Tag 6: 30 facts about me

facts

Ich…

  1. bin bunt (im Kopf und im Allgemeinen)
  2. bin Vegetarierin (seit drei Jahren)
  3. trinke kein Alkohol (und habe es auch noch nie)
  4. bin zur Hälfte deutsch und zur Hälfte britisch (meine Oma ist aus Holland, mein Grandpa aus Schottland, wohn(t)en in England, meine Mama ist aber in Südamerika geboren… und glaub mir, es ist sogar noch komplizierter…)
  5. liebe Skifahren (habe es mit zwei Jahren gelernt, da mein Papa Skilehrer war; ich fahre zwar nicht mehr so oft und auch nicht atemberaubend gut, aber es macht jedes Mal riesigen Spaß)
  6. bin eine LESERATTE (mal mehr, mal weniger; aber sobald ich ein gutes Buch angefangen habe, gibt es kein Halten mehr)
  7. gehe prinzipiell sogar gerne in die Schule (außer ich muss eine Klausur schreiben oder der Unterricht ist sinnlos, sodass ich auch im Bett hätte bleiben können)
  8. hasse Referate (das Bearbeiten ist dabei gar nicht das Problem, dass mache ist sogar gerne, aber ich bekomme jedes Mal eine halbe Panikattacke, wenn ich vor der Klasse stehe… da kann ich noch so gut vorbereitet sein, ich verhasple mich trotzdem)
  9. schreibe an einem Roman (Liebesgeschichte)
  10. & mein Traum ist es eines zu veröffentlichen (nicht Zwingend mein Aktuelles…)
  11. spiele Basketball (bin nicht die beste, aber es macht Spaß)
  12. esse gerne alles was mit Käse überbacken ist (Aufläufe, Enschiladas, …)
  13. bin ein Scheidungskind (meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich noch recht klein war)
  14. habe einen großen Bruder (den ich sehr vermisse)
  15. bin definitiv nicht in einer Beziehung (leider!)
  16. mache gerne Fotos (egal wo, ob auf Freizeit oder einem Geburtstag, in der Regel habe ich immer meine Kamera dabei und fotografiere alles, was mir vor die Linse kommt)
  17. habe als Kind nicht an Gott gelaubt (hat sich aber durch meine Konfirmation & die Jugendkirche geändert)
  18. bin ziemlich verkorkst (in Beziehung auf meine Familie/ Freunde…)
  19. bin faul
  20. bin ein Potterhead (heiß & innig seit diesem Jahr; besser spät als nie)
  21. habe Angst vor Hunden (und fast allen anderen Tieren, selbst vor Katzen, obwohl ich mit denen groß geworden bin)
  22. bin ein Dorfkind
  23. bin total unmusikalisch (liebe es aber Musik zu hören & es vergeht vermutlich kein Tag, wo ich keine Musik höre)
  24. bin launisch (vor allem wenn ich müde bin)
  25. habe türkise Haare (zur Zeit nur DipDye aber vor zwei Jahren waren sie komplett Türkis & irgendwie vermisse ich es…)
  26. liebe Kinder (und werde definitiv eigene haben, und wenn ich dazu einen Mann kidnapen muss; ich hätte gerne *Achtung Traumvorstellung:* zwei eigene Kinder & ein adoptiertes Kind aus Afrika oder so)
  27. bin paranoid (habe vielleicht etwas zu früh damit angefangen Criminal Minds & Co zu gucken… *ups*)
  28. und eine Freundin haben ein Patenkind in Alegria von der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ (sein Name ist Joseph und er ist 15 Jahre alt)
  29. habe mir vor ein paar Monaten ein Auto selbst gekauft (ihr Name ist Sofi, sie ist 18 Jahre alt und ich lieb sie ganz doll)
  30. bin Süßigkeitenabhängig
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Tag 5: Scheiß depri-Jugendjahre…

Heute wird es ziemlich persönlich, denn es geht um eine Zeit wo ich daran dachte mein Leben zu beenden. Das hört sich jetzt mega dramatisch an, aber bevor ihr jetzt denkt, dass ich mir wirklich schon mal die Pulsadern aufscheniden wollte, kann ich euch beruhigen. Aber dennoch gab es eine (lange) Zeit in  meinem Leben, wo ich ziemlich verzweifelt war. Rein aus privatsphäre-Gründen werde ich nicht zu sehr ins Detail gehen.

Ich kann nicht genau sagen, wann es anfing, dass ich mein Leben scheiße fand, aber es war wohl vor vier Jahren oder so. Ich war noch nie jemand, der von Freunden nur so umringt wurde, eigentlich eher genau das Gegenteil. Schon in der Grundschule war ich eine kleine Außenseiterin und das hat sich auf der Weiterführendenschule nicht unbedingt geändert. Natürlich hatte ich Freunde, aber es war trotzdem nicht immer leicht. Vor allem durch meinen doch eher bunten Kleidungsstil bin ich schnell aufgefallen und wurde deshalb aufgezogen (zum Teil aus Spaß und zum Teil aus Ernst).

Mich hat das alles mehr mitgenommen als man mir angesehen hat. Nach außenhin war (und bin) ich immer recht „Stark“ und tu so, als wäre mir alles scheißegal, aber eigentlich… naja. Jedenfalls wenn ich mir meine alten Tagebucheinträge so durchlese, wird mir wieder bewusst, wie fertig ich war. Ich fühlte mich pausenlos einsam und missverstanden. Zeitweilig war ich davon überzeugt, dass es für alle beteiligten besser wäre, wenn ich einfach weg wäre.

Aber glücklicherweise habe noch die Kurve gekriegt und habe wieder die schönen Seiten gesehen und vor allem habe ich meine Freunde gesehen, die für mich da sind und habe mehr oder weniger den Kontakt mit den Freunden, die eigentlich keine sind, abgebrochen.

Heute bin ich größtenteils sehr zufrieden mit meinem Leben und wenn ich mal einen schlechten Tage habe, dann ist das halt so. Dennoch trage ich auch heute noch sehr oft eine Maske und verstecke meine wahren Gefühle vor anderen aber auch vor mir selbst.

Ich hoffe, dass ich bei dir jetzt keinen mega depressiven Eindruck hinterlassen habe und dich somit verschreckt habe. Denn ich bin im allgemeinen sehr Lebensfroh und lache unnatürlich viel und oft. 🙂

Warst du schon mal in einer ähnlichen Situation?

See you, Saskia xxx

Tag 4: Jeder Glaube ist „richtig“

Heute geht es, passend zum Feiertag „Fronleichnahm“, um meine Meinung zur Religion. Das Thema ist ja ziemlich breit gefächert, aber da es an Tag 18 um meinen persönlichen Glaube geht, werde ich heute lediglich auf verschiedene Religionen im Allgemeinen eingehen.

Ich finde jeder soll seine Religion so ausführen können, wie er es für richtig hält, allerdings ohne jemanden zu zwingen seiner Religion bezutreten und ohne, dass andere „verletzt“ werden. Es gibt so viele Religionen auf der Welt und wieso sollte nur eine davon die Richtige sein? Gibt es überhaupt eine richtige und viele falsche Religionen?

Meiner Meinung nach, nein! Wieso sollte der christliche Glaube richtiger sein als der Hinduistische? Es ist schade, dass das zwischen den verschiedenen Gruppen immer so extrem unterschieden wird und damit meine ich nicht die verschiedenen Glaubensrichtungen, sondern viel mehr die Grenzen, die wir zwischen uns ziehen. Wir sind eine Welt und sollten alle unser Leben leben durfen, wie wir es wollen, aber ohne uns voneinander abzugrenzen. Durch diese Abgrenzungen entsteht Rassismus, aber auch Krieg.

In wie vielen Krigen früher ging es um Religion? In gefühlt fast allen. Das beste Beispiel sind doch „wir“ Deutschen mit dem zweiten Weltkrieg und Hitlers verqueren Vorstellungen von einem „richtigen“ Deutschland. Wieso, um Himmelswillen, sollten wir mehr wert sein als die Juden oder sonst wer?

Und ja es gibt auch Menschen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung andere Menschen töten. Da sage ich wie jeder Andere, dass das eindeutig falsch ist. Aber nur weil es vereinzelt Leute gibt, die das tun, darf man noch lange nicht einer speziellen Religion die Schuld dafür geben. Es sind die Menschen die töten und nicht die Religion. Es gibt genauso Leute, die aus chrichtlicher Überzeugung töten, wie Muslims. Verurteilt keine Religion, weil ein paar wenige sie falsch verstehen.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Vor allem beim letzten Punkt würde mich brennend interessieren, was ihr darüber denkt.

See you, Saskia xxx

Tag 3: Sag nein zu Drogen!

drugsAlso die Frage, was meine Meinung zu Drogen und Alkohol ist, ist wesentlich einfacher als manch andere der Fragen, denn zu dem Thema habe ich eine ganz klare Meinung.

Zu erst zu dem Offensichtlichen: Ich verabscheue Drogen in jeder Hinsicht. Also alles von Heroin über Crystal Meth bis zu Haschisch, aber auch Zigaretten und Schischa sind für mich ein No-Go. Ich verstehe nicht, wieso man freiwillig seinen Körper zerstören will, einfach nur um ein bisschen „abzuschalten“? In dem Thema kann man noch so lange Diskussionen mit mir führen, ich werde meine Meinung niemals ändern. Ich denke, dass wenn es um Drogen wie Heroin, Haschisch und Co geht, können mir durchaus viele zustimmen, doch spätestens beim Rauchen werden die Meinungen extrem auseinander gehen.

Die einen sagen, dass sie mit Rauchen ihren Frust abbauen und so entspannen, andere Rauchen bloß um cool zu sein oder sind mitlerweile einfach schon so abhängig davon, dass sie einfach damit weitermachen. Aber ich für meinen Teil kann das nicht nachvollziehen und finde es reichlich Traurig, wenn man eine Zigarette braucht, um zu entspannen. Und mal ganz von den Schäden abgesehen, die man sich selbst damit zufügt, muss man auch bedenken, dass man durch Passivrauchen oft noch mehr geschadet werden kann, als durchs selbstrauchen. Somit gefähredet man nicht einfach seine eigene Gesundheit sondern gleichzeitig die der Mitmenschen und vor allem die der Kinder. Apropo Kinder: Was ich noch weniger verstehen kann und auch gar nicht verstehen will ist, wie man während der Schwangersschaft oder vor den Kindern rauchen kann. Ich meine, ist eine Schwangerschaft nicht Grund genug, um seinen inneren Schweinehund zu überwinden und mit dem Scheiß aufzuhören?

Und nun zu dem Punkt, wo sich meine Meinung von vermitlich 99% der Meinungen  der normalen Jugendlichen unterscheidet. Denn ich bin eines der seltenen Wesen, das tatsächlich gar kein Alkohol trinkt. Ich habe nichts dagegen, wenn Andere Alkohol trinken (solange es in Maßen bleibt!), aber ich habe meine Gründe es nicht zu tun.

Zum einen bin ich in gewisserweise ein totaler Kontrollfreak und habe Angst, nicht mehr Herr über meiner eigenen Taten zu sein. Zwar kann man auch sagen, dass man einfach nicht so viel trinkt, aber wann weiß ich, dass ich genug habe? Und auch in Filmen passiert doch irgendwie nie was richtig tolles beim Betrunken sein, außer, dass man mutiger wird. Nein danke, ich kann gut darauf verzichten mich in aller Öffentlichkeit schamlos zu blamieren. Und überhaupt, was habe ich davon? Einen Kater am nächsten Morgen, einen Blackout womöglich und auf jeden Fall kein Geld mehr.

Der andere Grund ist, dass ich Alkohol einfach total eckelig finde. Ich habe zwar noch nicht viel probiert, aber das was ich probiert habe war einfach widerlich. Ich sehe absolut keinen Sinn darin etwas zu trinken, was ich nicht mag.

Bis jetzt hatte ich auch immer das Glück, dass meine Freunde meine Einstellung einfach akzeptieren. Natürlich werde ich hin und wieder geneckt deswegen, von wegen „Willst du nicht mal was trinken?“, aber eigentlich stört es niemanden. Ich glaube das liegt auch daran, dass ich einfach zu 100% dazu stehe und bei dem Thema auch nicht schüchtern oder unsicher bin. Ich stelle von vorneherein klar, wie meine Position dazu ist, und gut ist.

Meiner Meinung nach, kann man auch richtig viel Spaß haben ohne Alkohol (und Drogen), das einzige was man dazu braucht sind die richtigen Menschen und gute Musik. Lass dir nicht vorschreiben, wie du dein Leben zu leben hast, und entscheide selbst, was du willst. Ich habe mich dagegen entschieden!

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Gibt es vielleicht sogar Leute unter euch, die ebenfalls so „verkorkst“ sind wie ich und keinen Alkohol trinken? Wenn ja, lasst es mich wissen.

See you, Saskia xxx

Tag 2: meine Zukunft

Heute lautet die Frage, wo ich mich in 10 Jahren sehe, also wenn ich 28 Jahre alt bin. Und da wollte ich etwas kraetiver sein und meine Vorstellung von mir in 10 Jahren als Geschichte aufschreiben.

Erschöpft komme ich von der Arbeit nach Hause in meine kleine Wohnung am Stadtrand. Vor ein paar Jahren habe ich mein Psychologiestudium erfolgreich abgeschlossen und arbeite seit dem in einer Praxis recht zentralen in der Innenstadt. Ich habe mich auf Kinder- und Jugendpsychologie spezialisiert und freue mich jeden Tag aufs neue auf meine Arbeit, egal wie anstrengend es auch sein mag.

Neben der Wohnungstür ziehe ich mir meine Schuhe aus und verstaue sie ordentlich in meinem Schuhschrank. Zufrieden atme ich auf und lächle mein Spiegelbild an. Zuhause ist es doch immer noch am schönsten. Ich werfe einen Blick ins Wohnzimmer, doch da dort niemand ist, also gehe ich sofort weiter in die Küche. Und da steht er, mein wundervoller Verlobte. Wir haben uns in Wien an der Uni kennengelernt und am Anfang konnte ich ihn so gar nicht leiden. Doch mit der Zeit sind wir uns irgendwie immer näher gekommen und dann hat er es irgendwie geschafft, dass ich mich in ihn verliebe, und dass vom ganzen Herzen. Und zu meiner Freude ist er ein hervorangender Koch und hat auch kein Problem damit für mich vegetarisch zu kochen.

„Sind das…“, ich reiße meine Augen auf und lucke in den Ofen. „Ja, Schatz, das sind Enschiladas. Extra für dich!“ Uhhh, er ist sooo süß! Er kommt auf mich zu, zieht mich an sich und drückt mir einen Kuss auf die Lippen. Wie jedes Mal schwirren tausende Schmetterlinge in meiner Magengegend rum. Egal wie oft ich ihn Küsse, es ist jedes Mal einfach himmlisch. „Und wie war dein Tag?“, fragt er schmunzelnd.

Ich erzähle ihm von meinem Tag, während er mir aufmerksam zuhört. Plötzlich werde ich von ohrenbetäubendem Gebrüll unterbrochen. „Oh, da ist wohl jemand wach.“, stelle ich schmunzelnd fest und eile in das Kinderzimmer meines kleines Mädchens. Sie sitzt in ihrem Babybettchen und hält sich an den Gitterstäben fest. Ihre Augen sind voller Tränen, also hebe ich sie schnell hoch und drücke ihren winzigen Körper an mich. „Hey meine Kleine.“

Nachdem ich sie neu gewickelt und gefüttert habe, ziehe ich ihr ihren Lieblingsstrampler an, welcher Rosa mit einem süßen Elefantenbaby darauf ist. Ihr süßes Lächeln lässt mich jedes Mal dahin schmelzen und ich vergesse abrupt, wie viele schlaflose Nächte dieser kleine Spatz mir schon beschehrt hat. Egal wie viele „schlimme“ Momente es gibt, es gibt immer tausend Mal mehr schöne Momente. Während ich ihr beim einschlafen zugucke, stellt mein wundervoller Verlobte sich hinter mich, schlingt seine Arme um meine Taillie und küsst mich in den Nacken.

Das Essen schmeckt köstlich, wird aber leider vom Klingeln meines Handys unterbrochen. Dran ist meine beste Freundin, dir mir immer zur Seite steht und mich in jeder Lebenslage unterstützt. Ob sie mir mit meiner Tochter aushilft, damit ich einmal einen Abend mit meinem Zukünftigen alleine haben kann, oder wenn ich jemanden zum Reden brauche, ist sie immer für mich da. Außerdem ist sie die Patentante meiner Kleinen und meine Trauzeugin.

Also wenn mein Leben etwa so aussehen sollte, dann würde ich wahrhaftig Luftsprünge machen vor Freude. Also zusammengefasst: Ich wünsche mir einen Job, der mich erfüllt, eine Familie und wundervolle Freunde.

Was wünscht ihr euch, wie euer Leben in 10 Jahren aussieht?

See you, Saskia xxx

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