Always look on the bright side of life

Vielleicht stimmt ja einfach irgendwas nicht mit mir, aber es gibt da eine Sache, die mich bei anderen Menschen immer unglaublich aufregt und wo sich mir die Nackenhaare aufstellen.

Negativität!

Versteht mich nicht falsch, ich habe auch meine Momente, wo ich mir denke, dass dies oder jenes scheiße ist und glaubt mir, ich hatte schon sehr, sehr viel Scheiße in meinem Leben. Aber ich habe das Gefühl, dass viele Menschen einfach mal lernen sollten nicht immer gleich nur das Negative zu sehen, aber sich auf das Postitive zu konzentrieren.

Ich bin einer dieser Menschen, der glaubt, dass aus allem Schlechten etwas Gutes entsteht und in meienem Leben ist das eigentlich bei allem der Fall, zumindest wenn man nicht mit einer negativen Grundeinstellung daran geht.

Die eine Person in der Uni nimmt sich immer nur frei und kriegt nichts auf die Reihe? Na und? Sei doch froh, dass du deinen Kram gepackt kriegst und ärgere dich nicht über andere.

Du bist campen und es ist kalt? Ärgerlich, aber sieh doch einfach mal wie wundervoll deine Umgebung ist und freu dich über alles, was du erlebt hast.

Deine AuPairFamilie ist irgendwie doch nicht der Hit? Geh dort weg und freu dich auf eine neue Familie.

Du wurdest von einer Monsterwelle weggespüllt während du auf einem Felsen saßt und hattest todesängste? Immerhin lebst du noch und hast zusätzlich noch eine Story zu erzählen. Dabei wurde deine GoPro auf nimmerwiedersehen vom Meer verschluckt? … ehm… ja, da habe ich die positive Seite auch noch nicht zu entdeckt…

Aber so das Prinzip meines Denkens habt ihr verstanden, oder? Keine Ahnung, für mich macht das viel mehr Sinn und macht dein Leben auch viel glücklicher. Außerdem wirkst du auch auf Andere viel sympatischer, wenn man Sachen leichter nimmt und sich aufs Positive konzentriert.

Jeder Mensch hat seine schlechten Tage und Momente, ich auch, aber man sollte sich in Großteil des Lebens davon mit leiten lassen. Sei ruhig grummelig für den Moment, aber im weiteren Leben hilft es dich auch nicht weiter einer Sache oder Person für immer nachzutrauern. Macht es eher schlimmer. Ändern kann man es eh nicht mehr.

Was würde es mir bringen mich noch heute über meine vergangen falschen Freunde aufzuregen, wenn ich doch auch einfach über deren Lächerlichkeit lustig machen kann. Warum soll ich mich pausenlos über meine nicht funktionierende Kamera ausheulen (ok, das war schon eine ziemliche SCHEIßE!), aber so habe ich immerhin gelernt manuell mit einer richtigen Spiegelreflex umzugehen. Wieso sollte ich über den alten Mietvan meckern, wenn ich einfach losfahren und Spaß haben kann?

Alle oben genannten Situationen sind nicht meinem Gehirn entsprungen sondern real, wobei nicht alles mir passiert ist, aber der positive Gedankenwechsel entspricht schon dem Meinen in der Situation. Macht das Sinn?

Das nächste Mal, wenn ein Hostelzimmer nicht ganz so toll ist, freu dich einfach, dass du überhaupt ein Bett hast. Beim nächsten Mal, wo du alleine durch die Gegend irrst, fühl dich nicht einsam, sondern nutze die Chance neue Menschen kennenzulernen. Das nächste Mal, wenn es regnet, heul nicht rum, sondern nutze die Ausrede, um in Zimmer zu bleiben und zu lesen oder Netflix zu suchten.

Einfach ganz allgemein: Wenn dir irgendwelche Steine in den Weg gelegt werden, egal wie groß oder klein, schiebe sie zur Seite, klettere darauf und genieße die Aussicht, male sie bunt an und erfreu dich daran, geh einfach drumherum oder tu sonst irgendwas, nur bleib nicht davor stehen und reg dich darüber auf. Davon geht der Stein auch nicht weg.

Wie steht ihr zu dem Thema? Seid ihr eher jemand, der dazu neigt sich an dem negativen aufzuhängen oder lächelnd daran vorbeizulaufen? Seid ruhig ganz ehrlich, jede Antwort ist völlig legitim.

See you, Saskia xxx

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der „Versatile Blogger Award“ geht in die zweite Runde

Mich hat vor ein paar Tagen eine weltbewegende Nachricht erhalten. Die Welt, ach was sag ich da, das ganze UNIVERSUM hat den Atem angehalten und mit mir den Inhalt der Nachricht entgegengefiebert. Dann ist es passiert:

Ich wurde für den „Versatile Blogger Award“ von der lieben Corly nominiert!!

Irgendwie wäre dieses Intro spannender gewesen, wenn man nicht schon einen entscheidenden Tipp der Überschrift hätte entnehmen können…

Jedenfalls wollte sie, dass ich erneut 7 Fakten meinerseits preisgebe. Beim letzten Mal habe ich ja schon ziemlich tief aus dem Nähkästchen geplaudert und einen Seelenstriptease hingelegt; dieses Mal werde ich nicht ganz so deepen S!*# aus mir ausbrechen lassen, also macht euch gefasst auf 7 super spannende, fesselnde und überaus random Fakten über mich selbst:

1. Ich schocke die Weltgeschichte täglich mit der Tatsache, dass ich keine Oreos und Ben&Jerrys Eis mag. Sorry, but NOPE!

2. Zur Zeit (also seit Februar bis August) wohne ich in einem Gartenhäuschen, was ziemlich entspannt und ruhig ist, außer es regnet… und ich will/ muss aufs Klo. Oder aber nächsten Monat wird es auch unpraktisch, da die Hostmum nicht da ist und der Dad morgens um 5 Uhr zur Arbeit muss und ich ab dann im Haus sein soll. Sprich ich muss entweder im Kinderzimmer schlafen oder um 5 Uhr morgens aufstehen und schlaftrunken ins Haus gehen.

3. In den letzten 9 Monaten habe ich nur dreieinhalb ECHTE (materielle) Bücher gelesen, darunter: Harry Potter and the Philosopher’s Stone, Harry Potter and the Chamber of Secrets, Bad Romeo (halb, weil mir das Buch – von der Bücherei ausgeliehen – in den Pool gefallen ist) und Girl Online Going Solo. Ich bin mir sicher, dass das einer der Gründe für meine Leseflaute ist, wenn nicht DER Grund.

4. Das Wetter hier wechselt am Tag so oft, dass ich mich mindestens einmal, tendenziell öfters pro Tag umziehe. Nervig! Von frostig kalt in der Nacht über windig und Regen bis ziemlich warm am Tag in der Sonne ist alles dabei.

5. Netflix steht meiner Kreativität im Wege! Mir sind neulich zwei entscheidene Punkte in meinem Leben klar geworden. Ich bin zu kreativ und habe zu viele verschiede Projekte (schreiben, bloggen, lesen, fotografieren, reisen, nähen, zeichnen, backen, …) und müsste mich vielleicht echt mal auf zwei/ drei Dinge fokosieren. Mein Netflixkonsum steht aber jedem meiner Projekte im Wege. Ich war schon SOOOOO kurz davor Netflix zu löschen, als ich mich dazu entschieden habe PLL zu rewatchen. dümdüüm.

6. Mein Handy hat ein sehr großen Sprung auf der Scheibe und etwa fast 1/4 meines Bildschirms ist mittlerweile schwarz (und es dehnt sich immer weiter aus) und ich habe desbezüglich nicht eine Träne vergossen. Wie viel Uhr? Akkustand? Wer braucht das schon zu wissen. *verdreht Augen* Als ich letzte Woche meine Geldbörse verloren habe, ist meine Welt zusammengebrochen und ich habe Bäche geheult. Glücklicherweise gibt es noch ehrliche Menschen auf der Welt und es wurde am Supermarkt, wo ich es verloren hatte, abgegeben.

7. Ich habe es die ganze Zeit nicht gemerkt, aber ich hatte die letzten 9 Monate total vermisst mich so richtig im Saskia-Style zu zeigen und plündere seit dem alle Secondhandläden und -märkte, um mich selbst wieder zu verwirklichen. Dabei ignoriere ich geflissentlich den Fakt, dass ich ohnehin schon viel zu viele Sachen habe, um sie alle mit zurück nach Deutschland zu bringen. Grummel.

Jetzt seid ihr an der Reihe: Was sind sieben random Fakten über euch?!

See you, Saskia xxx

Schülersprüche

Für heute habe ich mir etwas gaaaanz besonderes ausgedacht. Naja, zumindest etwas lustiges für zwischendurch.

Jeder von euch saß gewiss schon einmal im Unterricht und hat sich kaputtgelacht, weil Schüler oder Lehrer etwas ultralustiges gesagt hat, richtig?

Bei mir war das regelmäßig der Fall und ich war so gewissenhaft und habe (meistens) Buch geführt und alles (einiges) mitgeschrieben. Mittlerweile stehen diese Sprüche in unserer Abizeitung und ich gebe euch noch-Schülern den Tipp: SCHREIBT MIT! Ihr werdet es nicht bereuen.

Ich dachte mir es wäre doch lustig manche der Sprüche, die nicht zu Insider-mäßig sind, einfach mit euch zu teilen und euch ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. So here we go:


Klassenfahrt im Bus, Schüler A: „Na, warst du fett shoppen?“

Schüler B: „Nein ich habe kein Ketchup“


Lehrer (putzt Whiteboard): „Nicht nur Lehrer, aber auch Fensterputzer sind wir“


Lehrer (zu mir – ich musste niesen): „Hatschu! War das ein Wasserwerfer?“


Bio LK, Schüler: „Da hüpft das P in den See“


Geschichte, Lehrer: „Wer kommt aus dem dunklen Hinterhalt?“

Schüler: „Voldemort“


Deutsch, Lehrer: „Wie war die Klausur?“

Schüler: „Gut… wie ein Autounfall“


Lehrer (Relitest): „Du sollst doch bei Leuten abgucken, die Ahnung haben“


Geschichte, Lehrer: „Könnt ihr nicht still arbeiten?“

Schüler: „Wenn wir still sind, dann ist es kurz vor Holocaust“


Englisch LK, Schüler: „You can buy the ‚Stadtwerke'“

Lehrer: „Wir sind doch nicht bei Monopoly!“


Schüler: „Ich bin nicht faul, ich bin einfach hochmotiviert nichts zu tun!“


Englisch LK, Schüler zum Lehrer: „Wo sind Sie den heute mit ihrem Köpfchen?“


Schüler: „Voldemort war doch der Schulleiter, oder?“ – die Person hat von mir eine übern Deckel gezogen bekommen, also wirklich!!


Englisch LK: „Frohn Leichnahm = Happy Kadaver“


Lehrer: „Wo rohe Kräfte sinnlos walten, kann die Gardine nicht mehr in der Schiene halten“


Schüler A: „Bist du krank?“

Schüler B (männlich): „Nein, nur ungeschminkt“


Bio LK, Lehrer: „Bei der ersten Aufgabe habe ich noch gedacht, da haste einen rausgehauen und bei der zweiten hätte ich dir am liebsten eine reingehauen“


Mottowoche (Helden der Kindheit), Schüler A: „Seit wann tragen Schlümpfe ein Hemd?“

Schüler B: „Seit wann sind Wilde Kerle so hässlich?“


Bio LK, Schüler: „Archeopterix ist der Bruder von Asterix“


Lehrer: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich keine Kommasetzung kann… bei Klausuren google ich das einfach!“


Spanisch, Lehrer: „Ihr habt heute so viel Spaß, könnt ihr bitte weiniger Spaß haben?!“


Sowi, Schüler: „Dann könnte der Staat uns ja abzocken“

Lehrer: „Das macht er ja sowieso schon…“


Schüler A: „Du bist voll der Geizhals“

Schüler B schreit: „Besser Geizhals als Schreihals!“


Schüler A niest, Schüler B: „Gesundheit. Schönheit“

Schüler A: „Kannst du behalten, hast du nötiger!“


Mottowoche (am Vortag war Erster Schultag, heute Senioren), Schüler: „Ich erinnere mich an meinen ersten Schultag, als wäre er gestern gewesen“


Schüler: „Sie brauchen mich jetzt auch gar nicht so anzukacken!“

Lehrer: „Ich war heute schon auf der Toilette!“


Ich persönlich feier diese Sprüche extremst und ich habe noch viel mehr, aber die würdet ihr vermutlich nicht verstehen, weil sie oft sehr Personen- und Situationsbezogen sind.

Was ist dein Lieblingsspruch?

Hast du auch ein paar Sprüche in petto für uns von deiner Schulzeit?

See you, Saskia xxx

Meine Gedanken zu > Gedanken Anderer: „Wer ist Saskia“ < Part 3

Wow, Saskia, WOW, da hast du aber mal eine Überschrift rausgehauen!

Falls ihr jetzt voll auf dem Schlauch steht und kein Plan habt wovon ich rede, solltet ihr vielleicht erst einmal kurz bei den ersten beiden Beiträgen (Klick und KlickKlick) vorbeischauen und dann auf jeden Fall wieder zurückkommen, denn hier und heute schildere ich euch meine Reaktion auf eure „Beiträge“.

Vorab erstmal eine Zusammenfassung in dem, wo sich fast alle einig sind:

Saskia ist…

  • positiv und lebensfroh
  • crazy/ verrückt
  • gutmütig bzw. versucht immer das Beste aus einer Situation zu machen
  • nachdenklich
  • ehrlich
  • sturr

Also erstmal dafür ein dickes, fettes in Schokolade gebadetes DANKESCHÖN, an alle, die sich die Mühe gemacht haben mir etwas so liebes zu schreiben und vor allem auch danke für diesen massigen Egopush!

Obwohl ich extra auch um negativere Sachen gebeten habe – ich habe sogar mancheinen noch mal nachträglich dazu anstiften, bitte doch auch etwas honigloses niederzuschreiben – ist ja doch fast alles postiv gewesen *grins*. Das heißt dann ja eigentlich, dass ich eine Heilige bin, oder? Nein, Spaß! … Das wusste ich auch schon vorher 😛

Ich fand es sehr faszinierend, wie unterschiedlich und doch ähnlich die verschiedensten Aussagen waren, vor allem, da manche mich wirklich gut kennen, manche so mittelmäßig und den Einen oder Anderen habe ich noch nie getroffen.

Die, die wirklich schon lange zu meinem Leben gehören, haben mich wahrscheinlich am ehrlichsten dargestellt, was vor allem daran liegt, dass sie alle Versionen von mir kennen und nicht nur das, was ich hier zeige. Obwohl ich von manchen sogar noch mehr Kritik erwartet hätte, einfach weil ich mehr an mir sehe, was mich zwar ausmacht, aber auch nervig sein kann.

Es fällt mir mittlerweile schwer zu sagen, wer ich eigentlich bin, da ich mich in letzter Zeit so verdammt viel verändert habe, dass ich selbst nicht mehr weiß, was Sache ist. Aber ich versuche jetzt trotzdem mal – mit Hilfe eurer Meinungen – mich darzustellen (und auf eure Meinungen etwas einzugehen):

So gut wie wirklich Jeder hat mich als positiven, fröhlichen und bunten Menschen bezeichnet, was doch auch stimmt, würde ich sagen. Ja, es stimmt, ich versuche wirklich immer das Beste in Situationen und Menschen zu sehen, was – wie Ida schon richtig festgestellt hat – nicht immer zum Vorteil ist. Und vor allem die von euch, die mich zumindest etwas besser kennen, wussten auch, dass hinter dieser fröhlichen Fassade nicht immer auch ein fröhliches Gesicht steht. Klingt jetzt dramatisch, aber ja, mein Leben war und ist nicht immer ein Zuckerschlecken und manchmal ist dann doch nicht mehr alles rosarot – wobei ich diese dunklen Gedanken dann schnell einfach wegschiebe.

Was mich dazu bringt, dass ich oft/ immer meine Probleme einfach unter den Teppich kehre und ignoriere. Das macht dann den Anschein, dass ich mit allem klar komme, was aber eigentlicht nicht stimmt. Irgendwann kann dann der Augenblick kommen, dass alles auf einmal hoch kommt und dann haben wir den Salat.

Und wusstet ihr, dass ich, obwohl ich oft so tue als wäre alles ok und keine Hilfe möchte, ich irgendwie doch jemanden brauche, der das sieht und mir seine Hand so lange hinhält, bis ich sie endlich nehme?!

Ich kann eine ziemliche Dramaqueen sein, wie ich finde und ich bin aufrichtig überrascht, dass keiner erwähnt hat, dass ich gelegentlich einen Hang zum Übertreiben und Überreagieren haben. Ich steigere mich dann schnell in etwas rein, was dann in Sturrheit enden kann oder auch in Durchsetzungsvermögen, kommt auf die Situation an.

Bei mir geht tatsächlich Ehrlichkeit über alles und könnte eher damit leben, dass jemand mir seine Meinung ins Gesicht haut, als dass ich unterschwelig oder durch Zufall die Wahrheit herausfinde. Und nein, ich kann zwar nicht wirklich so gut mit Kritik umgehen, wie ich es immer behaupte, aber ich kann dennoch besser DAMIT umgehen, als mit Andeutungen und Unwissenheit – dann kommt nämlich meine innere Dramaqueen und hat ihren großen Auftritt und dann spielt mein Köpfchen wirklich verrückt.

Früher hätte ich mich wahrscheinlich selbst nie als mutig bezeichnet, ich meine ich bin der totale Schisser, aber trrotzdem TROTZDEM bin ich irgendwo mutig. Ja, ich habe panische Angst vor Tieren (Hunden im Besonderen) und dennoch schleiche ich mich hier an wilde Kangaroos an, um ein Foto mit ihnen zu machen oder sie zu streichen. Alle sagen „WHHHAAAATT?“ Ja Freunde, so ist das. Für euch mag das banal klingen, aber für mich ist das etwas, dass ich NIE erwartet hätte. Und Überhaupt, ich finde meine ganze Australien-Sitaution mutig: reisen und leben mit Wildfremden, ohne Geld irgendwie durchkommen (hehe, danke Mama), kein Mensch in der Nähe, der einen wirklich kennt und Spontanität wird hier auch zu einem völlig neuem Begriff.

Zusätzlich zu ALL DEM bin ich ein überaus komplizierter Mensch, wie ich finde, der übelst verkorst ist, wenn es darum geht wortwörtliche Nähe aufzubauen; ich kann manchmal etwas ich-bezogen sein; ich bin eine Niete im Trösten, aber recht gut im Ablenken; ich glaube noch immer an die wahre, große Liebe und manchmal weiß ich einfach nicht, wann ich besser die Klappe halten sollte.

Ha, soviel dazu, dass ich ja gerade gar nicht weiß, wer ich eigentlich bin. Ehrlich gesagt könnte ich gefühlt noch ewig weiterschreiben, aber ich glaube es reicht jetzt langsam.

Du möchtest auch noch deinen Senf dazugeben? Die Kommentare stehen dir offen, lass es Regnen!

Du möchtest gerne wissen, was Andere (ich) über dich denken!?

Zum einen kannst du einfach in die Kommentare schreiben, dass du gerne mal meine Meinung zu dir hören möchtest (ehrlich, unzensiert, aber ganz sicher liebevoll) und ich werde sie dir ausführlich mitteilen.

Oder mach doch einfach auch einen Beitrag daraus! Glaub mir, es ist super interessant diese Sachen über dich selbst zu lesen und ganz ehrlich, ich würde sowas auch gerne mal bei euch lesen, einfach, um euch besser kennenzulernen!

See you, Saskia xxx

Happy 2. Blogibirthday

Könnt ihr euch vorstellen, dass es schon zwei Jahre und 295 Beiträge her ist, seit ich diesen Blog veröffentlicht habe?!

Es fühlt sich ziemlich unwirklich an. Zwei Jahre sind eine verdammt lange Zeit, vor allem, wenn ich darüber nachdenke, WAS alles in diesen zwei Jahren passiert ist. In der Zeit bin ich von einer guten, aber faulen Schülerin zu einer recht selbstbewussten Welteroberin geworden. Ich habe viel gelernt, bin über einige Schatten gesprungen und bin dabei mein Leben selbst in die Hand zu nehmen, ohne mir von anderen darein reden zu lassen.

Ohne Spaß, dieser „die zwei Jahre haben mich so krass geprägt“-Scheiß klingt in meinen Ohren so super kitschig, klischeemäßig und abgedroschen, aber es stimmt nun mal. Mein Leben davor hat mich auch sehr geprägt und geformt und ich bin mir mehr als sicher, dass das kommende Jahr auch voller neuer Seiten stecken wird, aber die letzten zwei Jahre hatten es schon in sich. Verständlicherweise. Immerhin habe ich in der Zeit meine Schulzeit beendet und bin mir nichts, dir nichts für ein Jahr nach Austalien abgehauen, und falls mir jetzt jemand versucht zu erklären, dass das nichts weltbewegendes ist, dann viel Glück.

Durch diese intensive Zeit hat mich mehr oder weniger immer mein Blog begleitet und ich hoffe sehr, dass er es auch in Zukunft noch tun wird. Ich weiß mittlerweile, dass es (für mich) einfacher ist zu bloggen, wenn man ein unspektakuläres Schulleben führt, als wenn alles mögliche passiert. Teilweise fehlt wirklich einfach die Zeit – wenn ich ehrlich bin ist das im Moment eigentlich nicht der Fall, nur bin ich jemand, der gerade viele neue Sachen entdeckt oder alte Passionen vertiefen will, weshalb für diesen Blog nicht mehr so viel Zeit übrig bleibt.

Meine aktuellen „Projekte“ sind:

  • AuPair sein
  • Fotografie perfektionieren
  • endlich, endlich an meiner nächsten Buchidee weiterschreiben
  • mal wieder zeichnen wäre auch toll
  • ganz nebenbei jede frei Minute nutzen, um Perth und allgemein die Westküste zu erkunden (was nicht ganz so einfach ist, wenn man immer nur zwei Tage am Stück frei hat und hier alles mehrere Stunden entfernt ist uuuuund das Geld mehr als knapp ist)
  • sämtliche Reiseerfahrungen auf meinem Reiseblog kundtun (da hat sich in den neun Monaten hier einiges angestaut)
  • lesen
  • und neben all dem versuche ich dann halt noch dieses kleine Baby hier am Leben zu erhalten!

Ihr seid alle sehr verständnisvoll, was mich sehr rührt, und in letzter Zeit bin ich ja auch wieder aktiver geworden, was mich persönlich sehr freut. Aber ich bin noch lange nicht bei dem wieder angekommen, wo ich vor einem Jahr war und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das so oder so nicht mehr schaffen werde. Und das ist auch völlig ok so.

Mein Leben besteht jetzt eben aus mehr als Schule, lesen und bloggen und glaubt ja nicht, dass ich dies für ein paar Aufrufe mehr im Monat aufgeben werde.

Es ist ganz allgemein nicht alles rosig und vor allem muss ich endlich mal eine zündene Idee finden, was meine Zukunft angeht, aber bis dahin werde ich das Leben nehmen wie es kommt und das solltet ihr auch. Denkt nicht immer so viel nach und glaubt an eure Träume.

Egal wie groß oder klein dieser Blog ist und egal wie viel Zeit von meinem Leben ich gerade dafür opfere, ich bin so unendlich froh, dass „Girl Online“ mich vor zwei Jahren dazu motiviert hat dieses Projekt auf die Beine zu stellen. (FunFakt: meinen Reiseblog habe ich erstellt, als ich gerade „Girl Online going solo“ gelesen habe. Irgendwie stellen Zoe’s Bücher immer großes mit mir an!) Ich habe die bezaubernsten Menschen kennengelernt, ich habe meine Liebe zu Büchern intensiviert und ich habe gelernt die Welt mit noch offeneren Augen zu sehen.

DANKE dafür an jeden einzelnen dadraußen! Ich werde heute mal nicht einzelne Personen nennen, denn irgendwo war es jeder einzelne Like und jeder einzelne Follower, der mich hierher gebracht hat.

FunFakt2: Ich hatte ganz vergessen, wie es ist einen neuen Blog zu eröffnen. Es dauert schon seine Zeit eine Community aufzubauen und damals war alles noch neu und toll, jetzt bei meinem neuen Blog freue ich mich zwar immer noch ultra über jeden Like und Follower, aber der Zauber ist irgendwie nicht mehr ganz da, weil ich im Augenwinkel immer sehe, wie groß dieser Blog schon ist…

Jedenfalls: DANKE FÜR ZWEI UNVERGESSLICHE JAHRE!

Welcher Beitrag von mir ist dir noch besonders in Erinnerung, welcher ist dein Liebling?!

See you, Saskia xxx

P.S. falls ihr euch irgendwas mit Statistiken und sonstigem Schnickschnack vorgestellt habt, tut es mir leid (nicht), aber ich bin irgendwie krank und deshalb froh überhaupt was halbwegs vernünftiges auf Papier (naja, oder so ähnlich) gebracht zu haben. Heult also nicht rum!

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