in diesen ganz-Körper Kostümen und können relativ anonym tun und lassen, was sie wollen. Woher soll ich den Wissen, wer da unter dem Hasenkopf steckt?! In Melbourne habe ich mit einer Freundin genau darüber geredet und ratet, wen/ was wir Gitarre spielend auf dem Gehweg gesehen haben?! Einen pinken Hasen. Wir sind beide stehen geblieben, haben doof geguckt und sind umgedreht und woanders hergegangen.

5 Fragen von der zauberhaften Pia:

Gibt es ein Buch, bei dem euch ein Nicht-Happy-End besser gefallen hätte?

Ich weiß mit relativ eindeutiger Sicherheit, dass ich einmal ein Buch gelesen habe und mir dachte, dass ein nicht-Happy-End das Ganze noch verbessert hätte. Ich muss euch hier und jetzt jedoch gestehen, dass ich keine Ahnung mehr habe, welches Buch das war.

Habt ihr schon Biografien gelesen? Wenn ja, wie sagt euch dieses „Genre“ zu, wenn nein, woran liegt’s?

Nein, habe ich noch nicht und habe ich auch prinzipiell nicht vor, da ich irgendwie schon alleine den Gedanken daran zum einschlafen finde. Ich lese im Grunde Bücher, um in eine andere, nicht existente Welt zu fliehen, ich glaube da ist eine Biographie dann einfach zu real… und langweilig.

Was würdet ihr dazu sagen, wenn man auf der ganzen Welt nur eine Sprache sprechen würde?

Auf der einen Seite würde ich sagen: „Wurde auch mal Zeit“ – aber das sagt eigentlich nur der faule, bequeme Teil von mir – auf der Anderen fände ich es unglaublich schade, die verschiedenen Kulturen zu verlieren, die Sprache mit sich bringt. Natürlich ist es beim reisen einfacher mit anderen zu reden, wenn sie die gleiche Sprache sprechen, aber dafür ist es mit verschiedenen Sprachen um Längen spannender!

Gibt es eine bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Jahrhundert, in dem ihr gerne gelebt hättet?

Ich glaube ganz allgemein bin ich ganz froh mit der Zeit in der ich jetzt lebe – jetzt mal von der aktuellen Weltsituation abgesehen – wäre es aber nur für eine bestimmte Zeit würde ich glaub ich unglaublich gerne zurück in die fünfziger reisen.

In Film und Buch gibt es unzählige Vorstellungen von der Zukunft. Gibt es eine futuristische Idee, die ihr gerne erleben würdet?

Da alles Zukunft mäßige, was ich lese in Dystopien stattfindet, sage ich Nein-Danke dazu, aber eine aktuelle Zukunft ohne Idioten, wie Trump und Kim Jong Un an der Macht, hätten auf jeden Fall etwas verlockendes!

Meine 5 besten Beiträge:

LoveAroundTheWorld – Challenge – dieser Beitrag/ diese Aktion ist wie ein kleines Baby meinerseits. Ich bin so unglaublich stolz auf diese Challenge und vor allem darauf, wie weit diese sich schon verbreitet hat. Wenn ich damit auch nur einer Person ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte, weil diese sich geliebt gefühlt hat, hat sich das alles schon gelohnt!

p.s. ich liebe dich – da berichte ich über eine Geschenkaktion, die ich vor ein paar Jahren mal verschenkt habe und auch wenn ich diese Aktion immer noch total feier, frage ich mich manchmal, wie es kommt, dass dieser Beitrag noch heute so viele Aufrufe bekommt.

Versteht ihr mich, ihr leseintensiven Leser dadraußen – der Beitrag kam damals bei euch echt gut an und ich selbst finde ihn auch ziemlich gelungen.

Ich könnte AUSRASTEN, wenn ich sowas lese – ich habe diesen Beitrag damals voller Emotionen geschrieben und war/ bin auch sehr zufrieden mit dem, was meine Emotionen dort niedergeschrieben haben.

10 Dinge, die ich nie vergessen werde – ein ziemlich persönlicher Beitrag, der wie schon erwähnt, von positiven Situationen berichtet, die mir (Stand letztes Jahr) widerfahren sind.

Jetzt ist es an euch…

Chiara von Angelicbooks

Charline von Sternenbriese

Isa von IsasBuecherregal

Neyla von NelyaKunta

(falls ihr schon nominiert wurdet oder teilgenommen habt… opps)

… meine 5 Fragen zu beantworten:

Hast du mal etwas gemacht und währenddessen schon gewusst, dass es eigentlich falsch/ sinnlos oder dumm ist, und es trotzdem durchgezogen?

Bist du mehr der WG-Mensch oder brauchst du eher deine eigene Wohnung? Begründe!

Schreibe einen Klappentext für DEIN Buch.

Was ist für dich der wichtigste Tag in einem Jahr?

Hast du einen Tick oder eine Macke, die dich einzigartig macht?

Regeln (gestohlen von Pialalama):

*Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
*Platziere das Award Logo oder Bild in deinen Post.
*Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Post.
*Erzähle deinen Lesern 3 Dinge von dir selbst.
*Beantworte die Fragen des Nominierenden.
*Nominiere selbst 10-20 Blogger.
*Frage deine Nominierten 5 originelle Fragen deiner Wahl.
*Teile 5 Links zu Deinen besten Blogposts.
*Benachrichtige deine Nominierten, indem du in Ihrem Blog kommentierst

See you, Saskia xxx

 

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Der Trott des Nichts-tun

Tja, da bin ich jetzt. Habe ganz viel Zeit und kriege doch nichts gebacken. Ich meine, wann ist mein letzter Beitrag erschienen? Richtig, eine gefühlte Ewigkeit her und dass, obwohl ich eigentlich nichts zu tun habe. So blöd das jetzt auch klingen mag, genau DAS ist der Grund dafür.

HÄ?

Ja warte, ich erkläre ja schon!

Ich weiß jetzt nicht, wie das bei euch so ist, aber wenn ich Langeweile und nichts zu tun habe ist meine kreative Ader meist am schlafen… außer ich will gerade schlafen, dann ist diese hellwach und spielt Orchester in meinem Kopf – herrlich. Je mehr ich aktiv mache, desto mehr… mache ich. Ok, ich höre selbst, wie unlogisch logisch das klingt, aber ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll.

Stehe ich auf mit dem Wissen, dass ich heute nichts machen muss, mache ich auch nichts. Stehe ich jedoch auf mit dem Plan auf großes zu bewirken – und dies auch ernsthaft, mein Hirn lässt sich nicht so leicht austricksen – dann schaffe ich es, wie durch Wunderhand tatsächlich Sachen zu machen. Können dann auch Sachen sein, die nichts mit meinen eigentlichen Plänen zu tun haben. Lustig, oder?!

Heute zum Beispiel. Ich habe mit einer Freundin ausgemacht, dass wir beide heute anfangen uns einen Job (in meinem Fall einen zweiten) zu suchen und siehe da, ich bin aufgewacht und habe mich direkt an den Computer gesetzt und schon zwei Bewerbungen abgeschickt. UND ich schreibe natürlich gerade diesen Beitrag und gleich werde ich dann bestimmt auch noch die Welt verändern, ganz sicher!

Gestern jedoch, bin ich aufgewacht mit dem Gedanken, dass ich ja nichts tun muss, was darin endete, dass ich ganz viel Netflix geschaut habe. Ok, ich habe auch etwas gemalt, aber auch nichts richtig, richtig ernsthaftes.

Wenn ich gerade schon dabei bin hier so rumzuheulen, will ich auch gleich noch was anderes loswerden: ALL MEINE FREUNDE WOHNEN EWIG WEIT WEG! Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine meiner Freundinnen näher als 50min von mir entfernt wohnt. Was ja allgemein auch keine Weltreise ist, aber bei akuter Langeweile ziemlicher Mist. Ich kann nicht mal spontan bei einer Freundin vorbeischauen, zumal die ja auch alle irgendwie ein richtiges Leben mit Studium und allem drum und dran haben – ÄTZEND!

In Australien hätte ich jetzt einfach eine Nachricht in eine der Travel- und AuPairGruppen geschrieben, dass ich Freunde bräuchte, und dann hätte ich Leute getroffen. Solche Gruppen gibt es hier aber nicht, also muss ich wohl alleine bei mir daheim rumsitzen und Däumchen drehen. Ich könnte auch raus gehen, I know, aber… fremde Menschen… bäähhh. Und es ist ja nicht mal mehr gutes Wetter.

Aber jetzt geht es ja wieder bergauf, richtig? RICHTIG???

Ich weiß, dass dieser Beitrag ziemlich sinnlos ist und keine richtige Message mit sich trägt, deshalb hier: meine Message:

Ich wandere aus, Deutschland musste ja unbedingt der USA die Klippe hinterherspringen.

Was ist eure Meinung zu dem Thema?!

See you, Saskia xxx

P.S. ich schreibe diesen Beitrag mit meinem neuen Laptop *-* Ihr seht zwar keinen Unterschied, aber es ist toll zu tippen und GLEICHZEITIG auf dem Bildschirm zu sehen, was genau ich gerade schreibe!

Da bin ich wieder – who cares?!

Ich habe es schon in meinem letzten Beitrag bezüglich der „10 WTF Moments back in Germany“ angedeutet und nun wollte ich dann endlich ausführen, was ich damit meine, dass es niemanden interessiert.

Bevor ihr mir gleich wieder alle gut zureden wollt, total lieb aber nicht notwendig; ich dramatisiere gerne mein Anliegen, aber es ist keine wirkliche Belastung, mehr eine Feststellung. Zudem auch niemanden gegenüber als Vorwurf gemeint, also cool down.

Drei Wochen ist es her, dass ich dieser Seite der Erdhalbkugel entgegengeflogen bin und eine der Wochen habe ich sogar in England verbracht – läuft – und jeder fragt mich, wie es ist wieder daheim zu sein. Macht ja Sinn, immerhin war ich ein ganzes Jahr weg, sowas fällt auf.

Aber sobald ich dann berichtet habe, dass ich wieder zurück will, es aber trotzdem erschreckend normal ist wieder hier zu sein, scheint für die Meisten das Thema damit abgehakt zu sein. Ist ja auch völlig ok und ich habe auch schon von anderen Zurückgekehrten gehört, dass es genau so sein wird, aber in meiner Vorstellung lief das alles doch etwas anders ab.

Mein Gehirn hat sich ein Bild von mir gemacht, das völlig absurd und kindisch ist, aber so ist mein Hirnchen halt. Absurd und kindisch. Ich dachte ich werde als verlorengeglaubte Heldin gefeiert, die es auf ganz dramatische Art und Weise geschafft hat Down Under zu überleben. Ich glaubte Leute wollten jedes noch so kleine Detail meiner Reise erfahren und würden mit offenen Mündern meine Abenteur bestaunen. Irgendwie habe ich mir vorgemacht, dass doch jedem hätte auffallen müssen, dass ich weg war und mich jeder überschwänglich wieder willkommen heißen würde. Also JEDER.

Logischerweise ist dem nicht so. Vielleicht auch zum Glück. Und vielleicht ist es auch zum Teil meine eigene Schuld wenn man so will.

Zum Einen bin ich niemand der von alleine loslegen und alle Stories auspacken würde, da ich immer Sorge habe, dass es eigentlich niemanden interessiert – hier ist das was anderes, ihr MÜSST es ja nicht lesen! Ihr alle, aus die paar unter euch die ich erfolgreich mit meinen Texten folter um Informationen aus euch rauszubekommen, tun dies ganz freiwillig – und ich habe auch so schon das Gefühl in jedem zweiten Satz Australien zu erwähnen und damit jedem auf die Nerven zu gehen. Aber ich vergesse gelegentlich auch, dass mein Leben dort unten zwar für mich der reinste Hammer war, das Leben der Anderen aber auch weitergegangen ist – und zu meiner Entäuschung ist auch niemand an Saskia-Mangel umgekommen.

Überhaupt habe ich wahrscheinlich eh schon zu viel über alles im Laufe des Jahres geredet. In solchen Momenten verfluche ich diese globale Verbindung…

Was ein Dilema.

Aber nun gut, machste nichts, gell?! Solltet ihr mich aber mal sehen und es interessiert euch wirklich, was alles so da unten passiert ist, fragt einfach. Ich rede gerne! Hier ein paar Beispiel-Fragen: Was war für dich essentiell für einen gelungenen Roadtrip? Wie hast du Freude gefunden? Was für strange Situationen sind dir so passiert? Hast du etwas gemacht, was du nie von dir erwartet hättest? Aber egal was, fragt einfach.

Aus reiner Höflichkeit und vorgeheucheltem Interesse frage ich jetzt auch die Gegenfrage: Wie war euer letztes Jahr? Was für abgefahrene Dinge sind euch so passiert? Habt ihr etwas völlig neues gemacht?

Erzählt doch mal!

See you, Saskia xxx

P.S. sehen uns auf der Buchmesse, meine Akkredierung ist durch!

10 WTF moments back in Germany

So, da bin ich wieder… da WAR ich wieder?! Genau genommen bin ich gerade mal wieder nicht in Deutschland, sondern in England. Läuft bei mir.

Trotzdem bin ich auch nicht mehr am anderen Ende der Welt und das wird mir ehrlich gesagt vor allem in den kleinen Situationen klar. Wisst ihr es ist komisch wieder hier zu sein. Auf der einen Seite ist es erschreckend normal und auf der anderen Seite ist alles völlig verdreht. Und genau um diese verdrehten Momente geht’s jetzt, also los:

1. Alle sprechen Deutsch

Ich weiß, dass ist irgendwie vorhersehbar, aber habt ihr eine Ahnung wie oft ich mich die ersten Tage umgedreht habe, weil irgendwer deutsch gesprochen hat? Ich weiß es auch nicht, aber OFT, dass versichere ich euch! Natürlich macht das Sinn und ehrlich gesagt war es gar nicht so unwahrscheinlich auf Deutsche zu treffen dort unten, aber dann war es immer etwas besonderes, irgendwas, dass verbunden hat. Jetzt müsste ich mich ja wortwörtlich mit JEDEM verbunden fühlen. Nein, danke!

2. Rechtsverkehr

Man sollte meinen, Rechtsverkehr sei für mich einfacherer, so nachdem ich damit aufgewachsen bin, aber zugegeben, die erste Kreuzung, der ich Auge zu Auge gegenüberstand, hat mich ausgetrickst und ich wäre fast in den Gegenverkehr gefahren.

3. Was ist los mit den Ampeln

Bleiben wir mal ganz kurz auf der Straße, ist euch mal der Gedanke gekommen, dass es ein einfacheres Ampelsystem gibt, als das, welches wir haben? Nein? Mir auch nicht vor Australien. – mit einfacher meine ich übrigens entspannter – Ampeln nicht nur auf der Straßenseite, wo ihr steht, aber auch auf der gegenüberligenden Seite erleichtern dein Leben und das deines Nackens enorm. Echt. Denkt mal drüber nach, wenn ihr das nächste Mal an einer Ampel dreht und euch völlig verdreht, um den Farbwechsel mitzubekommen.

4. höhe Häuser

Hierzu muss ich erstmal erklären, dass ich mit hohen Häusern nicht einmal Hochhäuser meine, sondern ganz normale, deutsche, zweistöckige Häuser. Sowas findest du nur selten in Australien. Wieso?! Im Obergeschoss würde es im Sommer einfach viel zu warm/ heiß werden. Mein Hostkind – schläft sonst in einem Hochbett – hat im Sommer auf einer Matratze auf dem Boden geschlafen, weil er sonst krepiert wäre. Says it all.

5. Grün soweit das Auge reicht

Klar es ist Sommer und das heißt, dass alles in saftig grüne Farbe getunkt wurde. Aber in Australien ist das gar nicht so selbstverständlich, eher das genaue Gegenteil. Im Sommer ist alles trocken und rot oder braun und im Winter trauen sich dann auch mal vereinzelte Grässer aus der Erde. Aber selbst dann ist es nichts im Vergleich zu hier.

6. Jahreszeitendreher

Jeder weiß, dass es dort unten Weihnachten im Sommer gibt, aber habt ihr euch mal darüber Gedanken gemacht, dass ALLE Jahreszeiten dort verdreht sind? Auch wenn mich alle nur belächeln, wenn ich das sage, aber JA es gibt auch Winter in Australien. Sicherlich nicht so kalt wie in Deutschland, aber mit kann keiner erzählen, dass es hier noch wirklich, wirklich kalt ist im Winter. Und überhaupt, der momentane Winter dort unten ist sehr regnerisch und gespickt mit ein paar schönen – nicht wirklich – Überschwämmungen.

7. Tageslänge

Ok, im Winter wird es in Deutschland auch recht früh dunkel, so zwischen fünf und sechs, gell? Aber Im Sommer bleibt es schon hell bis neun oder auch zehn. Der Winter in Australien ist relativ ähnlich, fünf wird es dort duster, im Sommer jedoch geht die Sonne auch schon um sieben zu Bett. Ich finde das ziemlich krass.

8. Mit der Sonne leben

Damit meine ich nicht die Hitze, sondern tatsächlich die Sonne. Während es in Deutschland normal ist erst um Mitternacht und später ins Bett zu gehen, bist du Down Under schon eine Nachteule, wenn du um zehn Uhr noch auf den Beinen bist. Dafür sind die Menschen dort auch schon früher wach, was ich eigentlich gar nicht so dumm finde.

9. Alles viel entspannter

Jeder kennt den Ruf der Australier: relaxed, entspannt und gut drauf. Und es stimmt; dort begegnen dir die Menschen viel offener und fröhlicher. Es herrscht nicht so eine Hektik und man nimmt das Leben dort mehr wie es kommt, anstatt sich pausenlos zu beschweren. Natürlich kann man das nicht so pauschal sagen, aber ich habe im Allgemeinen schon die Erfahrung gemacht, dass ich mit offenen Armen begrüßt und viel öfter angelächelt wurde. – Mein erster Gedanke, als ich in Deutschland wieder in der Stadt war: heilige Scheiße, was haben wir hier für eine Assi-Jugend?! Natürlich kann man auch das nicht verallgemeinern, aber nun ja… ich war geschockt…

10. Nobody cares

Hierzu wann anders mehr 😀 – gemein, oder?!


Was sagt ihr dazu? Habt ihr euch schon einiges davon gedacht, oder hat euch doch was überrascht?

See you, Saskia xxx

Zurück… was nun?!

Tjahaa, da bin ich wieder, naja fast jedenfalls. Wenn ihr das hier lest bin ich hoffentlich schon auf dem sicheren Weg nach Deutschland.

Während ich jetzt also hier im Flieger sitze (eigentlich sitze ich gerade ja auf dem Sofa, aber wir nehmen es jetzt einfach mal nicht so genau mit der Gegenwart und Zukunft, gell?!) und einem Leben entgegenfliege, von dem ich noch nicht genau weiß, wie sehr es mir gefallen wird, sitzt ihr ganz sicher zuhause, in der Bahn oder sonst wo und stellt euch die Frage: Ja was für eine Zukunft denn, liebe Saskia? Du bist doch völlig planlos!

Ahaaa! Dachte ich’s mir doch, aber da habt ihr euch gewaltig geirrt, ich habe nämlich wohl einen Plan, ob ihr’s mir glaubt oder nicht. Naja, zumindest schlummert da eine Idee in meinem Oberstübchen und dass ist schon mehr als ich vor ein paar Wochen behaupten konnte.

Zugegeben, meine Idee macht mir etwas Angst und ich weiß nicht wie um alles in der Welt ich das schaffen soll und ob ich das überhaupt kann, aber dazu gleich mehr.

Jetzt liegt das große Abenteuer, auf dass ich mich so gefreut hatte schon hinter mir, was ehrlich gesagt ziemlich beunruhigend ist, denn mein Lebenstraum ist nun Wirklichkeit geworden und vor allem vorbei! Da kann einem schon mal etwas der Schweiß ausbrechen.

Ich habe mich aber dazu entschieden, jetzt nach dieser Leistung nicht mein Leben zu beenden, aber am Ball zu bleiben und auch den Rest meines langen Lebens als Abenteuer zu betrachten. Langweilig, normal und sicher kann doch jeder, also warum nicht mal – wie sonst ja nie *hust* – auf dem Rahmen hüpfen und nach den ganz großen Sternen greifen? Richtig, es gibt keinen Grund es nicht zu tun…

Manch ein Menschen könnte gleich behaupten, dass das kommende Jahr eine totale Zeitverschwendung wird, aber für diese Geschöpfe habe ich gleich zwei Antworten parat:

Erstens, interessiert es mich nicht im mindesten, was du von mir und meiner Lebenseinstellung hälst, immerhin sage ich dir auch nicht, wie du dein Leben zu leben hast.

Zweitens, bin ich noch jung und habe das ganze Leben noch vor mir in dem ich mich langweilig an die Norm halten kann. Und überhaupt ist ja nicht so, dass ich nichts machen werde.

So, alles schön und gut, aber was ist mein Plan/ deine Idee denn nun?

Ich habe mir in mein Köpfchen gesetzt, dass ich Mediendesign/ Kommunikations-Design studieren möchte – und jeder der jetzt schon etwas dagegen auszusetzen hat, darf sofort die Biege machen und seine Meinung für sich behalten.

Warum ich davor so viel bammel habe?

Viele Menschen finden diesen Beruf ziemlich toll, aber vergleichsweise gibt es nur wenige Studien- und Ausbildungsplätze. Zudem muss man bei der Bewerbung ein Portfolio einreichen, was ich tierisch einschüchternd finde.

Ja, ich bin nicht komplett auf die Nase gefallen, als das künstlerische Talent meiner Familie bei mir vorbeigekommen ist und habe demnach gut was abgestaubt, aber ich habe es nie als mehr als ein Hobby betrachtet und dem Ganzen viel zu wenig Aufmerksamkeit in meiner Vergangenheit geschenkt. Ich hatte nie Zeichenunterricht oder ähnliches (Schule zählt jetzt einfach mal dezent nicht) und habe auch noch einiges zu lernen. Dafür aber das kommende Jahr.

Ich werde mein Zimmer mit Kunstartikeln vollstopfen und alles ausprobieren, dass ich interessant finde. Eventuell werde ich etwas Unterricht nehmen und dann im nächsten Jahr meine Bewerbungen losschicken.

Natürlich kann ich nicht garatieren, dass es was wird, vielleicht stelle ich nach ein paar Monaten fest, dass es absoluter Mist ist oder ich finde dadurch etwas anderes, dass mir viel mehr zusagt, oder was weiß ich. Die Hauptsache ist, dass ich etwas mache, dass ich auf etwas hinarbeite und vielleicht meinen Traumjob finde.

Und wenn es nichts wird? Dann habe ich es immerhin versucht und werde später nicht dieses lästige „was wäre wenn“ mit mir rumschleppen.

Nebenbei werde ich natürlich noch arbeiten und Geld verdienen, geht ja leider doch nicht ohne und da ist auch so ein kleiner gigantischer Schuldenhaufen, der darauf wartet abgearbeitet zu werden – geht nie ohne Geld reisen, wird nichts!

Soviel zu meinen Plänen, wie schaut es bei euch aus? Was treibt ihr so, was sind eure Zukunftspläne?

See you, Saskia xxx

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